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Hundebett waschen: Darf es in die Waschmaschine?

Viele Hundekörbchen passen nicht in die Trommel und müssen mit Hand gewaschen werden. Welche 3 Hausmittel effektiv und schonend reinigen.

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DIESE Hunderassen haaren nicht

Bleiben wir ehrlich, Hunde, die gar nicht haaren, gibt es nicht. Allerdings gibt es Hunderassen, die nur sehr wenig Haare verlieren.

Das Hundekörbchen müffelt stark und überall liegen dicke Fellbüschel herum? Manchmal wird das traumhafte Leben mit dem Haustier zum Putz-Alptraum. Überall Haare, Schmutz und Flecken – vor allem auf dem Schlafplatz des Vierbeiners. Doch kann man das Hundebett waschen? Wann es in die Waschmaschine darf und wann nicht, verraten wir dir.

Wie oft sollte ich das Hundebett waschen?

Hunde bringen deutlich mehr Dreck ins Haus als Katzen. Schließlich begleiten sie uns auf Schritt und Tritt, springen in den See und flitzen über die Wiesen. Fakt ist: Je öfter du das Hundebettchen reinigst, desto weniger Arbeit wirst du langfristig haben. Wirf daher regelmäßig einen Blick darauf und reinige das Hundebett einmal in der Woche. So verhinderst du, dass sich Flecken festsetzen und es unangenehm riecht.

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Bello haart, was das Zeug hält? Dann solltest du unbedingt sein Hundebettchen reinigen. Foto: Getty Images

Ein sauberes Hundekörbchen sorgt für Gesundheit und Hygiene

Besonders zur Zeit des Fellwechsels werfen viele Hunde ihr überschüssiges Fell ab, welches dann im Körbchen zurückbleibt. Auch Sand und Schmutz vom Gassi gehen im Matsch oder Reste vom Hundefutter zieren den Rand des Hundebettchens. Die Optik ist jedoch nicht der alleinige Grund, das Hundebett zu waschen.

Von Zeit zu Zeit sammeln sich Hautschuppen oder Ungeziefer wie Milben oder Flöhe an, die bei deiner Fellnase zu Allergien, Hautirritationen und Infektionen führen können. Ganz zu schweigen von dem unangenehmen Geruch, der sich in deinem Zuhause breit macht.

Hundebett waschen: Passt es überhaupt in die Waschmaschine?

Höchste Zeit also, das Hundebett zu waschen und wieder frisch zu machen. Dein Vierbeiner wird es dir danken! Die Frage aller Fragen: Kann man das Hundebett waschen oder lässt es sich nicht in die Waschmaschine stopfen? In der Regel kommt es auf die Größe und die Beschaffenheit des Körbchens an. Kannst du es gut zusammendrücken, passt es sicherlich in die Trommel. Wirf in jedem Fall einen Blick auf das Etikett und lies dir die Pflegehinweise durch. Ist es maschinenwaschbar – Klappe zu und los!

Vorsicht: Zu große Hundebetten, die während des Waschvorgangs nass werden, können schwer werden und die Maschine überfordern. In diesem Fall wäre es schlauer, es von Hand zu waschen oder in die Reinigung zu geben.

Weiterlesen: So entfernst du Hundehaare mit der Waschmaschine

Reinigung und Hausmittel: Was ist geeignet?

Kannst du das Hundebett nicht in der Waschmaschine waschen, ist die gute alte Handwäsche angesagt. Wir erklären dir, wie du dabei richtig vorgehst:

  • Die losen Hundehaare und den Dreck kannst du einfach ausschütten. Bei festsitzenden Haaren verwende eine Fusselrolle, eine Kleiderbürste oder einen starker Handstaubsauber, um sie zu entfernen.
  • Nun kannst du das Hundebett waschen. Nutze dazu eine geruchsarmes Reinigungsmittel, da die Fellnasen sehr empfindlich sind und reibe den Bezug vorsichtig mit lauwarmem Wasser ein.
  • Im Falle einer Erkrankung empfiehlt es sich, das Hundebett zusätzlich mit einem speziellen Desinfektionsmittel zu waschen, um Keime abzutöten. Lasse dich dazu in der Tierarztpraxis deines Vertrauens beraten.
  • Nachdem das Hundekörbchen vollständig getrocknet ist und wieder frisch riecht, kannst du es an den gewohnten Platz zurücklegen.

Achte darauf, dass du auch Schlafplätze säuberst, die keine weichen Bezüge haben wie zum Beispiel die Hundehütte. Wische sie mit einem milden Reinigungsmittel und einem feuchten Lappen aus. Im Tierfachhandel findest du geeignete Putzutensilien und Enzym-Reiniger, weiß die Zeitschrift Für Sie.

3 effektive Hausmittel, um das Hundebett zu waschen

Wer nicht extra in den Supermarkt rennen will, wird auch in der Küchenschublade fündig. Denn viele Hausmittelchen, die wir zu Hause lagern, sind wahre Alleskönner. Sie funktionieren genauso gut – wenn nicht sogar besser – als herkömmliche Reiniger und sind komplett biologischen Ursprungs. Zum Beispiel:

  1. Backpulver: Ein echtes Wundermittel! Streue etwas Backpulver über die Flecken auf dem Hundebett und lasse es einige Stunden einwirken. Kleiner Tipp: Lagere es solange außer Reichweite deines Vierbeiners. In der Zeit nimmt das Backpulver die Gerüche auf und bindet die Flecken. Danach einfach absaugen – fertig!
  2. Essig: Mit Essig neutralisierst du nicht nur unangenehme Gerüche, er wirkt sogar desinfizierend. Mische ihn mit etwas lauwarmem Wasser und trage ihn auf die betroffenen Stellen auf, um das Hundebett zu waschen.
  3. Feuchttücher: Quick & dirty zwischendurch – feuchte Tücher ohne Duft- oder Parfümstoffe und ohne Alkohol. Damit lassen sich Flecken, Speichel oder Tierhaare mit einem Wisch entfernen und du sparst es dir noch eine Weile auf, das Hundebett gründlich zu waschen.

Wie du siehst, ist es kein Hexenwerk, das Hundebett zu waschen und langfristig sauber zu halten. Beachte die Pflegeanweisungen und denke regelmäßig an eine Rundum-Reinigung. So bleibt das Kuschelbett deines Lieblings lange frisch und einladend.