Der Winter hat Deutschland fest im Griff. Schnee, Eis und Frost haben sich ausgebreitet und eine Besserung? Ist erst einmal nicht in Sicht. Denn nun rollen Temperaturen von bis zu -25 Grad auf uns zu. 

Doch: Wie verändert die Kälte eigentlich unseren Körper? Und gibt es Menschen, die schneller frieren als andere? Und wenn ja, was sagt es über sie und ihren Körper aus? wmn weiß die Antwort!

Was Kälte mit unserem Körper macht

Sommer, Winter, Herbst oder Frühling? Unser Körper spürt genau, wie kalt oder warm es ist. Denn wir haben über 30.000 Kälte- und 3.000 Wärmerezeptoren auf unserer Haut, die die Temperatur messen. Da unser Körper bei 36 bis 37 Grad am besten funktioniert, versucht er diese Temperatur zu halten. 

Wenn die Außentemperatur auf etwa 15 Grad abfällt, greift er jedoch tief in die Trickkiste, damit ihm das auch gelingt. Der Ehrenpräsident der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention (DGSP) erklärt in Fitbook, was dann passiert: Es verengen sich die Blutgefäße unserer Haut, damit wir nicht zu viel Wärme verlieren. Der Blutstrom wird umverteilt. Und zwar genau dahin, wo er gebraucht wird: zu den überlebenswichtigen Organen.

Und wir nehmen bewusst wahr, wie sich unser Körper der Kälte anpasst: Wir fangen an zu zittern. Dadurch spannt unser Körper die Muskeln immer wieder an. Wodurch wiederum Wärme gebildet wird. 

Immer rissige Lippen im Winterß Das kannst du gegen die Kälte tun.

Warum frieren manche Menschen schneller als andere?

Viele Frauen erzählen, dass ihnen schneller kalt wird als Männern. Alles Einbildung? Nein! Denn Frauen haben einen geringeren Muskelanteil, wodurch sie weniger Wärme produzieren. Ihre Haut ist auch viel dünner und speichert die Wärme im Körper nicht so gut.  Die Folge: Ihnen wird schneller kalt.

Auch dünne Menschen frieren schneller. Wohingegen diejenigen mit viel Fettgewebe auch eine gewissen Isolierschicht haben. Und dadurch verlieren sie nicht so viel Wärme. Heißt: Ihr Fett schützt sie sozusagen von innen.

Aber: Nicht immer ist der hohe Körperfettanteil ein Vorteil. Denn im Sommer dreht sich die Medaille und der hohe Körperfettanteil führt dazu, dass Mehrgewichtige mehr schwitzen als Dünne.

Hinweis: Wenn dir ständig zu heiß oder kalt ist, solltest du das nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn hinter dem ständigem Frieren können oftmals gesundheitliche Beschwerden stecken, wie etwa niedriger Blutdruck, Blutarmut, Eisenmangel, Schilddrüsenunterfunktion oder eine Autoimmunerkrankung.

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