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Aus diesem Grund haben die meisten Hunde dunkle Augen

Hast du dich schon einmal gefragt, warum eigentlich fast alle Hunde dunkle Augen haben? Wir haben uns dieses Phänomen einmal genauer angeschaut.

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Wenn man einem Hund in die Augen schaut, hat man das Gefühl, dass der Vierbeiner mit seinen meistens braunen Augen einem direkt in die Seele schauen könnte. Die braunen, warmen Augen vieler Vierbeiner ziehen viele Menschen in ihren Bann. Doch warum haben Hunde meistens dunkle Augen? Wir sind dieser Frage nachgegangen.

Hunde & dunkle Augen: Das sagt die Forschung

Die Wirkung, die dunkle Hundeaugen auf uns haben, wurde jetzt sogar von einem japanischen Forschungsteam bestätigt. Im Laufe der Domestizierung sei laut der These der Wissenschaftler:innen die Iris immer dunkler geworden, um auf Menschen weniger bedrohlich zu wirken. „Die Farbe der Iris von Hunden ist dunkler als bei Wölfen, und diese dunkle Färbung beeinflusst die Wahrnehmung der Hunde durch den Menschen auf positive Weise“, heißt es in der Studie des Instituts für Tierforschung der japanischen Teikyo-Universität.

Hund mit dunklen Augen
Dunkle Augen assoziieren wir mit Wärme und Freundlichkeit. Foto: lpictures – stock.adobe.com

Vor etwa 50.000 bis 15.000 Jahren domestizierte der Mensch den Wolf. Diese besitzen auch heute noch eine helle Iris, die ins Gelbliche geht und somit einen starken Kontrast zur schwarzen Pupille bildet. Laut den Forscher:innen wählten Menschen damals allerdings vorzugsweise Tiere mit dunkleren Augen aus, sodass sich die dunklen Augen beim Vierbeiner nach und nach durchsetzte.

Darum werden Hunde mit dunklen Augen als liebenswerter wahrgenommen

Die Forscher:innen der Studie fanden außerdem heraus, warum Hunde mit dunklen Augen von den meisten Menschen als liebenswerter wahrgenommen werden. Die Autor:innen der Studie bezogen sich in diesem Zusammenhang auf andere Forschungen mit Menschen und anderen Primaten, welche schon damals aufzeigten, dass geweitete und große Pupillen mit positiven Emotionen in Verbindung gebracht werden.

Zudem besteht durch diese Pupillen-Eigenschaften auch das sogenannte „Baby-Schema“. Denn die großen, dunklen und geweiteten Augen lassen das Lebewesen verletzlicher und gleichzeitig ungefährlicher wirken – wie bei einem Baby möchte man es beschützen und baut so automatisch Sympathie und Liebe auf. Dieser Eindruck wird vor allem dann erzeugt, wenn die Iris des Hundes sehr dunkel und die Pupille damit kaum erkennbar erscheint.

Die Forscher:innen ließen aber auch erkennen, dass trotz der intensiven Studien noch weitere Untersuchungen nötig wären. So wurden nicht alle Hunderassen miteinbezogen und der Gewöhnungseffekt (da wir häufiger mit dem Erscheinungsbild eines Hundes mit dunklen Augen in Verbindung kommen) könnte auch für die positive Konnotation der dunklen Augen des Hundes gesorgt haben.

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