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Diese 5 Dinge solltest du niemals am Ende eines Meetings sagen 

Möglichst schnell von einem Meeting ins nächste springen? Erfahre hier, wie du Meetings besser nicht beenden solltest.

Frau am Tisch im virtuellen Meeting
Meetings müssen manchmal schnell gehen. Doch sollten wir sie auch so schnell beenden? Foto: Pexels / EKATERINA BOLOVTSOVA

Das Meeting ist vorbei – in den letzten Zügen willst du nun deine Mitarbeitenden und Kolleg:innen noch einmal richtig anheizen? Stopp! Es gibt Dinge, die du am Ende des Meetings auf keinen Fall sagen solltest, um euren Workflow nicht zu gefährden. Erfahre hier, welche das sind. 

Experte rät: Bremse deinen inneren Anpeitscher 

„Ich muss jetzt los. Ein Berg an Arbeit wartet auf mich. Es gibt tausend Deadlines.“ Stress und Hektik gehören für viele zum Alltag dazu. Doch laut Expert:innen von Simplify ist es besser, das Tempo herauszunehmen. Das gelingt leicht, wenn du Stress von vorneherein zu vermeiden versuchest. Etwa indem du eher zur Arbeit fährst, um den Stau zu vermeiden. Denn Stress und Hektik auf die Kolleg:innen abzuwälzen, ist der Nummer Eins Killer für einen guten Workflow. 

Frauen besprechen sich
Meetings müssen irgendwann beendet werden. Aber wie? Foto: Pexels / SHVETS production


1. Bestimme den Auslöser für den Stress 

Was ist geschehen, dass du jetzt „keine Zeit mehr hast“? Oder dich angetrieben fühlen, noch schneller zu arbeiten? 

2. Gefühle und Gedanken 

Ganz entscheidend ist es, wie du mit der Situation umgehst. Was denkst und fühlst du? Wie wirkt sich dies auf dein Tempo aus? 

3. Tiefere Ursachen für die Hektik 

So mancher Glaubenssatz schlägt uns auf auf das Gemüt und verursacht nur noch mehr Stress. Was hindert dich also wirklich daran, ruhig zu bleiben? Um sich darüber Klarheit zu verschaffen, beende die folgenden Sätze, so oft Sie können: „Ich bin gestresst, weil …“ ;“Ich muss mich beeilen, weil …“; „Ich finde keine Ruhe, weil …“; „Wenn ich mich nicht beeile, dann…“ 

Frauen im Büro
In der Arbeitswelt muss Stress gemeinsam bewältigt werden. Foto: Pexels / Alexander Suhorucov

4. Das Tempo neu ausrichten 

Kann der Ernstfall, vor dem du so viel Angst hast, wirklich eintreten? Überprüfe hier deine tieferliegenden Gedanken. So wirst du ruhiger und kommen langsamer, aber kommst dem Ziel näher. 

Tipp der Expert:innen: Auf die Bewertung kommt es an. Wenn du in Stress gerätst, kannst du mit zwei Fragen deine Situation neu ausloten: „Was kann schlimmstenfalls passieren? Was werde ich in einer Woche darüber denken?“ 

5. Leg die Uhr ab 

Die Uhr ist unser größter Feind. Wir teilen unseren Tag erst nach der Uhrzeit ein, dann folgen wir den lieben langen Tag der Uhr. Erwischst du dich so oft dabei am Ende des Meetings folgende Sätze zu sagen: „Ich muss jetzt los.“ – „Ich habe keine Zeit.“ – „Ich habe gleich den nächsten Termin.“ – „Wie viel Zeit haben wir noch?“ – „Wie spät ist es?“ Dies kann zum Killer eines jeden Meetings werden. Denn so machst du nicht nur dir selbst unglaublich viel Druck, sondern auch deinen Kolleg:innen. 

Das Ende des Meetings: Hören auf deine innere Uhr 

Wenn du dich oft gestresst und unter Zeitdruck fühlst, dann kannst du vermutlich durch deine Planung einiges daran ändern. Darüber hinaus kannst du versuchen, dich wenigstens in deiner freien Zeit dem Druck der Uhrzeit zu entziehen.  

Expert:innen sagen demnach: Mithilfe uhrfreier Zeiten milderst du nicht nur die durch den Stress entstandene negative Symbolkraft der Uhr. Du verdeutlichst dir selbst, dass du Einfluss auf deine eigene Zeiteinteilung hast. Dadurch verbessert sich dein Zeitgefühl und Meetings werden mit einem Mal um einiges Entspannter. Natürlich gilt dies für jede Art von Uhr. Sobald du ein gesundes Verhältnis zurzeit entwickelt hast, fällt es dir leichter, entspannter auf der Arbeit zu kommunizieren.