Auch wenn wir uns Sex im Sommer immer extra heiß vorstellen, kann es doch für manche auch eine ziemliche Herausforderung sein, besonders durch die Hitze.

Da wirkt der Winter auf einmal wieder ganz schön verlockend. Und auch Befragungen des New Yorker St. Francis College ergaben, dass Proband:innen Sex im Winter bevorzugen. Zum Beispiel, um sich vor depressiven Stimmungen bei Dunkelheit und Kälte zu schützen oder aber, weil man im Sommer von all den Reizen (und der Hitze) übersättigt ist.

Dabei bietet der Sommer eigentlich die besten Bedingungen für eine sexy Time. Der Testosteronspiegel steigt, durch die Sonne werden mehr Glückshormone ausgeschüttet und die Wärme regt die Durchblutung an. Das alles führt dazu, dass wir schneller erregt sind.

Das Problem: Im Sommer ist es für viele einfach zu heiß für Sex. Nach einer Umfrage von YouGov verzichtet ein Viertel der Befragten sogar ganz darauf. Der größere Teil hat Lust, vorausgesetzt es ist schön kühl und das Schwitzen hält sich in Grenzen. Klimatisierte Räume, unter der Dusche oder im Wasser sind die beliebtesten Orte für das Liebesspiel. Denn beim Sex im Sommer ist die Abkühlung das A und O. Das kann zum Beispiel so klappen:

 1. Sex im Wasser

Wir wollen niemanden dazu verleiten, in öffentlichen Schwimmbädern die Badesachen zu lupfen, aber in (abseits gelegenen) Seen, in der Badewanne oder unter der Dusche ist es einfach angenehm kühl und die Schweißproduktion hält sich auch bei mehr als 30 Grad in Grenzen. Koordinativ eine Herausforderung, aber im Eifer des Gefechts findet sich immer eine Lösung.

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Auch Sex im Wasser kann aufregend und eine Abkühlung sein. Foto: Getty Images / Westend61

2. Chilis

Chilis haben gleich zwei Vorteile für Sex im Sommer. Zum einen kühlen scharfe Lebensmittel den Körper ab. Chilis enthalten Capsaicin, das die Schweißprdouktion fördert und somit die Haut abkühlt. Zum anderen sollen Chilis auch die Erregung fördern, weil die Durchblutung und damit auch die Libido gesteigert werden.

3. Eiswürfel

TikTok lässt einen ja häufiger kopfschüttelnd zurück. Bei der Ice Cube Challenge, bei der sich Frauen Eiswürfel in die Vagina gesteckt haben, war es genauso. Dabei waren sie schon auf dem richtigen Weg. Auf der Haut richtet das Eis viel weniger Schaden an als im Inneren und kühlt sehr angenehm. Als Vorspiel, Nachspiel oder wann auch immer ihr wollt – absolut empfehlenswert.

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Auch Sex unter der Dusche oder mit Eiswürfeln kann für angenehme Temperaturen sorgen. Foto: Getty Images / Oleg Breslavtsev

4. Stellungen

Anstrengende Stellungen sind beim Sex im Sommer eher nicht drin. Außerdem ist die nächste Wärmequelle beim Sex automatisch involviert, nämlich in Form des Partners bzw. der Partnerin. Viele finden es unangenehm, bei der Hitze auf dem Schweiß des anderen herumzurutschen. Auch wenn es erst einmal traurig klingt, aber Stellungen mit weniger Körperkontakt sind im Sommer meist angenehmer. Probiert es doch zum Beispiel mit dem Doggy oder Reiter.

5. Die richtige Bettwäsche für Sex im Sommer

Auch mit der passenden Bettwäsche kann man für kühlen Sex sorgen, trotz der Hitze. Am besten eignet sich echte Leinen-Bettwäsche, die hat einen kühlenden Effekt. Somit bildet sich also kein Schweißbad, während ihr eure Zweisamkeit genießt. Wer es noch kühler mag, der kann das Bettlaken davor zusammengefaltet ins Eisfach legen. Das gibt einen Cool-Down-Effekt im Bett.

6. Timing ist alles

Sex, besonders im Sommer, ist auch Sport und wer geht schon in der schlimmsten Mittagshitze joggen? Morgens ist die Luft kühler und frischer, da läuft es sich gleich viel angenehmer. Selbes Prinzip gilt für den „Bettsport“: Beim Morgensex habt ihr auch noch keinen Arbeitstag in der Hitze hinter euch und seid noch voller Energie. Dennoch lohnt sich Sex im Sommer auch am Abend vor dem Schlafengehen. Auch da sind die Temperaturen ein wenig heruntergekühlt und das macht die ganze Sache schon wesentlich angenehmer.

Welche Gründe es sonst für Sex am Morgen gibt, erfährst du im Video.

Sex im Sommer: An Abwechslung führt kein Weg vorbei

Sex im Sommer ist zwar anstrengender, motiviert aber gerade deshalb zu kleineren Experimenten. Für Abwechslung ist also schonmal gesorgt. Und selbst, wenn es nur ab und zu auf Slow Sex hinausläuft – im Vergleich zum totalen Verzicht ist das bestimmt die schönere Alternative.

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