Im beruflichen Kontext kann es nicht schaden, sich eine eigene Marke aufzubauen. Beim Personal Branding solltest du allerdings auf einige Faktoren achten, denn sich eine eigene Marke aufzubauen, ist gar nicht so leicht, wie du vielleicht denkst! 

Was ist Personal Branding? 

Laut Definition kommt der Begriff Personal Branding aus dem Englischen und bedeutet sinngemäß die Person betreffende Markierung oder die Kennzeichnung einer Person als Marke oder etwas gekürzt die Markierung von Menschen. Eingängiger klingt jedoch der Ausdruck „Markenbildung beim Menschen“. 

Gründer:innen sind sich einig: Hier treten also die Menschen hinter dem Unternehmen in den Vordergrund und vermitteln ihre eigenen Werte. Der Mensch, der sich als eigene Marke präsentiert, soll auf eine bestimmte Art und Weise von der Zielgruppe wahrgenommen werden. 

Frau mit Laptop unter dem Arm
Wie stellt man sich selbst am besten dar? Foto: Pexels / Nataliya Vaitkevich

Ziel von Personal Branding ist es, die eigenen Qualifikationen, Kompetenzen und Erfolge nach außen zu kommunizieren und sich somit selbst zu positionieren. Durch die gezielte Darstellung und Inszenierung soll mit der Personenmarke somit ein Expertenstatus und eine Meinungsführerschaft erreicht werden, die sich im besten Fall mit dem eigenen Unternehmen verknüpfen lässt. Besonders geeignet, um sich eine Personal Brand aufzubauen, sind Personen des öffentlichen Lebens, wie Schauspieler:innen oder Politiker:innen, aber auch Selbstständige, Führungskräfte, Coaches und Künstler:innen. 

Die Personal Brand umfasst folgende Aspekte: 

  • Vermittelt eine klare Botschaft 
  • Hat ihren eigenen Stil 
  • Bietet für die Zielgruppe qualitativ relevante Inhalte 
  • Bietet als Personenmarke ein ausgeprägtes Netzwerk 

Diese Fehler solltest du beim Personal Branding umgehen 

Neben den Dingen, die du beachten solltest, wenn du dir ein Personal Branding aufbauen willst, gibt es auch einige Sachen, die du bei der Personenmarke unbedingt vermeiden solltest. 

Frau an einer Tafel
Andere mit ins Boot holen kann eine Hilfe sein. Foto: Pexels / Mikhail Nilov

1. Themenauswahl 

Mit der Auswahl deiner Themen, mit denen du dich beschäftigen willst, solltest du sehr vorsichtig sein und lieber zweimal überlegen, ob es die passenden für dich sind. Stellt sich nämlich heraus, dass du dich mit einem Thema doch nicht so gut auskennst, wie du es ursprünglich angegeben hast, kann das bei deinen Geschäftspartner:innen einen schlechten Eindruck hinterlassen. Du verlierst schnell das Vertrauen deiner Kund:innen, welches sich in Zukunft auch nur sehr schwer wiedergewinnen lässt. Wähle also ein Thema für deine Personenmarke aus, welches wirklich zu dir passt. 

2. Die Auswahl der Kanäle 

Ebenfalls ist es wichtig, dir genaue Gedanken über deine Zielgruppe zu machen. Wen möchtest du mit deinen Themen und deiner Marke erreichen? Dies solltest du genau analysieren und dann herausfinden, auf welchen Kanälen sich diese Zielgruppe aufhält.  

3. Kontinuität is Key 

Das Stichwort heißt hier: Dranbleiben. Wenn du deine Marke aufgebaut hast, hast du mit dieser eine bestimmte Verpflichtung zu erfüllen. Teile dir deshalb dein Pensum gut ein und starte nicht mit mehr, als du in der Lage bist, zu geben. 

4. Die eigene Marke abgeben 

Es gibt viele Agenturen, die sich mit dem Aufbau einer Personal Brand für andere beschäftigen. Allerdings musst du auch hier vorsichtig sein, denn du kennst dich selbst am besten. Wenn du jemanden dafür engagierst, solltest du die Personen gut einweisen und deine Vorstellungen klar kommunizieren. Versuche also am besten, dich selbst so viel wie möglich um deine Personal Brand zu kümmern. Denn nur dann kannst du wirklich authentisch wirken und Kund:innen mit deiner Persönlichkeit erreichen und überzeugen. 

Fazit: Personal Branding will gelernt sein 

Das Wichtigste beim Personal Branding: Authentisch sein. So solltest du aber zeitgleich darauf achten, nicht zu persönlich zu werden und deine Arbeit und dein Privatleben strikt zu trennen. Nur so gelingt dir der Aufbau einer eigenen, ganz persönlichen Marke.