Eine Dating-Studie, die im Fachmagazin Journal of Social and Relationships veröffentlicht wurde, weist darauf hin, was eine gute Strategie für das Dating sein könnte. Nämlich die playing hard to get-Methode.

Dating: Was laut Studie attraktiv wirkt

Für die Dating-Studie chatteten 300 Teilnehmer mit einer Person des anderen Geschlechts. Doch obwohl die Studienteilnehmer annahmen, dass es sich bei dem Chatpartner um ein potenzielles Date handelte, steckte dahinter ein Mitglied des Forscherteams. Anschließend sollten die Teilnehmer bewerten, wie schwer die andere Person zu kriegen ist und wie groß ihr Wunsch war, sexuelle Handlungen mit der Person zu erfahren.

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Dating Studie enthüllt, das der Spruch noch immer gilt: Willst du gelten, mach dich selten(Photo: Gustavo Frazao/ Shutterstock)

Das Ergebnis der Dating-Studie: Die Mitarbeiter des Forscherteams, die offen und schnell antworteteten, wurden als weniger attraktiv bewertet und kamen als potenzielle Datingpartner nicht infrage. Außerdem gaben sich die Teilnehmer mehr Mühe bei den Personen, die nicht so einfach zu haben waren.

Doch woran liegt das? Gurit Birnbaum,  Sozialpsychologin und Professorin für Psychologie am Interdisziplinären Zentrum Herzlia erklärt: „Menschen, die leicht zu umwerben sind, können als verzweifelter empfunden werden“. Und weiter: „Dadurch können sie auf diejenigen weniger wertvoll und anziehend wirken, die ihr romantisches Interesse nicht sofort zeigen möchten.” 

Die Methodik wirkt jedoch nicht immer

Harry Reis, der Co-Autor der Studie erklärt aber auch, dass diese Taktik nicht immer der beste Weg ist: „Wenn die „Hard to Get“-Taktik euch desinteressiert oder arrogant erscheinen lässt, wird das nach hinten losgehen“.

Was folgt als Fazit daraus? In so einem Fall könnte es besser sein, cool zu bleiben und etwas über sich zu erzählen – ohne direkt mit der Tür ins Haus zu fallen. Die Studie gibt uns zwar einen spannenden Hinweis darauf, wie viele von uns übers Dating denken könnten. 

Doch: Nicht jeder Mensch ist gleich und steht auf dieselben Dinge, weshalb jeder für sich im Einzelfall entscheiden sollte, wie er am liebsten datet und ob er die Empfehlungen umsetzt oder nicht.

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