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7-Schritte-Übung: So gewöhnst du deinen Hund an den Fahrradanhänger

Lust auf eine Radtour mit dem Vierbeiner? Mit dem richtigen Training fährt der Hund ganz entspannt im Fahrradanhänger mit.

© Adobe Stock/Sabine Schönfeld

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Ein Fahrradanhänger ist nur etwas für Kleinkinder? Pustekuchen! Auch die Vierbeiner machen es sich gern in dem Gefährt bequem und lassen sich entspannt von A nach B kutschieren. Gerade der Sommer lädt dazu ein, mit dem Fahrrad die Wiesen, Wälder und Felder zu erkunden. Höchste Zeit also, den Hund an den Fahrradanhänger zu gewöhnen. Wenn du diese 7 Schritte regelmäßig übst, steht einer gemeinsamen Radtour nichts mehr im Wege.

Warum sollte ich meinen Hund an den Fahrradanhänger gewöhnen?

Es gibt verschiedene Gründe, die dafür sprechen, den Hund an den Fahrradanhänger zu gewöhnen. Gerade im Sommer ist es bei den heißen Temperaturen für den Hund eine Qual, neben dem Fahrrad her zu rennen. Viel besser ist es, wenn er es sich hinten im Anhänger gemütlich machen und den frischen Fahrtwind schnuppern kann.

Besonders Welpen, kranke oder ältere Hund kommen bei langen Strecken schnell an ihre körperlichen Grenzen. Wird der Vierbeiner träge, kannst du ihn so trotzdem auf die Fahrradtour mitnehmen.

Frau mit Urlaubshund
Wenn du deinen Hund an den Fahrradanhänger gewöhnst, könnt ihr gemeinsam tolle Ausflüge unternehmen. Foto: SHOTPRIME STUDIO – stock.adobe.c

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Übung: So gewöhnst du deinen Hund daran, im Fahrradanhänger mitzufahren

Bevor du los legst, sei dir bewusst, dass es durchaus etwas Zeit braucht, bis sich dein Hund an den Fahrradanhänger gewöhnt hat. Zwinge deinen Hund auf keinen Fall gewaltsam in den Anhänger hinein. Bleibe geduldig und beginne behutsam mit der Übung. Gehe dabei Schritt für Schritt vor:

Schritt 1: die Vorbereitung

Stelle sicher, dass dein Hund immer sicher im Anhänger befestigt ist, damit er nicht herausspringen oder herausfallen kann. Überprüfe, ob der Fahrradanhänger in gutem Zustand ist und genügend Platz und Komfort für deinen Hund bietet. Um die Reise im Anhänger für deinen Liebling noch etwas komfortabler zu machen, kannst du ein paar weiche Decken hineinlegen. Lass deinen Hund den Anhänger vorerst in Ruhe erkunden, sodass er sich mit dem Geruch und der Umgebung vertraut machen kann.

Schritt 2: Positive Verbindung herstellen

Um deinen Hund an den Fahrradanhänger zu gewöhnen, ist es wichtig, dass er das Gefährt mit etwas Positivem verbindet. Lege Leckerlis oder ein Lieblingsspielzeug in den Anhänger, damit er ihn mit positiven Erfahrungen assoziiert.

Schritt 3: Langsames Heranführen

Sobald dein Hund den Anhänger mit etwas Positivem verbindet, lasse ihn einsteigen, ohne dass der Anhänger am Fahrrad befestigt ist. Belohne ihn, wenn er freiwillig einsteigt, und ermutige ihn, dort eine Weile zu bleiben.

Schritt 4: Kurze Strecken schieben

Befestige den Anhänger am Fahrrad, aber fahre zunächst nicht damit. Schiebe den Anhänger mit deinem Hund an Bord langsam und vorsichtig eine kurze Strecke. Achte darauf, wie sich dein Vierbeiner verhält und ob er sich dabei wohl fühlt.

Schritt 5: Übe mit ruhigem Fahren

Du möchtest deinen Hund an den Fahrradanhänger gewöhnen, wenn du damit fährst? Dann beginne mit einer kleinen Probefahrt in einem ruhigen Tempo und auf einer glatten Strecke. Vermeide ruckartige Bewegungen, damit dein Hund ein Gefühl von Sicherheit entwickeln kann.

Schritt 6: Erhöhe die Geschwindigkeit

Steigere allmählich die Entfernung und die Geschwindigkeit der Fahrradtouren mit dem Anhänger. Belohne deinen Hund weiterhin positiv, wenn er ruhig und entspannt bleibt.

Schritt 7: Pausen und Belohnungen

Vergiss nicht, regelmäßig Pausen einzulegen, damit dein Hund die Möglichkeit hat, sich zu erleichtern und etwas zu trinken. Belohne ihn jedes Mal, wenn die Fahrt vorbei ist, um die positiven Erfahrungen zu verstärken.

Hund bellt und jault im Fahrradanhänger – was tun?

Der Helm sitzt und die Fahrradtour kann losgehen, doch die Fellnase bellt laut und zappelt im Anhänger herum? Dann kann es sein, dass sich dein Hund noch nicht an den Fahrradanhänger gewöhnt hat und du das Training etwas zu voreilig beendet hast. Das Haustiermagazin empfiehlt, die Übung erneut schrittweise durchzugehen und eventuell einen Hundetrainer oder eine Hundetrainerin zur Rate zu ziehen.

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