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Die unsichersten PINs, die du sofort ändern solltest

Die PIN-Nummer sollte eines deiner größten Geheimnisse bleiben. Doch diese Zahlencodes könnten dich schnell verraten.

© Getty Images / Peter Cade

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Hast du jemals vor einem Geldautomaten oder bei einer Online-Anmeldung gestanden und dich gefragt, „Welche PIN soll ich bloß wählen?“ Es gibt zahlreiche Optionen, aber eine bestimmte PIN sollte unbedingt vermieden werden. Bevor du in Versuchung gerätst, diese allseits bekannte Zahlenkombination zu verwenden, werde ich dir erklären, warum es ratsam ist, sie nicht zu nutzen.

Was bedeutet die Abkürzung PIN eigentlich?

Das Wort „PIN“ ist eine Abkürzung und steht für „Persönliche Identifikationsnummer“. Es handelt sich dabei um eine numerische oder alphanumerische Passphrase, die in vielen elektronischen Authentifizierungssystemen verwendet wird. Häufig findest du sie im Finanzsektor, wo sie als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme für den Zugriff auf Bankkonten, Kreditkartenkonten oder andere sensible Daten dient. Eine PIN ist meistens privat und nur dem Benutzer bzw. der Benutzerin bekannt, und sie spielt eine entscheidende Rolle dabei, die persönlichen Informationen des Benutzers/der Benutzerin vor unberechtigtem Zugriff zu schützen.

So kannst du dir deine PIN ganz einfach merken: 3 Schritte

Es ist unerlässlich, dass du als Karteninhaber:in verantwortungsbewusst mit deiner Girokarte und deiner persönlichen Geheimzahl umgehst. Daher ist es von höchster Wichtigkeit, dass du deine PIN stets vertraulich behandelst und niemals preisgibst. Doch nicht jede*r kann sich die Zahlenkombination merken. Kaum verwunderlich, schließlich müssen wir uns im Leben so einige Passwörter bemerken.

Damit du dir deswegen nicht eine zu einfache PIN überlegst, geben wir dir ein paar Tipps an die Hand, wie du dir die Zahlenkombination besser merken kannst:

  1. Zahlen in Geschichte einbauen: Denk dir für deine Geheimzahl eine einfache, kurze Geschichte aus und baue die Zahlen geschickt ein: Bei der Geheimzahl „1225“ könnte das zum Beispiel heißen: Ein Einzelkind (1) und zwei Zwillinge (22), das sind zusammen fünf Personen (5).
  2. Nutze Eselsbrücken: Als Eselsbrücke für deine PIN 1225 könntest du dir merken. Bei der Zahl handelt es sich rückwärts gelesen um den ersten Weihnachtstag.
  3. Melodien: Verwandele die Tastatur in ein Klavier und erfinde eine Melodie, die du dir beim Eingeben immer „vorspielst“.

Was sind die häufigsten PIN-Nummern?

Nun wissen wir, wie wir uns unsere PIN am besten merken können. Doch welche Zahlenkombinationen sollte man aus Sicherheitsgründen besser nicht verwenden? Diese Frage hat sich auch die Webseite Datagenetics gestellt. Um die passende Antwort zu finden, haben sie die PIN-Nummern unter die Lupe genommen, die es besonders häufig gibt. Hierfür haben sie auf bereits durchgesickerte Passwortlisten zurückgegriffen. Mittels der 3,4 Millionen bekannten Passwörter, kam man zu folgendem Ergebnis:

  • 1234 – 10,713%
  • 1111 – 6,016%
  • 0000 – 1,881%
  • 1212 – 1,197%
  • 7777 – 0,745%
  • 1004 – 0,616%
  • 2000 – 0,613%
  • 4444 – 0,526%
  • 2222 – 0,516%
  • 6969 – 0,512%
  • 9999 – 0,451%
  • 3333 – 0,419%
  • 5555 – 0,395%
  • 6666 – 0,391%
  • 1122 – 0,366%
  • 1313 – 0,304%
  • 8888 – 0,303%
  • 4321 – 0,293%
  • 2001 – 0,290%
  • 1010 – 0,285%

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Wichtig: So sollte deine PIN auf keinen Fall aussehen

Deine PIN sollte nicht dein Geburtsdatum oder das einer nahestehenden Person sein, weil dies eine der ersten Zahlenkombinationen ist, die ein Betrüger erraten würde, wenn er versucht, auf dein Konto zuzugreifen. Daten wie Geburtstage sind oft öffentlich zugänglich, besonders in Zeiten von Social Media, und können daher leicht von Kriminellen gefunden und missbraucht werden.

Eine solche PIN wäre ein offensichtliches Ziel und würde dein Konto anfällig für Identitätsdiebstahl machen. Es ist daher empfehlenswert, eine komplexere und weniger vorhersehbare PIN zu verwenden, um die Sicherheit deines Kontos zu gewährleisten.

Sichere Zahlenkombinationen: Diese PIN wird am seltensten verwendet

Wenn deine PIN-Nummer zu den häufigsten Kombinationen gehört und du die Möglichkeit hast, sie selbst zu ändern, solltest du dies unbedingt in Betracht ziehen. Allerdings lassen sich nicht alle PIN-Nummern ändern oder frei wählen. Falls dir deine PIN von deiner Bank automatisch zugeteilt wurde und sie in der obigen Liste zu finden ist, kannst du bei deinem Bankinstitut selbstverständlich eine neue PIN beantragen. Einige Banken bieten auch die Option an, eine Wunschnummer zu wählen. So hast du vielleicht die Option, einer der seltensten Zahlenkombinationen zu erhaschen. Diese lauten nämlich:

  • 8557 – 0,001191%
  • 9047 – 0,001161%
  • 8438 – 0,001161%
  • 0439 – 0,001161%
  • 9539 – 0,001161%
  • 8196 – 0,001131%
  • 7063 – 0,001131%
  • 6093 – 0,001131%
  • 6827 – 0,001101%
  • 7394 – 0,001101%
  • 0859 – 0,001072%
  • 8957 – 0,001042%
  • 9480 – 0,001042%
  • 6793 – 0,001012%
  • 8398 – 0,000982%
  • 0738 – 0,000982%
  • 7637 – 0,000953%
  • 6835 – 0,000953%
  • 9629 – 0,000953%
  • 8093 – 0,000893%
  • 8068 – 0,000744%

Wie wähle ich eine individuelle PIN, die zu mir passt?

Um eine außergewöhnliche und sichere PIN für deine Girokarte zu erstellen, die nichts mit Geburtstagsdaten zu tun hat, könntest du dich auf wichtige und denkwürdige Ereignisse in der Geschichte, Wissenschaft oder Kunst beziehen, die dich faszinieren. Wähle beispielsweise ein bedeutendes Jahr in der Geschichte, das dich fasziniert, wie 1492 (Entdeckung Amerikas) oder 1969 (Mondlandung).

Stelle sicher, dass diese Zahlen für dich leicht zu erinnern, aber für andere schwierig zu erraten sind. Ein weiterer Trick könnte sein, deine lieblingsmathematische Konstante, z.B. die ersten oder letzten Ziffern der Eulerschen Zahl (e), zu verwenden. Du könntest auch die Seitenzahlen deiner vier Lieblingszitate aus einem Buch nehmen. Der Schlüssel ist, kreativ zu sein und dich für eine Nummer zu entscheiden, die eine persönliche Bedeutung für dich hat und die du leicht im Gedächtnis behalten kannst, die aber nicht offensichtlich oder leicht von anderen zu erraten ist.