Im Jahr 2020 gaben sich über 373.000 Paare in Deutschland das Ja-Wort. Will heißen: Heiraten steht noch immer hoch im Kurs. Eine neue Studie zeigt nun auf, dass manche Frauen es aber besonders schwer haben, einen Partner für die Ehe zu finden. Sie alle verfügen über eine Eigenschaft, die Männer eigentlich eher anziehen sollte. Stattdessen scheint sie eher abzuschrecken…

Diese Eigenschaft schreckt heiratswillige Männer ab

Eine britische Studie der Universitäten Aberdeen, Bristol, Edinburgh und Glasgow will herausgefunden haben, welche Eigenschaft einer Frau in Sachen Eheschließung zum Verhängnis wird. Die Studie erschien in der Sunday Times und basiert auf den IQ-Werten von 900 Männern und Frauen

Die Forscher:innen stellten fest, dass ein hoher IQ bei Frauen eine Heirat unwahrscheinlicher macht. Männer mit einem hohen IQ haben es dagegen besonders leicht, eine Ehe zu schließen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mann eine Ehe schließt, steige für einen Mann je um 35 % pro 16 Punkte Anstieg beim IQ. Frauen hingegen büßen bei diesen 16 Punkten IQ-Anstieg satte 40 % an Wahrscheinlichkeit ein, zu heiraten.

Warum werden intelligente Frauen verschmäht? Oder verschmähen eher sie?

Es bleibt die Frage im Raum stehen, warum Intelligenz bei Frauen ein Ausschlusskriterium sein soll. Der Professor an der Nottingham University und Psychologe Paul Brown meint dazu: „Frauen Ende 30, die nach dem ersten Hochschulstudium Karriere gemacht haben und zu den klügsten ihrer Generation gehören, finden, dass Männer einfach nicht interessant genug sind.

Claire Rayner betont, es sei viel eher so, dass intelligente Männer eine weniger intelligente Partnerin zum Heiraten bevorzugen. Das bestätigen auch andere Quellen und legen nahe, dass Männer sich eher zu unintelligenten Frauen hingezogen fühlen.

Rayner sagt: „Ein Junge mit einem hohen IQ wird einen anspruchsvollen Job bekommen, der viel Energie und Zeit in Anspruch nimmt. In vielerlei Hinsicht will er eine Frau, die eine altmodische Frau ist und sich um den Haushalt kümmert, eine Kopie seiner Mutter in gewisser Weise.“

Beide Erklärungsansätze geben in meinen Augen allerdings keine zufriedenstellende Antwort ab und zeichnen viel eher das Bild einer Gesellschaft, welche weiter in ihrem stereotypen Denken verhaftet ist…

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