Hand aufs Herz – hast du dich nicht auch schonmal krankgemeldet, obwohl du eigentlich nur unter akuter Unlust gelitten hast? Denn wenn man schon antriebslos und unmotiviert aufwacht, will man lieber den Tag auf dem Sofa verbringen anstatt im Büro. Das heißt also: krankmelden und Grippe vortäuschen, denn das ist doch am einfachsten, oder? Aber wie macht man das am besten, ohne in Schwierigkeiten zu kommen? Wir haben hier aufgelistet, welche Tricks funktionieren und welche wiederum sofort durchschaut werden.

Grippe vortäuschen in Zeiten von Corona?

Seit Corona ist es zudem sehr viel einfacher geworden, sich telefonisch krankschreiben zu lassen. Im Moment besagen die Covid-19-Quarantäne Regeln, dass eine Quarantäne bei möglicher Infektion für Kontaktpersonen und jegliche Personen, die vermuten sich mit dem Coronavirus angesteckt zu haben, gelten. Eine Quarantäneempfehlung des Bundes lautet, dass man, wenn möglich zu Hause bleiben soll. Du kannst also einfach sagen, du warst mit jemanden in Kontakt, der positiv getestet wurde. Nun sollte einem natürlich klar sein, dass dein:e Chef:in diese Ausrede wahrscheinlich schon 100 Mal gehört hat.

Grippe vortäuschen: Geht das ohne Arzt?

Wer keine Lust hat, zur Arbeit zu gehen, der hat auch keine Lust zum Arzt zu fahren, um sich krankschreiben zu lassen. Das ist nur allzu verständlich. Auch wenn die meisten Ärzt:innen ganz genau erkennen, ob du wirklich krank bist oder nicht, werden sie dich meist ohne allzu tiefgehende Fragen einfach krankschreiben lassen. Natürlich ist eine ordentliche Krankschreibung der einfachste Weg, um bei deinen Vorgesetzten fein raus zu sein.

Frau Wartezimmer telefonische Krankschreibung
Wenn du einfach keine Lust hast zu arbeiten, willst du sicher auch nicht zum Arzt gehen. Foto: imago images/Westend61

Krankheit simulieren: Das sind die Grundlagen

Wer krank ist, der verhält sich grundsätzlich ein wenig anders als wenn er gesund ist. Eine Krankheit vorzugaukeln ist somit auch immer mit Schauspielerei verbunden. Du solltest dabei auf ein paar kleine Tipps Acht geben.

  • Direkt bei der Begrüßung solltest du das Händeschütteln vermeiden und dich mit den Worten „Ich will dich nicht anstecken“ vorstellen.
  • Ein leidender Blick hilft immer.
  • Sich zwischendurch zu räuspern, die Schläfen zu massieren und etwas Schleim auszuspucken kann ebenfalls helfen.

Krankheit simulieren für Fortgeschrittene

Den meisten Chef:innen sind die typischen kleinen Tricks aber bereits leidlich bekannt. Mit diesen kleinen Krankheitssymptomen kannst du niemanden mehr beeindrucken. Was du eigentlich willst, ist, dass dein:e Chef:in dich höchstpersönlich vom Arbeiten verdammt und dir sagt, dass du dich erst wieder dort tummeln sollst, wenn du wieder vollständig genesen bist. Hier unsere (nicht ganz ernst gemeinten) Tipps für unvergleichbares Krankenleiden:

  • Niesen: Willst du am Telefon dein:e Chef:in von deiner Krankheit überzeugen, dann streue dir zuvor ein wenig Pfeffer auf deine Kleidung. Während des Telefonierens schnupperst du daran. Dann musst du garantiert niesen.
  • Wässrige Augen: Tränende Augen bekommst du, indem du dir ein wenig scharfe (Pfefferminz-)Zahnpasta unter die Augen reibst. Pass aber auf, dass sie nicht direkt ins Auge gerät. Auch Tigerbalm auf dem Handrücken klappt, wenn du damit nah am Gesicht rumfuchtelst.
  • Blässe: Um eine fahle Haut zu simulieren, solltest du dir nicht einfach nur helles Make up ins Gesicht knallen. Das sieht man sofort. Nimm dir lieber einen dunkelgrünen Lidschatten und trage ihn sorgfältig UNTER den Augen auf. Deine Haut wird im Vergleich zu den dunklen Schatten unter den Augen heller und blasser erscheinen.
  • Hausapotheke: Wenn dein:e Chef:in an deinem Schreibtisch vorbeikommt und deine gesamte Hausapotheke darüber verteilt sieht, spricht er/sie dich wahrscheinlich schon an, ohne dass du etwas sagen musst.
  • Flüstern: Wenn du morgens zur Arbeit kommst und von Beginn an nur flüsterst, weil deine Stimme „weg“ ist, kann es ebenfalls gut sein, dass du gleich wieder nach Hause geschickt wirst. In vielen Berufen ist die Stimme nämlich existenziell.

Wie schon erwähnt, sind diese Tipps natürlich nicht ganz ernst gemeint und höchstens für eine absolute Ausnahme gemacht. In der Regel solltest du mit Krankheiten nicht spielen, denn Lügen haben kurze Beine und im Großen und Ganzen solltest du gerne zur Arbeit gehen.

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