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Kokoschips sind der gesunde Trendsnack schlechthin!

Kokoschips sind supergesund, Low Carb & dazu noch absolut trendy. Warum sie sich zum Trend-Snack gemausert haben & wie gesund sie wirklich sind.

Schale mit Kokoschips
Wie gesund sind Kokoschips wirklich? (Credit: istock / bhofack2)

Kokoschips sind der nächste Trend und Blogger-Liebling. Wir haben uns den neuen Trend-Snack angeschaut und verraten dir, wir gesund Kokoschips wirklich sind.

Kokoschips im Check: So gesund sind sie wirklich

Spätesten seit der Vorstellung von Pook durch die Sendung "Höhle der Löwen" dürfte jeder Kokoschips schon einmal wahrgenommen haben. Inzwischen führt sie jede Drogerie- und Biokette und auch alle großen Lebensmittelhändler. 

Kokoschips werden deshalb so gehyped, weil sie "raw", also unbehandelt einfach von der Kokosnuss entnommen und nur noch leicht getrocknet oder geröstet werden. Zusätzlicher Zucker ist nicht notwendig. So sehen die durchschnittlichen Nährwerte von Kokoschips aus:

Nährwerte

pro 100 g

 Kalorien pro 100g 

653  

Kohlehydrate

8 g

Zucker

11 g

Ballaststoffe

15 g

Fett

62 g

- davon gesättigte Fette

58 g

Eiweiß

8 g

Was fällt auf? Kokoschips bestehen, wie es der Name schon dezent suggeriert (Chips!), zu knapp 60 % aus Fett. Der Unterschied zu herkömmlichen Chips ist allerdings die Art der Fettsäuren, denn diese sind in Kokoschips mehrfach gesättigt und deshalb so gesund.

Kokoschips sind ein kleines Superfood.

Kokoschips: Die Vorteile

Kokoschips können viel für dich und deinen Körper tun und werden völlig zurecht als kleines Superfood gehyped. Hier sind nur einige Wirkungen von Kokoschips:

  • Kokosnuss ist voller Vitamine und Mineralstoffe, die dafür sorgen, dass dein Körper reibungslos arbeiten kann, darunter sind: Vitamin E, K, C, B-Vitamine, Eisen, Kalium, Magnesium, Calcium, Phosphor und Mangan. Diese Vitamine versorgen Haut und Haare und sind außerdem gut für deine Abwehrkräfte.
  • Kokoschips bestehen fast ausschließlich aus gesättigten Fettsäuren. Diese wirken sich positiv auf deinen Cholesterinspiegel aus, beugen Herzkrankheiten vor und machen dich nachhaltig satt.
  • Kokoschips kurbeln das Gehirn an und sind ein echtes Brain Food.
  • Kokosnuss hat antibakterielle Eigenschaften und ist damit ein natürliches Heilmittel.
Bauern in Kokosplantage
Von dem Hype haben die Bauern nicht viel. Sie werden sie mit Niedriglöhnen abgespeist wie hier in Papua-Neuguinea

Kokoschips: Die Nachteile

Ja. Besonders nachhaltig ist die Kokosnusspalme nämlich nicht, zumindest für uns in Europa. Lange Transportwege, Monokulturen und Waldrodungen gibt es nämlich nicht nur für Palmöl. Tatsächlich ist die Palmöl-Palme sogar nachhaltiger, weil sie ertragreicher ist.

Die Kokospalme produziert weniger Nüsse und so auch weniger Kokosöl, braucht viel (Süß)wasser und verbraucht viele Mineralien aus dem Boden. Die Bauern werden mit Niedriglöhnen abgespeist und haben nichts von den knapp 4 €, die wir im Laden für ein Tütchen blechen müssen.

Fazit: Cocolicious

Die beste Lösung wäre sich eine eigene Palme zu züchten und die Chips einfach selbst zu rösten, aber das dauert selbst mit Klimawandel noch ein paar Hundert Jahre. Bis dahin kannst du zumindest in der Bio-Abteilung mit gutem Gewissen die gesunden Kokoschips snacken. Du kannst aber auch auf andere Superfoods, wie Ingwer, Moringa oder gesunde Nüsse naschen.