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Typische Angewohnheiten von Menschen, die zu viel arbeiten

Du hast das Gefühl, du arbeitest Tag und Nacht? Hier findest du Anzeichen, dass du zu viel arbeitest und welche Folgen dies haben kann.

Die richtige Balance zwischen Beruf und Privatleben ist wahnsinnig wichtig, aber für viele Menschen eine Herausforderung. Innerhalb der letzten zweieinhalb Jahren hat die Pandemie unseren traditionellen, geregelten Arbeitstag durcheinander gebracht und für viele Menschen gab es zwischen Arbeit und Privatleben fast keinen Unterschied mehr. Da viele Menschen immer noch von zu Hause aus arbeiten, hat sich dieses Schema noch verschlimmert. So erkennst du die Angewohnheiten von Menschen, die zu viel arbeiten.

Zu viel Arbeiten: So erkennst du es

Es hört sich vielleicht banal an, aber viele Menschen erkennen nicht, dass sie zu viel arbeiten, bis es zu spät ist. Dieses späte Bemerken könnte sich dann in der Form eines Burnouts zeigen, ein Zustand der körperlichen und emotionalen Erschöpfung. Es kann auftreten, wenn du in deinem Beruf unter Dauerstress stehst, oder über einen langen Zeitraum in einer körperlich oder emotional anstrengenden Funktion gearbeitet hast.

Um das zu vermeiden, findest du hier Anzeichen vom zu vielen Arbeiten.

1. Schlafstörungen & Schlaflosigkeit

Zu viel zu arbeiten, kann sich auf deinen Schlafrhythmus auswirken. Wer zu viel arbeitet, hat meistens auch Probleme, abends einzuschlafen oder geschweige denn die Nacht durchzuschlafen. Das wurde auch schon von unzähligen Wissenschaftler:innen bestätigt.

Eine dieser Studien der Sleep Research Society hat beispielsweise bewiesen, dass lange Arbeitszeiten das Auftreten von Schlafstörungen prognostizieren. Schlafstörungen können erhebliche negative Auswirkungen auf unsere Lebensqualität haben.

Die Folgen von Schlafstörungen sind unter anderem ein höheres Unfallrisiko aufgrund von Müdigkeit, ein erhöhtes Risiko für die Gesamtmortalität, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und psychische Erkrankungen, wie beispielsweise Depressionen.

Frau mit Handy im Bett
Zu vieles Arbeiten kann Auswirkungen auf deinen Schlafrhythmus haben. Foto: Getty Images / Boy_Anupong

2. Mangelnde Energie

Wenn du nach der Arbeit keine Energie hast, irgendetwas zu machen, kann das ein Zeichen von Überarbeitung sein. Natürlich ist es komplett normal, dass man nach einem acht bis neun Stunden Tag nicht noch eine Weltreise machen will, wenn man allerdings auch in der freien Zeit am Wochenende komplett antriebslos ist, kann das ein Zeichen sein.

3. Du bist andauernd krank

Ein weiteres Anzeichen, dass du zu viel arbeitest, ist ein geschwächtes Immunsystem. Das hat natürlich auch Auswirkungen auf dein körperliches Wohlbefinden, denn dein Immunsystem hat keine Zeit, sich zu erholen. Das wiederum macht dich anfälliger für Erkältungen oder Grippeinfektionen. Im schlimmsten Fall kann ein Burnout zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen, der erzwingt, dass du eine Pause einlegst.

Wenn du also häufiger krank bist, solltest du dir Zeit nehmen, um dich auszuruhen und zu erholen. Nur so kannst du sicherstellen, dass du gestärkt bist und zur Arbeit zurückkehren kannst.

4. Du fühlst dich isoliert

Ein weiteres Symptom für zu viel Arbeiten ist, dass du dich von deinen Mitmenschen isolierst. Da du generell überfordert bist, ziehst du dich möglicherweise von zusätzlichen sozialen und familiären Verpflichtungen zurück. Wenn du feststellst, dass du dich von deiner Familie zurückziehst oder Einladungen zu gesellschaftlichen Anlässen ablehnst, solltest du nach den Gründen suchen. Längeres Alleinsein äußert sich in der Regel, darin, dass du gereizter auf andere reagierst.

Kommunikation ist das A und O

Wenn du merkst, dass du, oder eine:r deiner Liebsten an Überarbeitung leidet, solltest du versuchen, mit jemandem darüber zu reden. Am besten ist natürlich eine gesunde Kommunikation mit deiner Führungskraft. Denn, mit Burnout bist du ihr keine Hilfe.

Zusätzlich solltest du auch eine:n Psycholog:in aufsuchen, denn alle Symptome des zu vielen Arbeitens können gravierende Gesundheitsschäden mit sich ziehen und auslösen.