Am 1. Juli 2021 startet die schwedische Netflix-Serie „Young Royals“. Darin geht es um – wie der Name sagt – junge Adlige, die sich mit ihrem Leben auf dem renommierten Internat Hillerska arrangieren müssen. Ob ihnen das gelingt, welche echten Young Royals ein Internat besucht haben und welches die Top Adresse für Königskinder ist, erfährst du jetzt.

Wieso du dich auf die Netflix-Serie „Young Royals“ freuen kannst

Party, Alkohol, Eskalation – was für den durchschnittlichen Jugendlichen ein gelungener Samstag Abend ist, bedeutet für den jungen Prinzen Wilhelm (Edvin Ryding) die Fahrtkarte in das renommierte Internat Hillerska. Hier erwarten ihn spießige Schuluniformen, strenge Regeln und Gefühle, die an einem solch konservativen Ort nicht besonders gut ankommen. Eine emotionale Geschichte, tolle Bilder und ein Hauch „Élite“ – diese Serie verspricht gute Unterhaltung für verregnete Sommerabende.

Den Schauplatz der Coming of Age Story mit royalem Touch bildet das beeindruckende Internatsgebäude. Umgeben von der herrschaftlich-schwedischer Landschaft, versinnbildlicht es den Leistungsdruck auf seine jungen Schützlinge inklusive des zukünftigen Monarchen Wilhelm. Auch im echten Leben haben einige Young Royals in einem Internat gelebt. Welche Anhänger:innen der Königshäuser so vor ungewollten Partyexzessen beschützt werden sollten, haben wir für dich herausgefunden.

Echte Young Royals auf echten Internaten

Für einen Young Royal kommt nur die beste Bildung und Erziehung infrage – nicht, dass er sich eines Tages mit einer Filmschauspielerin aufmacht und sein Kind nach der Queen benennt. Um einem Prinz Harry-Skandal vorzubeugen, gibt es überall auf der Welt teure und exklusive Internate, die junge Adlige auf das königliche Erwachsenenleben vorbereiten sollen.

Bei der königlichen Ausbildung werden natürlich weder Kosten noch Mühen gespart. Die jährlichen Gebühren für den Besuch einiger dieser Internate können schon mal bei 100.000 Dollar pro Jahr liegen. Die international renommiertesten Young Royal Internate sind das Eton College und die Harrow School. Auch Elite-Internate in der Schweiz sind beliebte Ausbildungsstätten für die Monarchen von morgen. Auf welcher Schule du in wessen royale Fußstapfen treten kannst, erfährst du jetzt.

Eton College in Windsor, England: Prinz William & Prinz Harry

Tja, da ist das berühmt-berüchtigte Eton College wohl in Erklärungsnot gekommen, als sich Prinz Harry auf skandalöse Art und Weise von seinen royalen Pflichten verabschiedet hat. Aber William und Harry sind nicht die einzigen prominenten Ex-Schüler der renommierten Schule. Auch Englands Premierminister Boris Johnson, der ehemalige Premierminister David Cameron und der Schauspieler Eddie Redmayne haben sich auf der reinen Jungenschule (sowas von 1850!) ausbilden lassen – und zwar für schlappe 18.300 Dollar pro Semester.

Hill House School in London: Prinz Charles

Die Hill House International Junior School wurde 1949 in der Schweiz gegründet. 1951 wurde dann eine Zweigstelle in London eröffnet, die einst von Prinz Charles – dem ältesten Sohn von Königin Elisabeth II – besucht wurde. Dem Königshaus war es 18.250 bis 24.280 Dollar im Jahr wert, den Young Royal auf das Internat zu schicken.

Die Hill House School in der Nähe der Knightsbridge in London, England. Foto: Peter Macdiarmid/Getty Images

Marlborough College in Wiltshire, England: Prinzessin Eugenie & Kate Middleton

Wenigstens über eine Schwieger-Enkeltochter muss sich die Queen nicht ärgern. Kate Middleton hat das renommierte Marlborough College besucht, bevor sie durch ihre Heirat mit Prinz William zur Royal wurde. Auch Prinzessin Eugenie – Tochter des Herzogs von York und Nummer Zehn in der Thronfolge der britischen Monarchie – besuchte die Schule im Jahr 2003. Stolze 50.355 Dollar im Jahr kostet es, sich hier ausbilden zu lassen.

Harrow School in London: Jede Menge berühmter (männlicher!) Royals weltweit

Eine weitere berühmte Jungenschule ist die Harrow School in London. Bei den Young Royals ist dieses Internat besonders beliebt. Sheikh Tamim bin Hamad Al Thani, der aktuelle Emir von Katar, zählt ebenso zu seinen ehemaligen Schülern wie Lord Nicholas Windsor, der erste Cousin von Queen Elizabeth II. Die Institution ist berühmt für ihre Boater-Hats (zu deutsch: Bootsfahrer Hüte) und ihre erbitterte Rivalität mit dem Eton College.

Das Merkmal der Harrow-Schüler 1990 wie heute: der „Boater Hat“. Foto: Francois LE DIASCORN/Gamma-Rapho via Getty Images

Young Royals auf Internaten: Realer Druck auf realen Menschen

Wir sind gespannt, wie sich der junge Prinz Wilhelm in der schwedischen Serie entscheidet, wenn er sich im Dilemma „Liebe oder royale Verpflichtungen“ wiederfindet. Zumindest von einem echten Prinzen kennen wir die Antwort bereits. Bei all dem Glanz und Glamour ist die Serie eine schöne Erinnerung daran, unter welchem enormen Druck junge Mitglieder der Königsfamilien stehen. Auch in der Serie „The Crown“ kriegt man einen guten Eindruck davon, wie viel Jugend und Freiheit Young Royals für die Krone opfern müssen. Wenn du dich für die Serie und ihre Drehorte interessierst, kannst du hier weiterlesen.

Noch mehr königliche Themen gibt’s hier: Prinzessin Diana – Das geschah unmittelbar nach ihrem Tod. Und: Du liebst “Bridgerton”? Diese Serien wirst du garantiert auch lieben!