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4 Dinge, die du niemals auf Backpacking-Reisen mitnehmen solltest 

Der Herbst kommt langsam, aber sicher in Deutschland an und so zieht es viele Menschen in ein tropisches Klima. Gerade Asien ist bekannt für Backpacker:innen. Auch dich zieht es auf abenteuerliche Reisen mit dem Rucksack? Dann solltest du diese Dinge unbedingt daheim lassen. 

Als ich Anfang 20 war, hatte ich große Sehnsucht danach, die Welt zu bereisen und mit einem Rucksack Asien auszukundschaften. Gemeinsam mit meinem damaligen Freund tüftelten wir Routen aus und informierten uns auf jeder Website, welche Dinge man als Rucksack-Reisende beachten sollte. Auch wenn ich die Reise später nicht gemacht und das in Zukunft auch nicht vorhabe, interessiere ich mich auch heute noch für das Thema Backpacking. Aktuell sitzen bestimmt wieder eine Vielzahl von jungen Menschen an ihrem Laptop und recherchieren, wie ich damals, nach dem perfekten Reiseziel. Heute geht es in diesem Artikel jedoch nicht um die besten Tipps auf Backpacking-Reisen, sondern welche Dinge du lieber zu Hause lassen solltest. 

Backpacking-Reisen: Diese Dinge machen dir nur das Leben schwer 

Damals informierte ich mich zu meiner Backpacking-Reise auf Blogs oder auf YouTube. Mittlerweile sind aber auch soziale Plattformen wie Instagram oder TikTok voll mit Tipps und Tricks, wie du die perfekte Rucksack-Reise gestalten kannst. Neben der optimalen Reisezeit und der Packliste für deinen Rucksack ist es auch wichtig auf solchen Reisen so minimalistisch wie möglich zu leben. Sonst kann es passieren, dass du statt neuen Erfahrungen auch immense Rückenschmerzen mit nachhause bringst. Welche 6 Dinge auf deiner Backpacking-Reise ruhig fehlen dürfen:

1. Wertsachen & Schmuck 

Während deiner Backpacking-Reise wirst du womöglich stundenlang unterwegs sein und in günstigen Hotels oder Hostels schlafen, zu der nicht unbedingt zur Ausstattung ein Safe gehört. Um das Risiko zu minimieren, wertvollen Schmuck oder Gegenstände zu verlieren, solltest du diese lieber zu Hause lassen. Dazu gehören: 

  • hochwertige Ringe oder Ketten 
  • Uhren 

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So bist du nicht nur vor einem Verlust geschützt, sondern auch vor Diebstahl. Viele kriminelle Banden halten gerade nach Tourist:innen Ausschau, die sie berauben können. Bleibe daher, was deine Klamotten und Ausstattung angeht, immer sehr unauffällig. 

2. Kleidung aus Baumwolle 

Statt deinen Rucksack mit schwerer Kleidung wie Baumwolle zu füllen, solltest du lieber auf Polyester oder andere synthetische Stoffe umsteigen. Hier hast du den Vorteil, dass sie nicht zu viel Platz einnehmen und falls du nass wirst, schneller trocknen.

Natürlich solltest du auch immer Klamotten bei dir haben, die dich wärmen. So gibt es auch in Asien Orte, wo die Temperaturen alles andere als tropisch sind. Hier empfiehlt es sich nach dem Zwiebellook zu packen. Das machst du in dem du ein paar dünnere T-Shirt einpackst, die du übereinander tragen kannst inklusive einer warmen Jacke. 

Rucksack Handgepaeck
Mit Kleidung aus Baumwolle kann dein Rucksack, ziemlich schnell, ziemlich voll werden. Foto: Getty Images/ Hinterhaus Productions

3. Jeans 

Für deine Reise sollten ein Paar Jeans reichen. Sonst kann es, ähnlich wie bei der Kleidung, zu einem Platzmangel in deinem Rucksack kommen. Trotzdem sollte eine Jeans auf einer Rucksack-Reise nicht fehlen. Warum eine Jeanshose keine schlechte Idee ist: 

  • du kannst die Jeans mehrere Tage tragen, ohne sie waschen zu müssen 
  • sie halten warm 
  • lassen dich nicht wie ein:e Tourist:in wirken 

4. Reiseführer 

Schon bei einem bequemen Rollkoffer nehmen Bücher nicht nur Platz weg, sondern sind auch unheimlich schwer. Um deinen Rücken zu entlasten, solltest du dir eine Alternative einfallen lassen. Wie wäre es zum Beispiel, wenn du statt des kompletten Reiseführers nur die Seiten rauskopierst, die du wirklich brauchst?

Außerdem hast du, wenn du wirklich eine wichtige Information benötigst, immer noch dein Handy. Damit dich fehlendes Internet nicht hindert, könntest du beispielsweise vorab ein paar Screenshots machen und diese in einem gesonderten Ordner abspeichern. So kannst du auch ohne Internet immer darauf zugreifen. 

Backpacking-Reisen: Erfahrungen sammeln, statt Gegenstände horten 

Das Reisen mit dem Rucksack ist deshalb so beliebt, weil man für ein paar Wochen oder Monate aus seinem gewohnten Umfeld ausbrechen und sich auf ein spannendes Abenteuer begeben kann. In der Ferne der Heimat hast du auf deiner Route manchmal nur dich und deine Gedanken. So lernst du dich und deine Wünsche noch einmal vollkommen neu kennen.

Dabei solltest du dich frei und unbeschwert fühlen und das gilt auch für den Rucksack, den du auf dem Rücken trägst. Je weniger du mit dir mitschleppst, umso mehr kannst du die Reise genießen. Zu Hause wartet schließlich genug Überfluss auf dich.