Reisen ist meine größte Leidenschaft und vor der Corona-Pandemie habe ich es nicht länger als einen Monat in meiner Heimatstadt ausgehalten. Nachdem der Flug gebucht war, kam der für mich schönste Teil: Die Hotelsuche! Im Hotel angekommen ist Benehmen und Respekt für mich selbstverständlich. Umso überraschter war ich, lesen zu müssen, dass sich nicht alle Gäste in einem Hotel so verhalten, wie sie es auch in ihren eigenen vier Wänden tun würden. Damit du bei deinem nächsten Hotelaufenthalt einen guten Eindruck hinterlässt, haben wir Tipps für dich gesammelt, wie du der Liebling der Hotelangestellten wirst.

Diese 5 Dinge solltest du niemals im Hotel tun 

Der Urlaub beginnt und endlich kann man einfach mal die Füße hochlegen und andere für sich arbeiten lassen. Auch wenn der Job der Hotelangestellten darin liegt, dir einen fantastischen Aufenthalt zu bieten, sind sie dennoch Menschen, die mit Respekt behandelt werden wollen. Daher nehme dir diese Tipps zu Herzen und denke bei deinem nächsten Urlaub im Hotel daran. 

1. Das Frühstück wird nicht ins Hotelzimmer mitgenommen

Kurz den Teller im Speisesaal vollhauen und dann ab ins Zimmer? Dieses Verhalten gehört sich überhaupt nicht und wird im Hotel auch nicht gerne gesehen. Wer sein Frühstück im Hotelzimmer zu sich nehmen will, der kann an der Rezeption nachfragen, ob das Hotel einen Zimmerservice anbieten, für einen Aufpreis kommt das Frühstück dann direkt ins Zimmer.

2. Bitte nicht verhandeln, das Hotel ist kein Basar 

Kurz bevor du im Hotel einchecken möchtest, entdeckst du ein Angebot, welches viel günstiger ist als dein gebuchtes? Versuche an der Rezeption jetzt bloß nicht zu verhandeln und ein besseres Angebot rauszuschlagen. Nicht nur, dass so etwas sehr unangenehm ist, meist ist der oder die Rezeptionist:in überhaupt nicht befugt, solche Entscheidungen zu treffen.

Übrigens: Wenn du auf der Hotelseite selbst buchst und nicht über Drittanbieter, bekommst du in den meisten Fällen automatisch den besten Preis.

3. Rauchen im Zimmer geht gar nicht 

Die meisten Hotelzimmer sind absolute Nichtraucher-Zimmer und genau das sollte auch respektiert werden. Spar dir also all die möglichen Tricks, um den Rauchgeruch wieder verschwinden zu lassen und gehe einfach nach draußen oder buche gleich ein Raucherzimmer. Sollte das Hotel bemerken, dass im Zimmer geraucht wurde, obwohl dies strengstens verboten ist, kannst du mit einer Strafe zwischen 200 und 400 Euro rechnen.

Frau Zigarette rauchen
Im Hotel zu rauchen, könnte für dich richtig teuer werden. Foto: Unsplash /

4. Informier dich vorher über die Ausstattung des Hotelzimmers 

Bei der Buchung des Hotels wird meist ganz genau beschrieben und aufgelistet, was das Hotelzimmer bietet und was nicht. Sich während des Aufenthalts darüber zu beschweren, dass beispielsweise ein Wasserkocher fehlt, ist unfair dem Hotelpersonal gegenüber. Dann auch noch zu verlangen, dass fehlende Ausstattung nachgereicht wird, macht dich im Hotel alles andere als beliebt.

Daher lohnt es sich, vor der Buchung immer genau zu checken, welche Ausstattung das Hotelzimmer bietet, um vor Ort nicht eine böse Überraschung zu erleben.

5. Bademantel bleiben im Hotel 

Nach deinem Aufenthalt landen Handtücher, Bademäntel oder andere Gegenstände in deinem Koffer? Mit dieser Aktion machst du dich nicht nur strafbar, sondern riskierst auch eine hohe Hotelrechnung, die bei deiner nächsten Kreditkartenabrechnung fällig wird. Gegen kleine Shampoo-Pröbchen oder eine Seife als Andenken ist jedoch nichts auszusetzen.

junge Frau entspannt im weißen Bademantel mit Gesichtsmaske schaut Netflix
So kuschelig Bademäntel auch sind, wenn du sie mitgehen lässt ist das Diebstahl. iStock/DaniloAndjus Credit: iStock/DaniloAndjus /

Behandle das Hotel wie deine eigene Wohnung

Es braucht nicht viel, um sich beim Personal im Hotel beliebt zu machen. Behandle das Personal nicht von oben herab, sondern sehe sie mehr als Freund:innen an, die nichts mehr wollen, als dir einen schönen Urlaub zu bescheren. Vergesse also nie, du bist lediglich Gast in dem Hotel und daher ist es nur selbstverständlich, dass du Respekt und Benehmen gegenüber fremden Eigentum zeigst, auch wenn du dafür bezahlt hast.

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