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Autofahren mit dem Hund: Darf der Vierbeiner vorne sitzen?

Das Autofahren mit dem Hund kann zur Ordnungswidrigkeit werden, wenn du dabei diese wichtige Kleinigkeit vergisst.

© Eva - stock.adobe.com

Urlaub mit Vierbeiner: Tipps für Autofahrten im Sommer

Der Sommer steht vor der Tür und du möchtest mit deinem Vierbeiner in den Urlaub fahren? Diese Dinge solltest du bei der Autofahrt beachten.

Wer mit dem Hund Autofahren möchte, sollte einige wichtige Vorkehrungen treffen. Eines darfst du dabei auf keinen Fall vergessen, sonst kann der abenteuerliche Roadtrip mit einem hohen Bußgeld enden.

Wie lange kann man mit einem Hund Autofahren?

Grundsätzlich kann ein Hund Autofahren gut verkraften, solange du regelmäßige Pausen einlegst. Die Dauer des Roadtrip solltest du anhand verschiedener Faktoren abwägen wie beispielsweise dem Gesundheitszustand deines Lieblings oder dem Wetter. Ist es sehr heiß oder sehr kalt, sind lange Autofahrten keine gute Idee. Länger als 10 Stunden pro Tag solltest du nicht auf der Piste sein. Das ist sowohl für dich als auch für deinen tierischen Beifahrer zu viel.

Hund im Auto
Dein Hund darf im Auto auf der Rückbank oder im Kofferraum sitzen, jedoch nicht vorne. Foto: shevtsovy / getty images via canva

Wo darf ein Hund im Auto sitzen?

Apropos Beifahrer – darf der Hund eigentlich vorne sitzen? Nein, auf dem Beifahrersitz ist es für deinen Liebling zu gefährlich. Dein Hund darf auf der Rückbank oder im Kofferraum des Autos Platz nehmen. Natürlich müssen sich auch die Fellnasen anschnallen und sie sollten in einer sicheren Transportbox oder einem speziellen Hundesitz untergebracht werden.

Tust du das nicht, verstößt du gegen die Straßenverkehrsordnung und musst mit einem hohen Bußgeld rechnen, weiß Aquatop Aachen. Denn Hunde gelten als „Ladung“ und müssen daher beim Autofahren ordnungsgemäß gesichert werden, damit sie sich bei einem Unfall nicht schwer verletzen.

Wie bereite ich meinen Hund auf eine Autofahrt vor?

Gewöhne deinen Hund an das lange Autofahren, bevor du mit ihm eine Reise planst. Bleibe dabei geduldig und lasse deinem Liebling die Zeit, die er braucht. Am besten gehst du dabei Schritt für Schritt vor:

  1. Eingewöhnung im Stand: Lass deinen Hund zunächst im geparkten Auto Platz nehmen, damit er sich an die Umgebung gewöhnen kann. Lobe ihn, indem du ihm gut zuredest und ihm Leckerlis gibst. So baut er eine positive Verbindung zum Auto auf.
  2. Kurze Fahrten: Beginne damit, kurze Strecken zu fahren, idealerweise zu einem Ort, den dein Hund mag, wie zum Beispiel in den Park oder in den Wald. Wähle Strecken mit wenig Kurzen und fahre in einem niedrigen Tempo.
  3. Längere Fahrten: Ist dein Hund mit dem Autofahren vertraut, kannst du die Fahrzeit per a per verlängern und auch das Tempo anpassen.

Hilfreicher Tipp: Stellst du fest, dass dein Hund beim Autofahren unter Reiseübelkeit leidet, solltest du ihn einige Stunden vor der Abfahrt mit einer leicht verdaulichen Mahlzeit füttern. Gegebenenfalls kann dir dein Tierarzt oder deine Tierärztin auch Medikamente für den Notfall verschreiben.

Wie kann ich meinem Hund das Autofahren erleichtern?

Auch für den tierischen Begleiter kannst du eine kleine Reisetasche packen. Schließlich soll sich der Hund beim Autofahren doch wohlfühlen.

  • Mache ca. alle 2 Stunden eine Pause, damit dein Hund sich erleichtern, bewegen und etwas trinken kann.
  • Nimm das Lieblingsspielzeug deines Hundes oder eine Decke mit. Der Geruch seiner vertrauten Gegenstände vermittelt ihm ein Gefühl von Sicherheit.
  • Sorge für ausreichend Trinkmöglichkeiten.
  • Lasse gelegentlich frische Luft ins Auto.

Auch wenn du nur kurz tanken oder auf die Toilette gehen möchtest: Lasse deinen Hund niemals alleine im Auto zurück. Das gilt nicht nur bei Hitze, sondern auch bei einem Wagen im Schatten.

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