Mit der knallvioletten Farbe und dem erdigen Geschmack ist Rote Beete nicht everyones Darling. Aber bekanntlich zählen ja die inneren Werte und damit punktet die kleine Knolle auf jeden Fall. Denn Rote Beete ist sehr gesund und darüber hinaus auch das perfekte Gemüse für Sportler. 

Warum ist Rote Beete so gesund?

Das Gemüse ist ein kleines Kraftwerk! Denn Rote Beete ist sehr gesund, weil es viel Vitamin B, Magnesium, Kalium, Selen, Eisen, Jod, Mangan, Natrium, Zink, Kupfer und Phosphor enthält.

Aber nicht nur das! Denn in Roter Beete stecken auch viele Betalaine. Was die können? In unserem Körper wirken sie als Entzündungshemmer und können freie Radikale im Körper bekämpfen, die für chronische und entzündliche Erkrankungen verantwortlich sind.

Aber Rote Beete enthält auch viele Ballaststoffe, die unsere Verdauung anregen und unseren Darm durchputzen.

Wie wichtig ein gesunder Darm für eure Gesundheit ist, erfahrt ihr hier.

Darüber hinaus ist Rote Beete auch sehr gesund, weil es viele Nitrate enthält, die in unserem Körper in Stickstoffmonoxid umgewandelt werden. Und die dafür sorgen, dass sich unsere Blutgefäße entspannen und erweitern. Die Folge: Sauerstoff und Nährstoffe werden besser transportiert.

Aber die Nitrate können uns auch dabei helfen, uns besser zu konzentrieren, zu organisieren und dementsprechend besser zu arbeiten. Die Nitrate wirken darüber hinaus auch auf unsere Muskeln.

Rote Beete gesund
Rote Beete ist gesund(Photo: mihailomilovanovic)

Wieso Sportler auf Rote Beete schwören

Die Nitrate können unsere Ausdauer fördern. So ist der Saft von drei bis fünf Knollen Rote Beete gesund, und kann vor dem Training getrunken, auch die Performance verbessern. Nach dem Workout können wir ebenfalls von dem Saft profitieren. Denn Rote Beete soll auch die Regeneration verbessern und den Muskelkater reduzieren. 

So hat eine Studie der Northumbria University in England gezeigt, dass der Saft von Rote Beete nach dem Training den Muskelkater verringern und eine Abnahme der Leistungsfähigkeit verhindern konnte. Warum? Weil Rote Beete Entzündungen, also kleine Verletzungen der Muskeln reduzieren kann.

Sportler, die von der gesunden Wirkung der violetten Knolle profitieren wollen, können rote Beete gemeinsam mit anderem Gemüse in einen Entsafter schmeißen und sich den Saft selbst mixen.

Aber leider gilt die Empfehlung nicht für alle: Wer Nierensteine hat, sollte auf Rote Beete verzichten. Und auch Personen mit Blutdruckproblemen sollten vorher mit ihrem Arzt absprechen, ob der Einnahme auch nichts im Wege steht.

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