Laut einer Pressemitteilung von Bitkom hat sich das Onlineshopping-Verhalten der Deutschen seit Corona stark verändert. Nicht nur wie viel und was gekauft wird, sondern auch wie die Verbraucher:innen die Waren in den Korb legen, hat sich gewandelt – aus einem Klick mit der Maus wurde unlängst ein Wisch mit dem Finger…

Onlineshopping hat seit Corona stark zugenommen

Im zweiten Jahr der Pandemie zieht der Digitalverband Bitkom Bilanz über die E-Commerce-Trends. Nach einer repräsentativen Befragung mit 1.100 Internetnutzer:innen zeigt sich ein deutlicher Trend zum Onlineshopping. Die Hälfte der Menschen, die online shoppen, geben an, seit der Pandemie noch häufiger online zu kaufen. Zudem geben 43 % der Befragten an, dass sie deutlich mehr Waren als zuvor in den Warenkorb legen.

Selbst 20 % der Menschen, die zuvor nie online shoppten, gaben nun an, öfter Waren wie Kleidung und Schuhe aus dem Netz zu bestellen. 16 % bestellten erstmals Medikamente im Netz, 16 % bestellten zum ersten Mal bei einem Lieferservice und 15 % bestellten ihre Lebensmittel erstmals online.

Laut Bitkom ist das stärkste Wachstum in Online-Handel im Lebensmittelbereich zu beobachten. In kürzester Zeit haben sich Express-Lieferdienste etabliert wie Gorillas, Flink, Getir & Co. Vor allem die jüngeren Menschen schlagen hier zu: 17 % der 16-bis 29-Jährigen haben bereits bei diesen Lieferdiensten bestellt. 51 % der jüngeren können sich vorstellen, solch ein Angebot auch zukünftig wahrzunehmen.

Geshoppt wird größtenteils mit dem Smartphone

Bitkom ist sich sicher: Auch nach Corona wird der Trend zum Onlineshopping anhalten. So meinen 87 % der jetzigen Online-Shopper:innen, dass sie an diesem Einkaufsverhalten festhalten werden. Besonders interessant erscheint, WIE die Menschen online einkaufen. Klickten sie sich früher noch am PC durch das Onlineangebot der Händler:innen, nutzen heute 60 % ihr Smartphone dafür.

Im Vorjahr waren es nur 54 % – der Trend geht also deutlich hin zum Onlineshopping mit dem Smartphone. Das große Problem, welches viele Händler:innen ins Schwitzen bringen könnte? Viele haben Websites, die allein für den Desktop ausgelegt sind und hängen daher hinterher. Diese Umfrage sollte die Trendwende anzeigen und wohl vielen Händler:innen Anlass sein, ihren mobilen Auftritt zu verbessern…

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