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Diese 3 Nährstoffe braucht dein Körper im Winter

In der kalten Jahreszeit ist es gar nicht so leicht, seinen Nährstoffbedarf zu decken. Welche Vitamine im Winter wichtig sind und wo du sie findest.

Frau Tabletten
Im Winter setzen viele auf Nahrungsergänzungsmittel. Doch du kannst deinen Vitaminbedarf größtenteils durch Lebensmittel decken. Foto: Getty Images/ Barbara Lorena Vergara

Wenn eisige Temperaturen herrschen, die Sonne sich nicht blicken lässt und stattdessen die ersten Schneeflocken fallen, ist es besonders wichtig, dass wir uns um unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden kümmern. Denn der Winter ist eine echte Herausforderung für den Körper. Um ihn vor Kälte und Viren zu schützen, ist eine gute Nährstoffversorgung essenziell. Welche Vitamine im Winter besonders wichtig sind und wie du deine Nährstoffspeicher auffüllen kannst, erfährst du in diesem Artikel.

Welche Vitamine im Winter? Darum ist eine gute Versorgung jetzt wichtig

Vor allem in der kalten Jahreszeit braucht unser Körper etwas mehr Aufmerksamkeit als sonst. Denn nicht nur die Kälte macht ihm zu schaffen. In der kalten, trockenen Luft können sich Krankheitserreger besonders gut verbreiten. Das Immunsystem muss diese abwehren, um uns vor Erkrankungen wie Grippe zu schützen.

Gleichzeitig ist die Nährstoffversorgung im Winter oftmals schlechter. Grund dafür: Viele unserer liebsten Obst- und Gemüsesorten haben im Sommer Saison und sind jetzt nicht verfügbar.

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Auf diese Nährstoffe solltest du jetzt achten

Unser Körper benötigt eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen, um optimal funktionieren zu können. Welche Vitamine im Winter am wichtigsten sind, zeigen wir dir jetzt:

1. Vitamin C

Eins vorweg: Eine Unterversorgung mit Vitamin C ist in unserer Region sehr selten. Trotzdem solltest du darauf achten, genug von dem Nährstoff aufzunehmen. Warum? Vitamin C ist mitverantwortlich für ein gut funktionierendes Abwehrsystem. Als Antioxidans fängt es Freie Radikale und schützt unseren Körper so vor Zellschäden.

Noch dazu ist Vitamin C ist an der Produktion von Stresshormonen beteiligt. Sind unsere Vitamin-C-Kapazitäten erschöpft, haben wir möglicherweise zu wenig, um das Immunsystem aufrechtzuerhalten. Auch im Winter ist es möglich, Vitamin C durch Lebensmittel aufzunehmen. Empfehlenswert sind roter Paprika, Brokkoli, Rosenkohl sowie Zitronen und Orangen.

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2. Zink

Das Spurenelement Zink ist ein wichtiger Nährstoff im Winter, denn es stärkt die Immunabwehr und ist an vielen verschiedenen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt. Als Antioxidans schützt es den Körper vor der Entstehung von Krankheiten, wehrt Viren und Bakterien ab und verbessert die Wundheilung.

Zink kann nicht vom Körper selbst gebildet werden, sondern muss über die Nahrung aufgenommen werden. Tierische Lebensmittel mit hohem Zinkanteil sind Austern, Rindfleisch, Käse, Milch und Eier. Doch auf Cashews, Pekannüsse, Haferflocken, Champignons und Spinat enthalten Zink.

Gesunde Nüsse
Nüsse enthalten nicht nur Omega-3-Fettsäuren, sondern auch Zink und andere wichtige Nährstoffe.

3. Vitamin D

Welche Vitamine sind im Winter noch wichtig? Natürlich Vitamin D, das sogenannte Sonnenvitamin! In der dunklen Jahreszeit haben viele Menschen einen Mangel an Vitamin D. Grund dafür ist die fehlende UV-Strahlung, mit der unser Körper Vitamin D bildet. Ob du unterversorgt bist, kannst du auf verschiedene Weise herausfinden.

Um deinen Bedarf zumindest teilweise zu decken, solltest du auf Vitamin-D-reiche Lebensmittel setzen. Das sind vor allem tierische Produkte wie Lachs, Hering, Makrele, Hühnerei. Welche (pflanzlichen) Lebensmittel reich an Vitamin D sind, liest du hier nach. Diese schützen dich nicht nur vor einer Winterdepression, sondern stärken auch deine Abwehrkräfte.

Für welche Vitamine im Winter sind Nährstoffpräparate sinnvoll?

Um den Körper mit allen nötigen Nährstoffen zu versorgen, setzen viele Menschen auf Nahrungsergänzungsmittel in Form von Brausetabletten und Kapseln. Viele davon sind aber unnötig, da wir durch eine ausgewogene Ernährung alle Nährstoffe aufnehmen, die wir benötigen.

Eine Ausnahme bildet Vitamin D. Nur 20 Prozent unseres Bedarfs kann der Körper durch Nahrung aufnehmen. Deshalb kannst du hier guten Gewissens mit einem hochwertigen Präparat nachhelfen. Achte aber darauf, dich stets an die Verzehrempfehlungen zu halten und den Stoff nicht zu überdosieren.

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