Psychologie

Meditation für Anfänger: 5 Gründe warum du mit dem Meditieren anfangen solltest

Dein Gedankenkarussell dreht sich und du kommst nicht mehr zur Ruhe? Dann wird es Zeit für eine kurze Auszeit.

Meditieren lernen
Meditieren lernen, um sich zu entspannen. (Credit: Avrielle Suleiman)

Wir leben in einer hektischen Welt, die von Zeitdruck und Schnelligkeit geprägt ist. Vielleicht wächst dir dein Job über den Kopf, die Abgabetermine in der Uni rücken immer näher oder du versuchst es jedem in deiner Familie recht zu machen? Dann ist es dringend an der Zeit, einmal abzuschalten und zur Ruhe zu kommen. Wir zeigen dir, wie du meditieren lernen kannst, um endlich mal Abzuschalten.

Denn der Mensch ist keine Maschine! Alltagsstress kann sich schnell auf deine Gesundheit auswirken. Meditation führt dazu, dass du ruhiger und entspannter wirst und langfristig auch glücklicher.

Aber was ist Meditation überhaupt?

Es handelt sich um eine spirituelle Praxis, die in den verschiedensten Kulturen ausgeübt wird. Durch Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen soll der Geist entschleunigt werden und die Gedanken zur Ruhe kommen. So wird Stress abgebaut und das Bewusstsein erweitert. 

Ziel ist es, Muskelverspannungen zu lösen und den Gedankenstrom zu unterbrechen. Meditation ist eine gute Möglichkeit, weil sie überall ausgeübt werden kann. Bei regelmäßigen Wiederholungen schenkt sie dir außerdem neue Kraft und mehr eine positive Lebenseinstellung. 

5 Gründe warum du heute meditieren lernen solltest

Du glaubst immer noch, dass Menschen, die Meditieren einer religiösen Sekte angehören oder auf die vollständige Erleuchtung warten? Völliger Qutasch, denn zum Meditieren braucht es keinen Glauben an das Höhere. Jeder kann die Techniken lernen.

Sillhouette von Menschen die Yoga machen
Yoga ist für jeden eine gute Möglichkeit um dem eigenen Geist eine Pause zu gönnen(Photo: AndreyPopov via www.imago-images.de)

1. Meditation sorgt für Ruhe in deinem Kopf

Du befindest dich in einem Gedankenkreislauf? Und gehst die ganze Zeit durch, was du noch alles erledigen musst? Wen du mal wieder anrufen müsstest, dass du eigentlich mal wieder zum Sport müsstest und das dein sich Date von letzter Woche noch immer nicht gemeldet hat? Dann ist es Zeit, die Stopp-Taste zu drücken und deinem Geist eine Pause zu gönnen. 

Meditation kann dir helfen deine Gedanken loszulassen. So wirst du selbst zum Macher deiner Gedanken und die Zeit der schlaflosen Nächte und Grübeleien ist vorbei. Denn du kannst selbst entscheiden, welche Gedanken du weiterverfolgen möchtest und welche nicht.

Meditieren lernen
Lerne Meditieren, um dich besser konzentrieren zu können

2. Meditieren erhöht deine Konzentration

Besonders bei der Arbeit oder in der Prüfungsphase lassen wir uns gerne ablenken. Es gibt so viele Dinge, die dir mehr Spaß machen würden. Und sowieso finden manche Veranstaltungen nur jetzt gerade statt und die letzten Besorgungen für die anstehende Party können auch nicht länger warten. Wäre da nicht das Problem mit dem Abgabetermin. Also wird es dringend Zeit, sich zu konzentrieren!

Warum solltest du dafür meditieren lernen? Ganz einfach: weil regelmäßiges Meditieren den Erhalt unserer kognitiven Fähigkeiten  unterstützt und unser Gedächtnis fördert. Dadurch wirst du lernen deine Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt zu lenken. 

3. Gestärktes Immunsystem durch regelmäßiges Meditieren

Als wäre es ein festgelegtes Gesetz, scheinen mit dem Beginn des Winters alle um uns herum plötzlich krank zu werden. Nicht gerade förderlich, wenn du vor Weihnachten noch einiges schaffen willst. Doch wie kann Meditation dein Immunsystem stärken? 

Durch regelmäßiges Meditieren wird deine linke Gehirnhälfte aktiviert, welche mit dem Immunsystem zusammenhängt und somit Einfluss auf deine Gesundheit hat. Durch Meditation entwickelst du eine positivere Lebenseinstellung, die dich von Stress befreit und deinem Körper zu gute kommt.

Meditieren lernen
Lerne Meditieren, um deine Emotionen besser zu kontrollieren

4. Mit Emotionen besser umgehen

Manchmal machen uns Emotionen das Leben schwer und hindern uns daran neue Dinge auszuprobieren. Besonders das Angstgefühl ist in diesem Zusammenhang oft ausschlaggebend für deine Entscheidungen. Doch wie hängen Meditation und Emotionen zusammen? 

Beim Meditieren lernst du, nicht jedes Gefühl zu beachten. Und du beschäftigst dich mit den Gründen für dein Empfindungen. Dadurch kannst du lernen Emotionen loszulassen, die dir nicht gut tun. Dann kannst du klarer sehen und freier handeln. Auch bei Menschen mit psychischen Problemen oder Panikattacken kann Meditation helfen. 

5. Meditation kann Schmerzen lindern

Schmerz hat viele Gesichter und kann in ganz unterschiedlichen Formen auftreten. Je mehr du dich jedoch mit dem Schmerzempfinden auseinandersetzt, desto stärker kommt er dir vor. Oft verkrampft sich dein Körper aufgrund deiner Emotionen, die du den Schmerzen gegenüber entwickelst. 

Meditation kann dir helfen deine innere Einstellung zu ändern. Sobald du die Schmerzen akzeptiert hast, fängt dein Körper an, sich zu entspannen, und du empfindest die Schmerzen als weniger stark.

Meditieren lernen
Lerne Meditieren, um gelassener und entspannter zu werden

Dein Körper braucht hin und wieder Ruhe, um gut funktionieren zu können 

Meditation hat es verdient aus der Nische Spiritualität und fernöstlicher Religion herausgehoben zu werden. Denn es ist eine gute Möglichkeit, den Gedankenkreislauf für eine Weile zu unterbrechen und den Fokus auf das Wesentliche im Leben zu lenken.

Generell solltest du achtsamer mit dir selbst umgehen und mehr Gelassenheit in deinen Alltag einbauen. Mehr darüber findest du in unserem Artikel: Achtsamkeit im Alltag.