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Deswegen solltest du deinen Kaffee nicht mit Leistungswasser zubereiten

Bereitest du deinen Kaffee mit dem Wasser aus der Leitung zu? In diesem Artikel erfährst du, warum dies nicht immer ideal ist.

© Luis Alvarez/ Getty Images

Der Koffeingehalt in Eiskaffee und Kaffee

Was hat mehr Koffein: Eiskaffee oder normaler Kaffee?Dieses Video wurde mit der Hilfe von KI erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.

Kaffee ist für viele von uns ein fester Bestandteil unseres Morgens. Wir stehen auf und brühen uns eine heiße Tasse – meistens mit Leitungswasser. Gegenüber dem Magazin Chip.de hat der Kaffeeexperte Thomas Steinke nun erklärt, warum man Kaffee allerdings nicht mit Wasser aus der Leitung zubereiten sollte. Warum das so ist und welche Alternative der Experte vorschlägt, zeigen wir dir in diesem Artikel.

Warum sollte Kaffee nicht mit Leitungswasser zubereitet werden?

Die Qualität eines guten Kaffees hängt nicht nur von den Kaffeebohnen, sondern auch von der Beschaffenheit des Wassers ab. Laut dem Kaffeespezialisten Thomas Steinke liegt der optimale Härtebereich zwischen fünf und acht Karbonathärte. Denn in diesem Bereich können die vielfältigen Aromen des Kaffees am besten zur Geltung kommen. Zu weiches Wasser kann die Säure im Kaffee überbetonen, während zu hartes Wasser die Bitterstoffe in den Vordergrund rücken kann. Diese Zusammenhänge erklärt Thomas Steinke, Leiter der Kaffeeakademie der Dinzler Kaffeerösterei in Irschenberg, Bayern, gegenüber dem Magazin Chip.de.

Das Portal hat auch mit Thomas Kraft von der Deutschen Barista-Schule in Fürstenfeldbruck gesprochen. Dieser hat erklärt, dass eine Karbonathärte von 3 bis 6 und ein pH-Wert zwischen 6,5 und 7,5 ideal ist, um das beste Ergebnis bei der Kaffeezubereitung zu erzielen.

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Hilft ein Wasserfilter gegen hartes Wasser?

Ein Wasserfilter kann dazu beitragen, hartes Wasser zu mildern und zu enthärten. Wasserfilter, die speziell für die Reduzierung der Wasserhärte entwickelt wurden, enthalten häufig Ionenaustauscher oder Harze, die die im Wasser enthaltenen Mineralien wie Calcium und Magnesium binden und durch Natriumionen ersetzen. Dies führt zu einer Verringerung der Wasserhärte und kann dazu beitragen, unerwünschte Auswirkungen von hartem Wasser zu minimieren, wie beispielsweise Kalkablagerungen in Haushaltsgeräten, Rohrleitungen oder auch die perfekte Tasse Kaffee.

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