Ahornsirup
Ahornsirup: Das solltest du über den leckeren Sirup wissen. (Photo: GMVozd/ istock) Source: GMVozd/ istock

Du solltest Ahornsirup nur benutzen, wenn...

Natürliche Süßungsmittel wie Ahornsirup sind voll im Trend. Doch: Bestimmte Personen sollten lieber die Finger von dem Süßungsmittel lassen...

Ahornsirup passt perfekt zu Pancakes, Kuchen oder Joghurt!

Während es die süß-klebrige Masse früher nur in ausgewählten Läden wie dem KadeWe gab, bieten ihn mittlerweile auch viele Supermärkte, Bio-Läden und Discounter an. Doch: Woran erkennt man eigentlich guten Ahornsirup? Und wie gesund ist er? 

wmn klärt kurz und knapp auf.

Ahornsirup: Woran du die Qualität wirklich erkennst

Wie der Name schon erahnen lässt, handelt es sich beim Ahornsirup um den eingekochten Saft des Ahornbaums. 

Richtig krass: Um nur einen einzigen Liter des Sirups herzustellen, braucht man 40 Liter von dem Saft. 

ahornsirup
Ahornsirup wird aus dem Ahornbaum hergestellt. (Symbolfoto)(Photo: stockstudioX/istock)

Allerdings ist nicht jeder Ahornsirup gleich gut. Denn tatsächlich wird manchen auch Zucker oder Glukose-Fruktose-Sirup beigefügt. Wer das nicht will und lieber auf Natürlichkeit setzt, sollte deshalb etwas genauer auf die Zutatenliste schauen. 

Aber für einen hochwertigen Ahornsirup sollte nicht nur der Baum mindestens 30 bis 40 Jahre alt sein. Sondern es spielt auch die Zeit der Ernte eine Rolle. Denn nur der Ahornsaft, der auch im Frühjahr geerntet wird, ist rein und mild im Geschmack. 

Verbraucher können die Qualität des Ahornsirups erkennen, indem sie auf die Verpackung schauen. Denn dort stehen oftmals Buchstaben, von AA bis D. AA steht für besonders gute Qualität und ist vor allem in Kanadas Regalen zu finden. Hierzulande hingegen haben wir öfter Ahornsirup mit Grad A, der ebenfalls eine gute Qualität hat. 

Benutze Ahornsirup lieber nicht, wenn du...

Kein Bauchfett bekommen willst. Warum? Weil Ahornsirup konzentrierten Fruchtzucker enthält. Und weniger Ballast- und Pflanzenstoffe, sowie Vitamine und Mineralien als ein Stück Obst. Doch hohe Mengen Fruchtzucker sind nicht gut für unseren Körper. Denn dieser ist gar nicht darauf ausgelegt, Fructose in sehr hoher Menge zu verwerten. 

Die Folge: Er speichert den Zucker vor allem als böses Bauchfett. Und dieses erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und andere Krankheiten. Und last but not least: Fruktose steht auch im Verdacht, unser Sättigungsgefühl zu stören. 

Dem Magazin Fitbook gegenüber erklärt Daniela Krehl von der Verbraucherzentrale Bayern auch, dass Ahornsirup kein guter Mineralstofflieferant ist. Denn im Vergleich mit einem Glas Milch schmiert der Sirup ab. Denn er enthält, so die Expertin, mehr Kalorien und weniger Calcium. 

Dennoch hat Ahornsirup weniger Kalorien als Honig. Keine Zusätze, keine Farb- und Konservierungsstoffe und mehr Vitamine als haushaltsüblicher Zucker. Wer also nicht auf die Süße des Sirups verzichten will, sollte ihn, wie normalen Zucker auch, nur sparsam verwenden.

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