Resteverwertung
Resteverwertung geht ganz einfach (Photo: istock/ ziggy1) Source: ziggy1/ istock

Resteverwertung: Diese Lebensmittel solltest du nicht wegwerfen!

Diese 7 Lebensmittel sollten nie im Müll landen! Bereit, der Umwelt & deiner Küche mithilfe der Resteverwertung ein Upgrade zu verpassen?

wmn zeigt dir anhand von 7 Beispielen, wie die optimale Resteverwertung funktioniert.

Es ist ein einziges Trauerspiel. Weltweit leiden 800 Millionen Menschen an Hunger, während hier in Deutschland jedes achte Lebensmittel im Müll landet. Doch damit schmeißen wir nicht nur Geld zum Fenster heraus, sondern verschwenden auch wichtige Ressourcen wie Ackerflächen und Wasser unnötig. 

Aber das muss nicht sein. Viele Lebensmittel sind trotz Ablaufdatum noch essbar. Und aus anderen Obst-und Gemüseresten können wir noch jede Menge leckere Rezepte kreieren.

Resteverwertung: So können wir die Überbleibsel noch verwenden

In deiner Küche werden die Bananen braun und das Gemüse fällt in sich zusammen? Kein Problem, miit diesen Ideen rettest du dein Essen trotzdem noch vor dem Müll.

1. Resteverwertung: Aus Gemüse wird Suppe

Karotten- oder Spargelschalen, Kohl- und Lauchblätter sowie Selleriestiele lassen sich perfekt zu einer Suppe verarbeiten. Dafür brauchst du sie nur mit etwas Wasser, ein paar Kräutern, Salz und Pfeffer einkochen und die groben Stücke anschließend aussieben. Kleiner Lifechack: Du kannst Suppe auch einfrieren.

Resteverwertung
Besonders Gemüse eignet sich für die Resteverwertung(Photo: Madeleine Steinbach/ shutterstock)

2. Resteverwertung: So leicht kannst du Bananen in ein leckeres Dessert verwandeln

Gerade waren die Bananen noch grün und nun sind sie schon braun oder haben Druckstellen? Ja, auch dann müssen Bananen nicht in den Müll, sondern eignen sich perfekt für die Resteverwertung. Beispielsweise in Form eines leckeren Milchshakes. 

Dafür musst du die Bananen einfach nur schälen, klein schnippeln und einfrieren. Sobald sie hart sind, kannst du sie mit etwas Pflanzenmilch, Vanille und Kokosblütenzucker mixen und erhälst einen herrlich-cremigen Drink. 

Oh, und auch als Nicecream oder im Smoothie machen sich die braunen Bananen perfekt.

3. Resteverwertung: Aus harten Brötchen werden Semmelknödel

Gefühlt können wir Brötchen dabei zusehen, wie sie hart und ungenießbar werden. In den Müll? Müssen sie trotzdem nicht! Denn wir können sie im Mixer oder mithilfe einer Reibe zu Semmelbröseln oder Paniermehl weiterverarbeiten. 

Mega cool: Insbesondere Paniermehl hällt bei richtiger Lagerung richtig lange. 

Resteverwertung
Resteverwertung: Mach aus Brötchen Semmelknödel(Photo: Muk Photo/ shutterstock)

4. Resteverwertung: Schrumpelige Tomaten? Wir hätten da ne kleine Idee

Auch vor schrumpeligen Tomaten musst du dich nicht ekeln. Sie eigenen sich besonders gut für die Resteverwertung. Gemischt mit etwas Olivenöl, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Basilikum können wir aus ihnen eine leckere Tomatensauce zaubern. Bereit für eine Pasta-Night?

5. Resteverwertung: Aus Kartoffeln wird der perfekte Filmabend-Snack

Ohne Kartoffeln? Wäre diese Liste mit Beispielen für die Resteverwertung nicht vollständig. Denn um aus den schrumpeligen Knollen geile Chips zu machen, musst du sie einfach nur putzen, waschen und anschließend in kleine Scheiben schneiden. Sie dann mit Öl und Salz bestreuen und im Ofen knusprig backen. Et voilà, fertig sind die knusprigen Gemüsechips.

Übrigens: Auch Grünkohl oder die Schalen von Rettich eignen sich perfekt, um Gemüsechips selber herzustellen.

Deine KARTOFFELN KEIMEN bereits? Dann kannst du hier nachlesen, bis zu welchem Punkt du sie noch essen darfst.

keimende Kartoffeln
Vorsicht! Keimende Kartoffeln können gifitg sein.(Photo: Serenko Natalia)

6. Resteverwertung: So zauberst du aus Gemüseresten leckeren Brei

Blumenkohl und Brokkoli werden in vielen Haushalten nur zur Hälfte genutzt. Denn während wir den Kopf großzügig verschlingen, landet der Strunk oft in der Tonne. Eine bessere Idee? Fällt uns da alle Mal ein. Nimm den Strunk, koche ihn weich, püriere ihn und pepp denn Gemüsebrei anschließend mit richtig geilen Kräutern auf. 

7. Resteverwertung: Koch dir deinen eigenen Brotaufstrich

Aus weichen Beeren, Äpfeln oder anderem Obst kannst du ganz einfach Marmelade selbst herstellen. Dafür brauchst du lediglich etwas Agar-Agar, Zucker und Zitronensaft sowie das Obst deiner Wahl.

Und ganz ehrlich: Es gibt doch kaum was geileres, als sich das Brot morgens mit einer selbstgemachten Konfitüre zu bestreichen. Resteverwertung at its best!

Fazit: Resteverwertung lohnt sich

Wie du siehst, lassen sich viele Lebensmittelreste noch weiterverarbeiten. Nicht alles, was nicht mehr taufrisch ist, muss im Müll landen. Mit ein paar Tipps und Tricks lässt sich die Resteverwertung spielend leicht in den Alltag integrieren. Und mit minimalem Aufwand könnnen wir der Lebensmittelmittelverschwendung Einhalt gebieten.

Wenn du eine unserer Ideen ausprobierst, freuen wir uns, wenn du uns deine Kreation auf Instagram zeigst und uns auf deinen Fotos taggst.

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