Es gibt unzählige Faktoren die Mücken dazu bringen, sich gemütlich auf deiner Haut niederzulassen, um anschließend genüsslich zuzustechen. Auf die Jahreszeit und das Wetter kommt es natürlich an, dann auf den Ort und auch auf die Insektenart.

Allein in Deutschland gibt es 100 verschiedene Mückenarten. Gerade im Sommer, zur Paarungszeit also, sind die blutrünstigen Viecher besonders durstig. Allerdings nicht auf jeden. Während manche Menschen verschont bleiben, werden andere regelrecht massakriert. Aber: Was zieht Mücken an und wen stechen die kleinen Insekten eigentlich am liebsten? Wir verraten es dir …

Was ziehst du Mücken an?

Bei diesen Temperaturen sind wir eigentlich froh, wenigstens am Abend ein wenig frische Luft genießen zu dürfen. Sich von Kopf bis Fuß mit Mückenspray zu balsamieren hilft nicht jedem weiter. Wenn du besonders anfällig für Mückenstiche bist, könnte das an diesen Gründen liegen:

Schweiß
Sport ist zu jeder Jahreszeit wichtig und gesund.

Dein Schweiß riecht gut

In unserem Schweiß sind jede Menge Stoffe enthalten, die auf Mücken anziehend wirken könnten. Allerdings scheinen besonders die Feuchtigkeit und Milchsäure eine Rolle zu spielen. Letztere wird vermehrt ausgeschüttet, wenn wir Sport treiben. Nach einer kleinen Joggingrunde bist du also besonders anfällig. Während wir etwas angewidert dreinschauen, wittern Mücken ein Festmahl. Eine Dusche verringert das Stichrisiko bereits deutlich.

Deine Körpertemperatur ist höher

Mücken sind wärmeempfindlich. Besonders schwangere Frauen und Korpulentere haben eine höhere Körpertemperatur und werden deswegen häufiger zur Zielscheibe.

Du atmest

Gut, das lässt sich schwer vermeiden. Schwangere und Übergewichtige haben hier noch einen Nachteil. Sie atmen mehr Kohlenstoffdioxid aus als andere. Je mehr Gas im Atem, desto attraktiver für die Mücke. Kohlendioxid wittern Mücken übrigens aus bis zu 50 Metern. Noch ein Grund mehr, zumindest an öffentlichen Plätzen eine Maske zu tragen.

Deine Blutgruppe zieht Mücken magisch an

Japanische Wissenschaftler vermuten, dass Mücken über chemische Signale auf der Haut erkennen können, welche Blutgruppe du hast. In ihrem Experiment untersuchten sie den Zusammenhang zwischen Stichen an Testpersonen und deren Blutgruppe. Das Ergebnis: Personen mit der Blutgruppe 0 wurden doppelt so häufig gestochen

Homosexualität Zwillinge Studie zwei Frauen
Eine Studie zu Zwillingen lässt vermuten, dass die Anfälligkeit für Mückenstiche auch mit den Genen zu tun hat.(Photo: Unsplash/Tiffany Combs)

Liegts an den Genen?

Das vermuten zumindest britische Forscher. In ihren Experimenten zeigte sich, dass eineiige Zwillinge ungefähr gleich oft gestochen werden, Zweieiige dagegen unterschiedlich oft. Der Zusammenhang könnte darin liegen, dass Gene die körpereigenen Gerüche bestimmen und so unterschiedlich attraktiv auf die Mücken wirken.

„Leben“ zieht Mücken an

Alles das, was dein Körper tagtäglich macht, zieht Mücken an. Atmen, schwitzen, Blut und vieles mehr können von uns nicht einfach abgeschaltet werden. Wen die Mücken letztendlich stechen, hängt lediglich von notwendigen Eigenschaften des Körpers ab. Weil es wirklich umständlich wäre, seine Freunde nach Blutgruppe auszuwählen, nur um nicht gestochen zu werden, muss leider weiterhin mit dem Mückenspray vorlieb nehmen.

Ein paar Tricks & Hinweise gefällig?

Trotzdem gibt es ein paar Tipps, wie du dich etwas besser schützen kannst. Wir verraten dir, wie du weniger schwitzt.

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