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3 Gründe, weshalb Urin perfekt als Hausmittel geeignet ist

Bist du schon einmal auf die Idee gekommen, Urin als Hausmittel zu verwenden? Wir verraten dir, warum es eine gute Idee sein könnte, Urin in Zukunft beim Putzen einzusetzen.

© Dragana Gordic - stock.adobe.com

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Im Allgemeinen wird alles, was mit menschlichen Ausscheidungen in Verbindung gebracht wird, als „unrein“ betrachtet. Dennoch ist beispielsweise Urin perfekt als Hausmittel geeignet und kann uns im Haushalt tatsächlich von Nutzen sein! In diesem Artikel zeigen wir dir, warum du Urin als Hausmittel verwenden solltest und für welche drei Zwecke es geeignet ist.

Urin als Hausmittel: Für diese 3 Dinge, kannst du es benutzen

Urin an sich ist steril und vollkommen ungiftig – immerhin kommt es aus unserem eigenen Körper. Hauptsächlich besteht unser Urin aus Glucose (Traubenzucker), Aminosäuren und Elektrolyten. Und auch diese Inhaltsstoffe sind komplett unbedenklich. Wir zeigen dir also nun drei verschiedene Anwendungsbereiche, wo Urin als Hausmittel sehr hilfreich sein kann.

1. Wunden desinfizieren

Ja, mit Urin können sich Wunden desinfizieren lassen! Solltest du gerade kein Erste-Hilfe-Paket zur Hand haben, kann sich diese Methode als überaus hilfreich erweisen, sodass du blutende Wunden im Notfall mit frischem Urin ausspülen kannst. Dadurch wird die Wunde nicht nur gereinigt, sondern auch das Gewebe beruhigt und die Schmerzen gelindert! Im Zweifelsfall kannst du auch fremden Urin nehmen – vorausgesetzt, diese Person hat keine Infektionen. Trotzdem ist der anschließende Besuch beim Arzt oder der Ärztin empfehlenswert.

Frau mit Urin
Urin eignet sich für viele Sachen im Haushalt. Foto: Getty Images/Science Photo Libra

2. Hautpflege

Mit Urin kann man nicht nur Wunden desinfizieren, sondern auch die Hautpflege! So wird Urin zum Beispiel bei Hautproblemen wie Schuppenflechte oder Ekzemen angewendet. Besonders wirksam ist in diesem Zusammenhang der Harnstoff, der sich auch in vielen Cremes und Salben befindet. Solltest du also Urin für deine Hautpflege benutzen, ist es deshalb wichtig den Morgenurin und am besten den Mittelstrahl (der Urin, der nach ca. fünf Sekunden kommt) dafür zu nehmen. Denn hier ist die Harnkonzentration am Größten.

Die Anwendung erfolgt danach mithilfe von Kompressen und Einreibungen und die Wirkung entfaltet sich am besten, wenn du den Wirkstoff einige Stunden einziehen lässt. In der Regel ist diese Prozedur geruchlos. Der Harnstoff stellt den Säurehaushalt wieder her, beruhigt trockene Haut und verbessert spröde, rissige Haut deutlich.

3. Pilzerkrankungen

Bei Pilzerkrankungen, die sich zum Beispiel am Nagelbett befinden, kann Urin als Hausmittel auch Wunder wirken – in Form von Urinkompressen. Reibe dafür die betroffenen Stellen mit Urin ein und lasse die Flüssigkeit über Nacht unter einer Kompresse einziehen. Nach ein paar Wochen sollten die Symptome dann deutlich zurückgehen. Bei hartnäckigen Beschwerden solltest du dir allerdings trotzdem medizinische Hilfe holen.

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