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Geld fürs Auswandern: Wenn du hier hinziehst, kassierst du 28.000 Euro

Der Traum vom Auswandern wäre um einiges einfacher, wenn es am Anfang eine Finanzspritze geben würde. Was viele nicht wissen: Einige Orte zahlen tatsächlich verlockende Prämien.

© IMAGO/Westend61

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Viele Deutsche träumen vom Auswandern. Doch für viele wird dies ein unerfüllter Lebenstraum bleiben. Denn für den Neustart im Ausland für den meisten einfach das nötige Geld. Doch dieser Umstand muss dich nicht davon abhalten, deinen Lebenstraum in die Tat umzusetzen. Was viele nämlich nicht wissen: Viele Traumdestinationen unterstützen potentielle Zuwander:innen mit fetten Finanzspritzen. Welche Länder bzw. Städte fette Auswander:innen Prämien zahlen, erfährst du hier.

Nach Griechenland auswandern und 500 Euro pro Monat & eigenes Bauland kassieren

Im Süden des Peloponnes lockt die griechische Insel Antikythera Auswander:innen mit einer monatlichen Prämie von 500 Euro und einem Stück Bauland, um ihr Traumhaus zu errichten. Die griechische Regierung startete diese außergewöhnliche Kampagne, um insbesondere Familien dazu zu bewegen, das Leben auf dieser Trauminsel zu genießen. Derzeit sind lediglich 20 Menschen auf der Insel ansässig, was bei Weitem nicht ausreicht, um den Betrieb dort aufrechtzuerhalten.

In Kalabrien winkt eine Auswanderungsprämie von 28.000 Euro

Die süditalienische Region Kalabrien kämpft seit Jahren mit einer massiven Abwanderung. Um dem Bevölkerungsrückgang entgegenzuwirken, sucht die Region nun aktiv nach Menschen, die dorthin ziehen und die verlassenen Städte wiederbeleben. Diese Städte, darunter Aieta, Albidona, Civita und San Donato di Nidea im Norden Kalabriens, Caccuri und Santa Severina sowie Sant’Agata del Bianco, Samo, Precarore und Bova, befinden sich entweder in Meeresnähe oder an Berghängen und haben jeweils knapp 2000 Einwohner:innen.

Als Anreiz für den Umzug bieten die Behörden eine beeindruckende Prämie von bis zu 28.000 Euro. Das mega Angebot hat allerdings einen kleinen Haken: Die großzügige Prämie wird nur dann ausgezahlt, wenn man unter 40 Jahre alt ist und bereit ist, innerhalb von 90 Tagen nach Italien umzusiedeln.

Kleines Dorf in der Schweiz zahlt 25.000 Franken an Auswanderer

Für diejenigen, die schon immer von einem Leben in der Schweiz geträumt haben, bietet sich nun eine einmalige Gelegenheit. Um dem Bevölkerungsrückgang im Bergdorf Albinen entgegenzuwirken, zahlt die Gemeinde jedem neuen Bewohner bzw. jeder neuen Bewohnerin 25.000 Franken (umgerechnet ca. 25724 Euro). Paare erhalten mit 50.000 Franken (umgerechnet 51449 Euro) sogar das Doppelte.

Doch damit nicht genug. Pro Kind soll es darüber hinaus zusätzlich noch einmal 10.000 Franken geben, also etwa 8.600 Euro. Dies gilt auch für Kinder, die innerhalb der ersten zehn Jahre nach dem Umzug geboren werden, wie in einem Beschluss des Gemeinderats festgelegt wurde. Aber auch hier ist der Erhalt der Prämie an eine Bedingung geknüpft: So wird das Geld erst ausgezahlt, wenn du mindestens zehn Jahre lang in Albinen wohnen bleibst.

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Spanische Gemeinde lockt mit einem Begrüßungsgeld von 3.000 Euro

Wie wäre es, dort zu leben, wo andere Menschen ihren Urlaub verbringen? In Spanien ist dies möglich. Denn die kleine Gemeinde namens Ponga im spanischen Fürstentum Asturien zahlt neuen Bewohner:innen ein ansehnliches Begrüßungsgeld von 3.000 Euro. Die Bedingung dafür ist, dass du dich gemeinsam mit deinem Partner oder deiner Partnerin im Dorf niederlässt und dort für ganze fünf Jahre lebst. Aber das ist noch nicht alles. Für jedes geborene Kind erhältst du zusätzlich weitere 3.000 Euro. Das ist doch ein schöner Anreiz, Nachwuchs zu bekommen, oder?