Die Missionarsstellung gehört mit zu den beliebtesten Sexstellungen überhaupt. Laut einer Studie aus dem Jahr 2016, gaben rund 30 Prozent der Befragten Frauen und Männer an, dass sie am häufigsten Sex in der Missionarsstellung haben. Dennoch wird der Klassiker schnell eintönig und kann besonders Frauen weniger Spaß bereiten. Das geht jedoch auch anderes! Mit welchen Tipps du die Stellung ganz einfach aufpeppen kannst.

Für noch mehr Tiefe

Besonders die Tiefe lässt sich bei dieser Stellung besonders variieren. Für viele Frauen spielt die Tiefe eine wichtige Rolle, um einen Orgasmus erleben zu können. Für mehr Vergnügen kannst du also einfach dein Becken ein wenig anheben oder du legst ein Kissen darunter. Dadurch kannst du selbst ein ganz neues Gefühl beim Sex bekommen und dein:e Partner:in kann tiefer in dich eindringen.  

Übrigens: Hier erfährst du, wie Sex mit dem Kissen zu Orgasmen führen kann.

Alternativ kannst du allerdings auch mit deinen Beinen für mehr Tiefe sorgen. Dafür kannst du sie einfach beide anwinkeln oder nur eins. Wenn du sehr beweglich bist, kannst du auch ein Bein oder beide hinter deinen Kopf bringen, somit kann dein:e Partner:in ebenfalls tiefer eindringen.

Bei der Missionarsstellung das Becken anzuheben, kann echte Wunder bewirken. Foto: Getty Images / Natttakorn Maneerat / EyeEm

Klitorale Stimulation nebenbei

Bei Frauen ist das mit dem Orgasmus nicht immer so leicht und das ist völlig in Ordnung. Denn häufig können manche Frauen beispielsweise, nur klitoral zum Orgasmus kommen, aber nicht vaginal. Auch dafür haben wir einen Tipp für dich. Hier eignet sich beispielsweise ein Vibrator, den du während der Missionarsstellung klitoral auflegen kannst. Somit kann es sein, dass du durch die doppelte Stimulation leichter zum Orgasmus kommst.

Natürlich kannst du auch mithilfe deiner Finger oder die deines Partners oder deiner Partnerin zum Höhepunkt kommen. Das ist allein dir überlassen, wie es dir am besten gefällt. Schließlich weißt du selbst am besten, wie du so richtig in Fahrt kommst.

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Selbst Hand anlegen während des Liebesspiels kann dich einfacher zum Höhepunkt bringen. Foto: Canva / atlasstudio

Fesselnde Augenblicke

Für mehr Intensität kannst du auch mit deinen Sinnen spielen. Mit einer Augenbinde fokussierst du dich beispielsweise ganz anders auf das Liebesspiel mit deinem Partner oder deiner Partnerin. Küsse, aber auch Berührungen auf der Haut, kannst du somit wesentlich intensiver wahrnehmen.

Wenn du gern die Kontrolle beim Sex abgibst, kannst du dich auch von deinem Gegenüber fesseln lassen. Somit kann er oder sie entscheiden, wie die Missionarsstellung ausgeführt wird und du kannst dich vollkommen entspannen.

Analsex in der Missionarsstellung

Für sehr experimentierfreudige Paare, bietet sich auch Analsex in der Missionarsstellung an, beispielsweise, wenn du deine Beine anwinkelst. Jedoch ist das eher etwas für Pärchen, die schon Erfahrungen mit Analsex haben. Denn für den Anfang bietet sich da eher die Löffelchenstellung an, um starke Schmerzen zu vermeiden. Falls du mehr zum Thema Analsex wissen möchtest, kannst du auch gern hier vorbeischauen: Analsex Schmerz: Wie schlimm ist es wirklich?

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Auch für Analsex ist die Missionarsstellung geeignet. Foto: Canva / Gpoint Studio

Missionarsstellung: einfach & aufregend

Somit gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, die Missionarsstellung mit einfachen Dingen aufzupeppen. Natürlich kannst du auch deiner eigenen Kreativität und Fantasie freien Lauf lassen und noch ganz andere Sachen ausprobieren.

Dadurch ist es möglich, bei diesem Klassiker auch mal zu variieren und frischen Wind hereinzubringen. Und wer weiß, vielleicht bringt es dir ja den intensivsten Orgasmus, den du je hattest.

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