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Ist Sojasoße gesund & ein guter Ersatz für Salz?

Egal, ob zum Sushi oder zum Würzen deiner selbstgekochten Kreationen: Sojasoße darf in deiner Küche nicht fehlen. Aber wie gesund ist Sojasoße eigentlich?

Sojasoße & asiatisches Essen
Wie gesund ist Sojasoße eigentlich? Bringt sie es überhaupt als Salzersatz?

Traditionelle Sojasoße wird mit viel Geduld hergestellt, sodass sich der würzige, vollmundige und unvergleichbare Geschmack einstellt, der von den Japanern als Umami bezeichnet wird. Auch bei uns ist die Sojasoße kaum wegzudenken: Keine Sushi- oder Dumpling-Orgie kommt ohne die dunkle Würzsoße aus und auch als Salzersatz erfreut sie sich großer Beliebtheit. Doch ist Sojasoße gesund und tatsächlich die bessere Alternative zum herkömmlichen Salz?

Der Hype um die Sojasoße

Sojasoße ist traditionell ein Naturprodukt, welches nur aus Sojabohnen, Wasser und Salz hergestellt wird. Soja und Weizen werden dafür gemahlen, bekommen Bakterienkulturen verpasst und werden so zu sogenanntem Koji.

So wird sie hergestellt

Diese Maische-ähnliche Mixtur wird dann in Zedernholzfässern gelagert – und das nicht gerade kurz. Zwischen 18 Monaten und fünf Jahren wird der Fermentierungsprozess so am Laufen gehalten, um die perfekte Qualität der Würzsoße hervorzubringen. Traditionell wird dann auch auf Konservierungsstoffe verzichtet, da das zugegeben Meersalz alle Keime fernhält.

Sojabohnen
Sojasoße wird aus proteinreichen Sojabohnen, Weizen & Wasser hergestellt.

Wie gesund ist Sojasoße?

Sojasoße enthält wertvolle Aminosäuren, die nicht nur die einzige natürliche Quelle für den lebensnotwendigen Stickstoff sind, sondern auch wesentliche Bausteine der Proteine darstellen. Außerdem enthält Sojasoße durch die Sojabohne viel Eiweiß, wenig Kalorien und wenig Fett. Hinzu kommt der hohe Anteil an Antioxidantien, die nicht nur für schöne Haut, sondern als Zellschützer für eine allgemein verbesserte Gesundheit sorgen. 

Wer seinem Körper außerdem etwas Gutes tun möchte, den interssieren vielleicht die Wirkungen vom Trendfood Moringa oder aber verschiedenen Teesorten. Naschkatzen interessieren sich dagegen mit Sicherheit für diese gesunden Süßigkeiten für zwischendurch. Mehr zu gesunden Nüssen und Kokoschips findest du ebenfalls bei uns.

Welche Nachteile bringt Sojasoße mit sich?

So großartig sich die gesundheitlichen Vorteile der Sojasoße auch lesen, muss immer auch beachtet werden, dass die Würzsoße nur in Maßen genossen werden sollte. Immerhin liegt der Salzgehalt bei 13 %, sodass auch hier Nieren und das Herz bei einem übermäßigen Konsum geschädigt werden können. 

In der Theorie ist die auf traditioneller Basis hergestellte Sojasoße glutenfrei, da durch den Fermentierungsprozess das Klebereiweiß (Gluten) abgebaut wird. Da heute natürlich alles schnell gehen muss, gibt es allerdings auch schwarze Schafe unter den Sojasoßen, die chemisch beschleunigt hergestellt wurden.

Hier finden sich dann Spuren von Gluten, die vor allem für Menschen mit Zöliakie problematisch werden können. Bei Unverträglichkeiten sollten daher lieber Sojasoßen von Bio-Herstellern verwendet werden. Diese bieten die traditionell japanische Shoyu aus fermentiertem Hafer an oder verkaufen Tamari, die ausschließlich aus Soja hergestellt wird, allerdings auch sehr viel würziger im Geschmack ist. 

Außerdem wird bei besagten schwarzen Schafen gerne mit vielen Aroma- und Konservierungsstoffen gearbeitet. Dann finden sich häufig auch Glutamat und Zucker in der Soße. Wer eine qualitativ hochwertige Sojasoße möchte, sollte demnach immer die Inhaltsstoffe checken: Je weniger drin ist, desto besser.

Außerdem wichtig? Sojasoße wird im Kühlschrank gelagert.

Salz & Löffel
Wir alle nehmen zu viel Salz zu uns. Zeit, sich nach Alternativen umzuschauen: Sojasoße ist eine.

Wann ist Sojasoße eine geeignete Salz Alternative?

Auch wenn Sojasoßen in Maßen genossen werden sollte, ist sie mit ihren 13 % Salzgehalt – kräftigere Sojasoßen sind in der Regel salziger – eine ideale Alternative zum herkömmlichen Salz. Vor allem kräftige Gerichte mit Rindfleisch oder Suppenkreationen, die ohnehin stark gewürzt werden, schmecken mit Sojasoße dann sogar noch besser. 

Hebt die Sojasoße hier den Geschmack hervor, würde der Griff zum Salzstreuer nur dafür sorgen, dass der Geschmack überlagert wird. Fisch- und Geflügelgerichte können hervorragend mit einer hellen Sojasoße abgeschmeckt werden, die in der Regel milder und süßer schmeckt.

Der nächste Griff geht zur Sojasoße

Natürlich muss der Geschmack der Sojasoße zum Gericht der Wahl passen. Hier heißt es probieren, probieren, probieren. Doch es lohnt sich, denn Salz einzusparen, kann uns bei dem Salzgehalt in herkömmlichen Lebensmitteln nur guttun. Unser Körper wird es uns danken. Jedoch sollte immer auf hochwertige Sojasoßen zurückgegriffen werden, die mit den Basiszutaten auskommen. 

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