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Öko-Test: Gesichtscreme für trockene Haut, diese bekannten Produkte sind durchgefallen

Gerade im Winter ist unsere Haut oft sehr trocken. Da greifen wir gern zu reichhaltigen Produkten. Besser ist, du weißt, welche Produkte gut für deine Haut sind und von welchen du lieber die Finger lässt. Die Expert*innen von Öko-Test liefern uns die klaren Ergebnisse.

Wir lieben Gesichtspflege. Aber weißt du, was alles in deiner Creme ist? Öko-Test hat genau hingeschaut. Von diesen 4 Gesichtscremes für trockene Haut solltest du lieber die Finger lassen.
© Kanea - stock.adobe.com

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Seiner trockenen Haut etwas Gutes tun und in eine reichhaltige Gesichtscreme investieren ist prinzipiell eine sehr gute Idee. Aber welche ist wirklich gut für mich und hat keine bedenklichen Inhaltsstoffe? Insgesamt 50 Gesichtscremes für trockene Haut hat Öko-Test untersucht: 18 Produkte konnten sich die Note „sehr gut“ sichern. Unter den Verlierern sind gleich mehrere Apotheken-Cremes

Öko-Test untersucht Gesichtscremes für trockene Haut: So wurde getestet

Neues Jahr, neue Pflege: In ihrer Ausgabe 01/2024 haben sich die Öko-Test-Expert*innen des Themas „Gesichtscremes für trockene Haut“ angenommen und testeten diese auf ihre Feuchtigkeits-Eigenschaften, wie heidelberg24 bereits berichtete. 50 entsprechende Produkte wurden in Apotheken, Drogerien, (Bio-)Supermärkten und im Internet erworben, darunter auch 21 Produkte mit dem Label „zertifizierte Naturkosmetik“. Die Preisrange lag für 50 Milliliter zwischen 1,95 Euro und 48,32 Euro. In spezialisierten Laboren waren die Gesichtscremes für trockene Haut auf umstrittene halogenorganische Verbindungen und Formaldehyd/-abspalter untersucht. Auch wenn der Hersteller mit bestimmten Inhaltsstoffen (wie Niacinamiden und Urea) warb, wurde dieser analysiert.

Bedenkliche UV-Filter, Silikone und synthetische Polymere

Unter die Lupe nahm Öko-Test ebenso das Vergällungsmittel Diethylphthalat (DEP), potenziell krebserregende aromatische Mineralölbestandteile (MOAH) und das Element Silber. Doch damit nicht genug: Gefunden haben die Expert*innen problematische Inhaltsstoffe wie PEG/ PEG-Derivate, bedenkliche UV-Filter, Silikone und synthetische Polymere. Überprüft wurden auch Recycling und Klimaneutralität.

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Diese Gesichtscremes für trockene Haut sind bei Öko-Test durchgefallen

Überzeugen konnten nur  18 Gesichtscremes für trockene Haut mit „sehr guten“ und „guten“ Gesamturteilen. 

Gleich sechs getestete Cremes allerdings verwendeten Silikone oder Paraffine, die von Öko-Test kritisiert werden, da sie das Hautgleichgewicht nicht wie natürliche Fette und Öle unterstützten. Auch teure und bekannte Apotheken-Produkten, wie zum Beispiel die Avéne Hydrance Feuchtigkeitscreme Reichhaltig und La Roche Posay Nutritic Intense sowie die Hormocenta Anti-Age Spezialcreme und die Mouson Anti-Falten Creme fielen durch. Der Grund: Gefunden wurden aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH), deren Bestandteile im Verdacht stehen krebserregend zu sein. 

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Die Verlierer im Öko-Test Gesichtscreme für trockene Haut im Überblick

  • Avéne Hydrance Feuchtigkeitscreme Reichhaltig,Pierre Fabre, Note: „ungenügend“
  • La Roche Posay Nutritic Intense, La Roche-Posay, Note: „ungenügend“
  • Hormocenta Anti-Age Spezialcreme, Hormocenta Kosmetik, Note: „ungenügend“
  • Mouson Anti-Falten Creme, L‘Oréal, Note: „ungenügend“

Hier findest du das Gesamtergebnis des Öko-Tests Gesichtscreme für trockene Haut