Arganöl stammt aus den Kernen des Arganbaums, auch bekannt als „Baum des Lebens“. Es ist ein wertvolles Pflanzenöl, welches seinen Ursprung in Marokko hat. In der Kosmetikbranche wird es mittlerweile sowohl in Lipgloss, Cremes, Shampoo oder Seifen verwendet. Arganöl für die Haare überzeugt besonders durch seine vielseitigen Wirkungen auf das Haar und die Kopfhaut.

Wieso bezeichnet man Arganöl als flüssiges Gold?

Viele haben bestimmt schon einmal die Bezeichnung von Arganöl als „flüssiges Gold“ gehört. Diese Bezeichnung ist auf die aufwendige Verarbeitung der Frucht des Baumes zurückzuführen. Für das Arganöl werden besonders die fetthaltigen Samen im Kern der Frucht benötigt. Für einen Liter Arganöl werden etwa die Kerne von 30 Kilo Früchten mit den Händen geöffnet. Somit wird es dem Namen „flüssiges Gold“ auf jeden Fall gerecht. Natürlich kommen auch die vielen positiven Wirkungen auf dein Haar hinzu.

Wie wirkt Arganöl auf die Haare?

Arganöl wirkt nicht nur gut für deine Haut, sondern auch auf deinen Haaren, da es ein leichtes Öl ist, lässt es sich auch auf alle Haarstrukturen anwenden. Dabei erfüllt es sogar mehrere Aufgaben bei unseren Haaren.

Arganöl als Feuchtigkeitsspender

Eine Eigenschaft des Arganöls ist, dass es dem Haar dabei hilft, Feuchtigkeit zu speichern. Es enthält wichtige Nährstoffe, Fettsäuren und Antioxidantien wie Vitamin E, die Trockenhaut vorbeugen. Ein positiver Nebeneffekt ist, dass es dem Haar somit mehr Glanz verleiht.

Das enthaltene Vitamin E kräftigt außerdem das Haar bis tief in die Haarwurzel und hilft so, Haarausfall vorzubeugen.

Schutz vor anderen Schäden durch Styling oder Färbung

Die Fettsäuren im Arganöl haben zusätzlich eine Barrierewirkung, die vor Haarbruch schützen kann. Dieser kann beispielsweise in Folge von Waschen, Styling mit Hitze oder Färben entstehen. Vor UV-Strahlen durch die Sonne kann es ebenfalls schützen.

Öl Hände
Es gibt verschiedene Anwendungsmethoden für Arganöl. Foto: Getty Images / Zarina Lukash

Wie wendet man Arganöl am besten an?

Natürlich gibt es auch bei deinem Haar verschiedene Möglichkeiten, wie du Arganöl anwenden kannst. Du kannst direkt Arganöl verwenden oder Produkte, die Arganöl enthalten. Jedoch wirkt es kaltgepresst am besten. Es hat einen sehr natürlichen Geruch und egal bei welcher Anwendungsart, ein paar Tropfen des wertvollen Öls genügen, um diesen wertvollen Vitamin-Booster völlig auszuschöpfen.

Bei nassen Haaren

Das Arganöl auf nassen Haaren anzuwenden, ist die Methode, die am meisten verbreitet ist. Dazu gibt man einfach etwas Öl auf die Handflächen und wärmt es durch Reibung noch etwas auf, sodass man es am Ende gleichmäßig in den Längen und Spitzen verteilen kann.

Anwendung bei trockenen Haaren

Bei trockenen Haaren ist die Anwendungsweise nahezu gleich. Jedoch solltest du dabei besonders darauf achten, nicht zu viel vom Öl zu verwenden, damit deine Haare nicht fettig werden. Diese Methode eignet sich besonders zur Auffrischung der Spitzen, wenn die Haare nicht frisch gewaschen sind.

Intensive Pflege über Nacht

Eine weitere sehr beliebte Anwendungsmethode ist eine Haarkur mit Arganöl über Nacht. Dazu einfach am Abend eine größere Menge des Öls in die Längen und Spitzen verteilen, somit hat das Öl über Nacht Zeit, intensiv in deine Haare einzuwirken. Am nächsten Morgen dann einfach ausspülen und schon hast du schönes, geschmeidiges Haar.

Arganöl als Wundermittel

Arganöl ist somit ein echter Allrounder, der unseren Haaren viel Gutes tut. Allerdings kann man Arganöl nicht nur für das Haar verwende, sondern auch für den Körper. Es gibt auch beispielsweise Handcreme, die Arganöl enthält für geschmeidige Hände. Falls du mehr zum Thema Arganöl und auch zu den Nebenwirkungen wissen möchtest, dann schau gern hier vorbei:Arganöl – Wirkungen & Nebenwirkungen eines echten Wunderöls

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