Ob beim Einkaufen oder im öffentlichen Nahverkehr – spätestens seit der bundesweiten Maskenpflicht vom 27. April ist der Mundschutz auch hierzulande Teil unseres Alltags. Eigentlich sollen sie uns vor dem Coronavirus schützen, doch die Masken bergen auch ein großes Risiko.

Schutzmasken als Gesundheitsrisiko

Denn durch das Verwenden von Atemschutzmasken wird jede Menge Müll produziert, der potentiell kontaminiert sein könnte. Das habe laut Euronews bereits zur gesundheitlichen Gefahr entwickelt. So seien die Bürgersteige vieler französischen Großstädte mit gebrauchten Masken übersät. Müll, den Recyclingfirmen entsorgen müssen.

In Portugal habe man riesige Mengen Masken im Hausmüll gefunden und Angst, dass sich die Reinigungskräfte durch das Einsammeln und Sortieren der Einwegmasken anstecken könnten – ein erneuter Ausbruch des Coronavirus droht.

Einwegmasken richtig entsorgen

Einwegmasken haben nichts im gelben Sack zu suchen. Sie gehören – genau wie Einweghandschuhe – immer in den Restmüll und werden verbrannt. Was passiert, wenn die Masken nicht ordnungsgemäß entsorgt werden, lässt sich momentan nicht nur in Großstädten, sondern auch an Stränden beobachten. So klagt vor allem Asien darüber, dass der Einweg-Atemschutz zuhauf an die Küsten gespült wird. 

Umweltverschmutzung: Einwegmasken werden an vielen Stränden angespült.

Die Lösung des Problems ist simpel: Umwelt-Organisationen empfehlen, wieververwendbare Masken zu nutzen. Diese müssen einfach nur bei 60 Grad gewaschen werden. So entsteht kein Müll und auch gesundheitliche Gefahren für Reinigungskräfte können so ausgeschlossen werden. 

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