Die Masturbation ist einer der intimsten Momente, die wir mit uns selbst haben können. Beim Selbstbefriedigen kommen wir uns uns unserer Libido, unseren sexuellen Bedürfnissen manchmal sogar näher als beim Sex mit dem Partner oder der Partnerin. Lässt du dich manchmal richtig Zeit bei der Selbstliebe oder hast du schon einmal im Stehen masturbiert?

Masturbation im Stehen – Darum ist es so wichtig

Doch für viele Menschen, Männer wie Frauen, verkommt die Mastubation zu oft zu einem Druckabbau und dem schnellen Kommen. Du hast gerade Stress auf der Arbeit und willst einfach nur ein wenig runterkommen? Du kannst nicht schlafen und brauchst einfach mal eben Ruhe? Dann ist für viele Masturbation die Lösung.

Dann nutzen viele Frauen einfach den Vibrator und haben ein bis zwei Minuten Spaß mit sich selbst. Dann wird die Bettdecke drübergeschoben und direkt eingeschlafen. Das ist schön und gut, denn hin und wieder muss die pure Befriedigung einfach mal sein. Es ist aber – meiner Meinung nach – genauso wichtig, sich hin und wieder intensiver zu berühren, ein wenig Zeit zu lassen und die Masturbation ein wenig geschickter und raffinierter anzugehen.

Masturbation im Stehen – Das kann es dir bringen

Dies ist ein persönliche Erfahrung und kann nicht unbedingt auf jeden Menschen – bzw. jede Frau – angewandt werden. Doch vielleicht geht es dir ähnlich. Dann kann dir diese Sexperience bestimmt beim Masturbieren weiterhelfen. Mir ist bei mir selbst aufgefallen, dass ich Masturbation für eine lange Zeit nur als Ventil und zum Stressabbau verwendet habe. Ich habe meinen Vibrator auf die höchste Stufe eingestellt und ab ging die Post. Ich kam schnell und ich kam oft.

Doch bald wurde mir bewusst, dass ich mich an diese Art den Kommen gewöhnte. Das Lecken und das Fingern meines Freundes fühlte ich weniger intensiv und das bereitete mir Sorgen. Ich war mir sicher, dass es daran liegt, dass ich meiner Klitoris regelmäßig einer zu hohen vibrierenden Stimulation unterzog. So begann ich es anders zu versuchen. Masturbation an sich würde ich niemals aufgeben, doch ich versuchte nun weniger harsch und viel vorsichtiger da heranzugehen: Mit Masturbation im Stehen.

Gerade die Masturbation im Stehen kann dir dabei helfen, mit deinem Körper einig zu werden, ihn so zu sehen wie er ist und dich auf dich selbst zu konzentrieren.

Masturbation im Stehen – So geht es

Zu Beginn fand ich es ein wenig befremdlich aus dem Bett auszusteigen, um Hand an mir selbst anzulegen. Doch je öfter man es versucht, desto einfacher wird es. Das Masturbieren im Stehen kannst du in deinen Alltag einbauen und es so zu einer ganz normalen Gewohnheit machen.

  • Am besten beginnst du das Masturbieren im Stehen in einer Situation, die für dich ganz natürlich ist. Stecke zum Beispiel beim Kochen mal die Hand in deine Hose und spiele ein wenig an dir herum. Genauso kannst du es auch bei anderen Aktivitäten wie dem Nägelmachen oder ähnlichem tun.
  • Wenn du dich schon wenig aufgeheizt hast, begebe dich an einen Ort, an dem du dich wohlfühlst und mit dir selbst im Reinen bist. Dein Schlafzimmer zum Beispiel?
  • Dort kannst du, du musst dich aber auch nicht komplett ausziehen. Es kann auch reichen, wenn du dich in Unterwäsche im Stehen befriedigst. Allerdings ist das Gefühl – meiner Meinung nach – noch intensiver, wenn du dich ausgezogen hast. Erst dann hast du dich Möglichkeit, deinen Körper bei der Selbstliebe zu sehen und zu genießen.
  • Bei der eigentlichen Masturbation sind dir keine Grenzen gesetzt. Natürlich kannst du einen Vibrator zur Hilfe nehmen, das musst du aber nicht.
  • Wenn du richtig in Fahrt kommst, kann es passieren, dass dein Stand ein wenig instabil wird. Halte dich mit der einen freien Hand zur Not an deiner Kommode oder ähnlichem fest.
  • Ganz besonders heiß wir die Masturbation im Stehen, wenn du deine:n Partner:in zuschauen lässt. So kann das Masturbieren zu einem wunderbaren Vorspiel werden.

So bewerte ich die Masturbation im Stehen

Diese Stellung ist definitiv nicht für jede:n etwas. Es erfordert Konzentration und das Gefühl von Sicherheit mit dir selbst. Kann man sich aber voll und ganz gehenlassen, wird es ein wunderbares Erlebnis.

Sportlichkeitslevel: Sportlich musst du nicht sein, um diese Stellung durchführen zu können.

Intimität: Diese Stellung fördert besonders die Intimität mit dir selbst. Gerade, wenn du nicht nur deine Klitoris und deine Vulva bearbeitest, sondern dir dabei noch die Brüste oder die Oberschenkel streichelst. Für mich war es eine Offenbarung wie frei ich auf einmal mit mir selbst umging. Meinen Körper beachte ich normalerweise beim Masturbieren viel weniger. Im Stehen ist es aber etwas ganz anderes.

Orgasmusgarantie: Sehr hoch. Immerhin kannst du höchst selbst entscheiden, was du willst. Was sich gut anfühlt, machst du weiter, was sich nicht gut anfühlt, lässt du eben sein.

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