Springst du am Morgen direkt aus dem Bett, wirfst dir mit der einen Hand einen Schluck Kaffee in den Mund und checkst mit der anderen Hand erst einmal deine Mails? Das ist kein Morgen, der deine Libido oder dein Leben verbessert.

Es gibt viele Gründe, die dafür sprechen, sich am Morgen erst einmal selbt zu befriedigen. Wir sagen sogar, dass morgendliche Befriedigung besser ist als abendliche. Warum? Das erfährst du in Punkt 3. 

Morgens masturbieren: Das Gehirn sagt es dir

Wie sieht dein Morgen aus? Nimmst du dir Zeit für dich selbst, bevor der Tag beginnt, oder springst du aus dem Bett und lässt den Alltagsstress direkt in deinen Kopf? Diese Fragen implizieren bereits, worauf ich hinaus will: Das Gehirn ist direkt nach dem Aufwachen am empfindlichsten. Es ist – logischerweise – müde. 

Der Grund dafür, dass morgens der beste Zeitpunkt ist, um zu masturbieren: Das Gehirn braucht mindestens 10 Minuten, um auf Touren zu kommen. Es kann direkt nach dem Aufwachen nur 65 % seiner eigentlichen Leistungsfähigkeit bringen. So hat es der Forscher Adam Wertz von der University of Colorado in Boulder herausgefunden und später in dem Fachblatt Journal of the American Medical Associaton veröffentlicht. 

Nach dieser Annahme kannst du also direkt nach dem Aufwachen nicht besonders viel Leistung bringen. Warum dann nicht liegenbleiben und Hand anlegen? In 10 Minuten kann einiges passieren…

Wann masturbieren, wie drüber reden? In unserem Podcast machen wir uns über genau solche Dinge Gedanken.

Natürlich gute Laune durch morgendliche Masturbation

Welche Hilfsmittel nutzt du normalerweise, um besser in den Tag zu starten? Kaffee oder koffeinhaltigen Tee? Vielleicht eine kalte Dusche, um auch wirklich auf Touren zu kommen? Das ist alles gute Ansätze, doch bekämpfen sie nicht das Kernproblem.

Am frühen Morgen gute Laune zu versprühen ist gar nicht so einfach. Wer aber schon früh masturbiert hat, der hat körpereigene Endorphine freigesetzt. Das Glückshormon trägt dich durch die ersten düsteren Stunden des Tages. 

Vibrator im Bett
Egal ob mit Vibrator oder ohne: Hier erfährst du, wie gesund Masturbieren ist. Foto: IPGGutenbergUKLtd /

Übrigens: Nach dem Masturbieren sollten wir auch weiterhin darauf achten, dass wir uns um unser körperliches Glück kümmern. Wie wäre es mit einem Frühstück mit Lebensmitteln, die Glücksgefühle auslösen können?

Morgens masturbieren: Konzentration

Wie sieht dein Sex-Drive nach dem Masturbieren aus? Wahrscheinlich ist er erst einmal befriedigt und du kannst dich ein paar Stunden auf komplett andere Dinge fokussieren. Wenn du dich morgens selbstbefriedigt hast, hast du also mit höherer Wahrscheinlichkeit einen Tag voller Konzentration vor dir.

Am Abend, wenn dein Sex-Drive zurückkommt, kannst du das Ganze wiederholen, um den stressigen Tag zu vergessen. Immerhin ist es wissenschaftlich erwiesen, dass Masturbation einer der besten Stresskiller überhaupt ist. Auch in einer Partnerschaft ist das ideal, denn du hast abends wahrscheinlich wieder mehr Lust auf “richtigen” Sex mit deinem Partner oder deiner Partnerin. 

Unglaublich: Diese Sex-Tipps wurden im 19ten Jahrhundert wirklich an Frauen weitergegeben.

Selbstbefriedigung ist das A & O für einen gesunden Körper & Geist

Wir halten fest, dass Masturbieren an sich sehr gesund ist. Weitere Gründe dafür haben wir hier gesammelt. Wer sich selbst mit viel Gusto liebt, der wird auch beim Masturbieren mal kreativer. Das sind die besten Lovetoys im Jahr 2020 gewesen und so machst du es dir mit dem Duschkopf einfach selbst.

Wenn es dir aber morgens besonders schwer fällt, dich mit dir selbst zu beschäftigen, dann könnten dir die Regeln des 5am-Clubs helfen. Unter anderem kann die sogenannte 20-20-20-Regel dazu führen, dass du mehr Zeit für deine Bedürfnisse einzuräumen.