Du hast dir so einige Angewohnheiten im und nach dem Job angeeignet? Diese fünf solltest du schnellstmöglich wieder loswerden.

Frau Job Angewohnheit
Diese Angewohnheiten im Job solltest du dir vor allem abends abgewöhnen. Foto: imago images/Westend61

So kannst du erst richtig abschalten

Sobald wir uns in einem bestimmten Arbeitsrhythmus befinden, entwickeln wir unsere kleinen Angewohnheiten, die wir im und noch nach dem Job mit uns hertragen. Dabei wird es für uns jedoch immer schwieriger, Arbeitszeit und Freizeit voneinander zu trennen. Gerne denkt man noch Stunden nach Feierabend über seine Aufgaben nach oder macht sich Sorgen über das Verhältnis zu den Kolleg:innen. Damit schafft man es jedoch kaum, mit seiner Arbeit abzuschließen und die freie Zeit zu genießen. In einer von Statista veröffentlichten Studie kam heraus, dass unter den Befragten 34% Probleme haben, nach der Arbeit richtig abzuschalten.

 1. E-Mails beantworten

Sobald du die Wohnungstür zu deinem Zuhause aufgeschlossen hast, ist für dich Feierabend. Dann hast du deinen Arbeitstag endgültig hinter dir gelassen und befindest dich ab sofort im Freizeitmodus. Das kann jedoch nicht funktionieren, wenn du am Abend dir noch vornimmst, die ein oder andere E-Mail zu beantworten. Nämlich stellt sich gerne eine völlig belanglose E-Mail als etwas Komplizierteres heraus und du befindest dich wieder in einem Arbeitsmodus. Das ist fatal, vor allem, weil du nicht so viel Zeit darin investieren wolltest. Deshalb solltest du besser von Anfang an dein E-Mail-Fach am Tagesende geschlossen haben.

2. Multitasking

Allein im Job musst du schon für viele Dinge gleichzeitig aufmerksam sein. Es raubt dir jedoch Energie und Konzentration, und die musst du nach Feierabend wieder auftanken. Wenn du also auch Zuhause damit anfängst, dich um mehrere Sachen gleichzeitig zu kümmern, dann wirst du nie in eine Entspannungsphase kommen. Außerdem wirst du, sobald du deine Aufmerksamkeit einer Sache nicht mehr zu hundert Prozent widmen kannst, wirst du auch im Job mehr Probleme bekommen. Versuche deshalb, deine Energie zu sparen!

Frau mit Handy im Bett
Technische Geräte im Dunkeln verschlechtern unsere Konzentration. Foto: Getty Images / Maria Korneeva

3. An technischen Geräten hängen

Nach einem langen Arbeitstag am PC haben unsere Augen genug vom künstlichen Licht gesehen. Daher hilft es deinem Sehvermögen und auch deiner Gehirnleistung, wenn du sie am Abend nicht noch zusätzlich durch das Benutzen von technischen Geräten belastest. Selbst wenn du sie für Serien oder Social Media nutzt, reizt das deine Augen und von dem Blaulicht kannst du auch schlecht einschlafen. Groß anstrengen im Kopf solltest du dich nach Feierabend ohnehin nicht mehr, also setze dich lieber an ein Buch, das dich gedanklich abschalten lässt.

4. Über die Arbeit reden

Wenn man abends mit Freund:innen oder Familie über Dinge unterhält, die einen beschäftigen, dann ist das häufig der Job. Damit bringst du deine Tage zu und entwickelst dich weiter. Jedoch hast du auch ein Leben außerhalb deiner Arbeit und solltest dieses ab dem Moment genießen, an dem du Feierabend gemacht hast. Wenn du nämlich anfängst, von deinem Arbeitstag zu reden, dann kommen dir auch automatisch die Aufgaben und Sorgen in den Kopf, die am nächsten Tag anstehen. Das muss nicht immer der Fall sein und mit einem kleinen Bericht über den Arbeitstag können Viele auch abschalten, aber Arbeit bleibt Arbeit.

Überstunden machen
Überstunden sollten nicht zur Regel werden. Foto: Getty Images / Justin Paget

5. Überstunden machen

Es hat ein paar gesunde Vorteile, wenn du in deinem Beruf hin und wieder Überstunden machst. Es zeigt besonderes Engagement und du kannst sie dir in der Regel wieder einholen, indem du an einem Tag mal früher gehen kannst. Wenn du jedoch deine Arbeitszeit regelmäßig überziehst und ständig von dem Gefühl geplagt bist, nicht genug für den Tag geschafft zu haben, dann hast du keinen gesunden Arbeitsalltag. Forscher:innen haben herausgefunden, dass der Mensch pro Tag nur höchstens maximal 6 Stunden hoch produktiv arbeiten kann. Mit regelmäßigen Überstunden belastest du also deinen Körper und deine Konzentration unnötig. Erkenne aus diesem Grund immer, wann deine Energie aufgebraucht ist und wann du sie wieder auftanken musst.

Was solltest du dir angewöhnen?

Um deinen Job durchgehend gut zu machen und auch Erfolge zu haben, brauchst du abends einen Ausgleich zu deiner Arbeit. Dafür ist es besonders wichtig, zu deinem Job einen Gegenpol zu finden. Das bedeutet, du solltest abends etwas tun, was überhaupt nichts mit deiner Arbeit zu tun hat. Wenn du den ganzen Tag schwer körperlich arbeitest, dann solltest du abends besser auf dem Sofa entspannen. Sitzt du den ganzen Tag im Büro, lohnt es sich, danach sich nochmal richtig zu bewegen und Sport zu machen. Solche Ausgleiche zum Job sind essentiell in deinem Privatleben wie auch in deinem Job selbst.