Dieses extrem lange Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. Viel ist passiert. Sehr viel. Und da lässt es sich auch Spotify nicht nehmen, uns noch einmal an die letzten Monate zu erinnern. Denn die Nutzer des Streamingdienstes können sich ab sofort einen persönlichen Spotify Jahresrückblick anzeigen lassen. Was der bringt? wmn fässt es dir kurz zusammen.

Spotify Jahresrückblick: So sah das Jahr also aus

Ähnlich wie die Instagram-Story Funktion ist auch der Spotify-Jahresrückblick aufgebaut. Mehrere Slides zeigen dir an, welche deine Top-Genres waren. Mit welchem Song du alles überstanden hast. Was für Lieder du rauf- und runter gehört hast. Und vor allem auch, welche Podcasts du auf Spotify gehört hast.

Erschreckend: Bei vielen Hörern kommen da einige tausend Minuten zusammen.

Was das über uns aussagt

Wenn ich mir meinen Spotify-Jahresrückblick anschaue, dann zeigt sich da zum Einen, was ich eh schon wusste. Nämlich, dass ich vor allem auf Dancehall, Rap und Tropical House stehe. Und dass ich vor allem motivierende Musik höre. Verwunderlich ist das nicht, denn in diesem Jahr musste ich mir mehrmals in den Hintern treten, um zu Hause Sport zu machen. Und das funktioniert mit ner richtig geilen Playlist gleich viel besser!

Aber mit dem Rückblick werden auch Erinnerungen geweckt. Etwa, wie ich zu Beginn der Pandemie den „Corona Virus“-Song von Bobi Wine aus Uganda gehört habe. In dem Lied geht es, wie der Name schon sagt, um das Coronavirus. Mit dem Lied klärt er die Menschen in seinem Land darüber auf, was die Symptome sind und wie wir uns vor dem Virus schützen können. Die Aussage ist klar: Jeder ist ein potenzielles Opfer, aber jeder ist auch die Lösung. Das Lied macht richtig gute Laune und hat dennoch eine wichtige Message! Aufklärung mit Spaß sozusagen.

Und was eigentlich klar sein sollte, mich aber trotzdem überrascht hat: Ich höre anscheinend nicht nur aktuelle Charts-Lieder, sondern vor allem viele alte Klassiker. Ein Zeichen dafür, dass ich mich in die anderen, besseren Jahre zurückträume? Ich weiß es nicht. Könnte aber sein. Das werden mir die Rückblicke der nächsten Jahre zeigen.

Aber spannend ist auch, wie viele Minuten man Podcasts gelauscht hat. Bei mir sind es in diesem Jahr weeeeeeesentlich mehr Minuten geworden. Schließlich haben meine Kolleginnen und ich einen eigenen Podcast gestartet. Und den zieh ich mir auch ab und zu rein.

Hier kannst du in den Podcast reinhören.

Fazit zum Spotify-Jahresrückblick

Letztendlich ist es einfach spannend zu sehen, wie viele Minuten man eigentlich mit Musik und Podcasts im Jahr verbringt. Aber eine Frage stellt sich mir dann doch zum Schluss. Nämlich, ob ich in diesem Jahr aufgrund von Homeoffice, Social Distancing und Corona mehr Zeit mit dem Lauschen verbracht habe als sonst. Für mich steht deshalb fest: Ich merke mir die Minuten von diesem Jahr und vergleiche sie mit den Folgenden. Du auch?

Mehr zum Thema gefällig?

Du bist auf der Suche nach schöner Kuschelmusik? Unsere Redakteurin Mona hat da ein paar Ideen für die gemütlicheren Tage gesammelt. Und auch zum Joggen haben wir miese (heißt so viel hammer) Tracks für euch gesammelt.