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Hunde oder Katzen – welches Haustier ist schlauer?

Wer ist schlauer – Hund oder Katze? Eine Studie liefert spannende Ergebnisse, die einen eindeutigen Sieger zu Tage bringen.

Katze und Hund sitzen sich gegenüber auf einem Hocker.
© GettyImages/RF Pictures

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Sind Katzen schlauer als Hunde? Wer einen Stubentiger zu Hause hat, wird jetzt sicher voller Überzeugung „Ja“ schreien. Doch eine wissenschaftliche Studie kommt zu einem anderen Ergebnis. Der Wettkampf zwischen Hunden und Katzen bringt einen eindeutigen Sieger zu Tage.

Sind Katzen schlauer als Hunde? Das sagt die Wissenschaft

Eine wissenschaftliche Studie bestätigt: Hunde sind schlauer als Katzen. Das fand ein Forscherteam von sechs unterschiedlichen Universitäten aus Brasilien, Südafrika, Dänemark und der USA heraus. In einer Untersuchung verglichen sie die Gehirne von Hunden und Katzen miteinander, insbesondere die Anzahl der Neuronen. Sie sind die „Grundlage aller informationsweitergebenden Einheiten“, so die Autoren der Studie. Findet man viele Neuronen im Gehirn des Tieres, kann man davon ausgehen, dass es über hohe kognitive Fähigkeiten verfügt.

Hunde besitzen doppelt so viele Neuronen wie Katzen

Die Frage „Sind Katzen schlauer als Hunde“ lässt sich demnach mit einem klaren „Nein“ beantworten. Ein enttäuschendes Ergebnis für alle Katzenfans. Die Stubentiger liegen mit 250 Millionen Neuronen im Gehirn deutlich hinter den Hunden, die etwa 500 Millionen Neuronen im Gehirn aufweisen. Mit bis zu 16 Milliarden Neuronen verfügen wir Menschen jedoch über die größte Anzahl. Uns folgen mit acht bis neun Milliarden Neuronen Orang-Utans und Gorillas und mit etwa sechs Millionen die Schimpansen.

3 Beweise, dass Katzen trotzdem schlau sind

Auch wenn Katzen nur halb so viele Neuronen im Gehirn haben wie Hunde, sind sie erstaunlich intelligent und können einige Dinge, die man nicht vermutet hätte. Das Magazin Go Feminin hat sie herausgefunden.

1. Katzen erkennen deine Stimme

Ist dir schonmal aufgefallen, dass deine Katze anders reagiert, wenn du mit ihr sprichst, als wenn andere nach ihr rufen? Das ist nicht nur Einbildung, sondern kann tatsächlich sein. Denn Katzen sind in der Lage, Stimmen wieder zu erkennen. Das hat eine Studie aus dem Jahr 2013 ergeben. Dabei wurden Katzen verschiedene Tonaufnahmen von Menschen vorgespielt. Die Reaktion fiel am stärksten aus, wenn sie die Stimme ihres Halters/ ihrer Halterin gehört haben.

Frau mit Katze auf dem Arm
Katzen reagieren auf die Stimme ihrer/s Halter:in verstärkt. Foto: Pexels / Sam Lion

2. Katzen haben ein starkes Gedächtnis

Eine weitere Studie hat untersucht, wie gut das Gedächtnis von Katzen ausgebildet ist. Dabei kam heraus, dass Katzen ein erstaunlich gutes Langzeitgedächtnis haben, dass ihnen ermöglicht, sich auch noch Monate und Jahre später an Orte zu erinnern. So können sie sich beispielsweise nach einem Umzug noch an den Weg zum alten Wohnort erinnern.

3. Katzen haben Emotionen

Katzen haben definitiv eine emotionale Intelligenz. Neben Angst und Wut, können sie sogar trauern. Wenn beispielsweise ein Spielgefährte von ihnen stirbt, kann es vorkommen, dass sie tagelang nichts fressen, viel schlafen oder sogar nach der verstorbenen Katze suchen. In diesem Fall brauchen auch Katzen Zuneigung und freuen sich über Kuscheleinheiten.

Katzen kennen Namen
Auch Katzen haben Emotionen. Foto: jonnysek / Getty Images

Katzen sind schlau – auf ihre eigene Art und Weise

Sind Katzen schlauer als Hunde? Nein… Aber sie sind trotzdem ziemlich clever! Auch wenn Katzen vielleicht keine Tricks können oder auf ihren Namen hören, sind sie dennoch schlau. Sie haben ihren eigenen Kopf und ihre eigenen Bedürfnisse, können aber sehr wohl Liebe und Zuneigung ausdrücken. Wenn du die Körpersprache deiner Katze lesen kannst, wirst du sehen, wie viel sie kommuniziert.

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