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Italien: In diesem Dorf gibt es die seltenste Pasta der Welt – und nur 3 Frauen beherrschen sie!

Hast du schon von dem italienischen Dorf Lula gehört? Hier wird auf traditionelle Weise die seltenste Pasta der Welt hergestellt.

Italien: In diesem Dorf gibt es die seltenste Pasta der Welt – und nur 3 Frauen beherrschen sie!
© TommasoT/GettyImages

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Wer die seltenste Pasta der Welt probieren möchte, muss sich auf eine Pilgerreise nach Italien, genauer nach Sardinien begeben. Zweimal im Jahr wandern hier Hunderte Gläubige und Feinschmecker*innen die rund 30 Kilometer von der Stadt Nuoro in das Bergdorf Lula. Ihr Ziel: das Santuario di San Francesco – und eine Schüssel der legendären Pasta Su filindeu, was übersetzt „Fäden Gottes“ bedeutet. Doch wodurch zeichnet sich die Nudelsorte aus?

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Italien: Die Zubereitung der Pasta Su filindeu ist anspruchsvoll

Seit über 300 Jahren wird die hauchzarte Nudelspezialität ausschließlich für das Fest des heiligen Franziskus zubereitet. Und nur drei Frauen auf der Welt – allesamt auf Sardinien – beherrschen die Kunst, sie herzustellen.

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Dabei sind die Zutaten denkbar einfach: Hartweizengrieß, Wasser und Salz. Doch die Herstellung ist eine fast göttliche Herausforderung. Die Teigmasse muss mit unendlicher Geduld geknetet, gezogen und in hauchdünne Fäden geteilt werden – so fein, dass selbst Ingenieure des Nudelriesen Barilla daran scheiterten, die Technik maschinell nachzuahmen.

Auch Starkoch Jamie Oliver, der vor vier Jahren nach Sardinien reiste und sich unter Anleitung einer Einheimischen an die seltene Pasta wagte, fasste es so zusammen: „Ich mache seit mehr als 20 Jahren Pasta, aber so was wie das habe ich noch nie gesehen!“

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Die Pasta besteht aus langen, feinen Fäden

Die Einheimische, die auch Jamie Oliver versuchte die Zubereitung der Nudeln zu lehren, ist die Sardinierin Paola Abraini. Sie ist eine der letzten Hüterinnen dieser Tradition und beschreibt das Geheimnis so: „Man muss den Teig mit den Händen verstehen.“ Sie arbeitet die Masse so lange, bis sie die perfekte Konsistenz hat – elastisch wie Ton, aber empfindlich wie Seide.

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Wenn sie stimmt, zieht Abraini die Fäden, legt die hauchdünnen Stränge über ein rundes Holzgestell und kreuzt sie zu einem filigranen Muster, das an ein Spinnennetz erinnert. Anschließend trocknet die Pasta in der Sonne – eine fragile Kunst, die fast niemand mehr beherrscht.

Serviert wird Su filindeu schlicht, aber heilig: in kräftiger Brühe aus Schaffleisch und mit würzigem Pecorino bestreut.

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