Wer hätte gedacht, dass die kleinen, grünen Nüsse unsere Ernährung so bereichern können. Sie schmecken nicht nur besonders süß, buttrig und nussig, nein Pistazien sind auch gesund.

Pistazien: Gesund und lecker

Wenn wir an Superfoods denken, kommen uns direkt Bilder von Acai-Bowls, Chia-Samen und Goji-Beeren in den Sinn. Nur wenige denken an Nüsse allgemein. Und noch weniger an Pistazien. Dabei sind Pistazien gesund. 

1. Vollständiges Protein

Wissenschfaftler der Universität Illinois-Urbana haben herausgefunden, dass Pistazien zu den wenigen veganen Quellen für ein vollständiges Protein gehören. Das bedeutet, dass die kleine, buttrige Nuss alle neun essenziellen Aminosäuren beinhaltet, die wird brauchen. Zum Beispiel für den Aufbau von Muskeln, Haaren und Haut. 49 Pistazien enthalten 6 Gramm Protein, also ungefähr so viel wie ein Ei. Hinweis: Die Studie wurde von einem Verband bezahlt, dem auch Pistazienzüchter angehoren.

2. Sie sollen den Blutzucker-Spiegel stabil halten

Wieso Pistazien gesund sind, fragst du dich? Sie haben einen niedrigen glykämischen Index, also beeinflussen den Blutzucker-Spiegel kaum, haben viele Ballaststoffe, gesunde Fette, Antioxidantien und wichtige Phytonährstoffe, die entzündungshemmend wirken.

Pistazien sind gesund
Pistazien: Gesund und lecker im Geschmack(Photo: nelea33/ shutterstock)

3. Positiv für den Darm

Pistazien enthalten zehn Gramm Ballaststoffe pro 100 Gramm, die sich positiv auf die Darmflora auswirken, Verstopfung vermeiden und dabei helfen, Giftstoffe aus dem Körper zu transportieren. Zwar werden viele der Ballaststoffe in Pistazien unverdaut ausgeschieden, doch ein Teil wird im Darm zu Probiotika umgewandelt. Diese helfen bei der Verdauung von Milchzucker und bei Beschwerden wie einem Blähbauch und Reizdarm.

Pistazien und andere Nüsse
Omega-3 Fettsäuren in Nüssen sind sehr gesund(Photo: Shutterstock/ Yulia Fuhrman)

4. Sie machen langanhaltend satt

Ernährungsberater und Autor Mike Rousell empfiehlt Pistazien, in die Ernärhung einzubauen. Denn laut ihm sollen sie positiv auf Appetit, Sättigung und Stoffwechsel wirken. Insbesondere die in Pistazien enthaltenen Anthocyane sollen Übergewicht und Herzerkrankungen sowie Krebs vorbeugen. Einen Hinweis darauf liefern auch Tierstudien. 

Da Pistazien so viel Eiweiß und gesunde Fette enthalten, können sie dabei helfen, schneller und langanhaltender satt zu werden. Wobei ein Teil der Fette unverdaut wieder ausgeschieden wird.

Außerdem soll das Schälen von den Pistazien dabei helfen, sich – im Gegensatz zu anderen Nüssen – nicht  daran zu überessen.

5. Viel Vitmanin B und E

Gesund sind Pistazien aber auch, weil sie viel Folsäure enthalten. Diese ist wichtig für die Bildung von roten und weißen Blutkörperchen. Ein Mangel kann zu Kopfschmerzen, Engegefühl in der Brust und Schwächegefühlen führen.

Außerdem enthalten die Nüsse laut Professor Heseker von der Uni Paderborn auch Vitamin E. Dieses unterstützt das Immunsystem und wirkt entzündungshemmend.

Die darin enthaltenen Polyphenol-Antioxidantien schützen unsere Zellen. Pistazien haben davon mehr als der sehr gehypte grüne Tee.

Pistazien sind sehr gesund, können aber auch belastet sein

Insbesondere billige Pistazien sind immer wieder mit giftigen Aflatoxinen belastet. Dieses wird durch Schimmelpilze gebildet und gilt als krebserregend.

Achte deshalb beim Kauf darauf, dass die Nüsse schön grün aussehen. Und wenn du sie mit Schale kaufst, sollten sie am besten an der Naht aufgesprungen sein. Sie sollten keinesfalls muffig riechen oder alt aussehen.

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