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Wir sagen dir, ob Muskelkater ein gutes oder schlechtes Zeichen ist & was dagegen hilft. (Photo: Todor Tsvetkov) Source: istock.com/filadendron

Warnsignal Muskelkater: Gutes oder schlechtes Zeichen für deinen Körper?

Hier erfährst du, ob Muskelkater gut oder schlecht für deinen Körper ist, ob sich das Leiden lohnt & wie du die Schmerzen am besten linderst.

Die gute Nachricht zuerst: Muskeln lassen sich auch ohne große Schmerzen aufbauen. Regelmäßiges Training und gesunde Ernährung reichen, auch ohne die Belastungsgrenze voll auszureizen. Trotzdem ist das schmerzende Gefühl für viele Zeichen eines erfolgreichen Trainings. Warum du trotzdem vorsichtig sein solltest und Muskelkater gut oder schlecht für deinen Körper ist, erfährst du hier.

Muskelkater – gutes oder schlechtes Zeichen?

Das Prinzip von Muskelkater ist einfach erklärt. Werden deine Muskeln stark beansprucht, bilden sich in den Fasern kleine Risse. Wurden die Muskeln zu stark belastet, löst das eine Entzündungsreaktion aus. Dein Körper muss die kaputten Fasern wieder zusammensetzen, ist dafür im Nachhinein allerdings auch belastbarer. Im Grunde ist Muskelkater also ein gutes Zeichen, das zeigt, dass deine Muskeln wachsen.

Schmerzen lindern

Deine Muskeln sind bereits überbelastet? Dann gibt es eine Menge Möglichkeiten, die Entzündungen zu lindern. In unserem Video erfährst du, welche Möglichkeiten du hast.

Hier erfährst du, wie du die Muskelkaterschmerzen linderst und viele weitere Fitness-Tipps.

Wichtig: Die betroffene Stelle solltest du auf gar keinen Fall massieren! Das würde die Muskelzellen zusätzlich reizen. Auch entzündungshemmende Medikamente wie Ibuprofen können den Schmerz lindern, allerdings könnten die Muskelfasern dadurch beim Wiederaufbau gehindert werden.

Wie lange darf Muskelkater dauern?

Ein leichtes Ziehen am Tag nach dem Training ist vollkommen normal und tritt in etwa 12 Stunden nach der Belastung auf. Bei moderatem Training reichen den Muskeln um die 48 Stunden zur Regeneration. Hast du nach dem zweiten Tag immer noch Schmerzen, war die Intensität wahrscheinlich schon zu hoch.

Auch, wenn du keine Schmerzen mehr spürst, läuft die Schadensreparatur die ganze Zeit weiter. Ein sehr verkaterter Muskel kann sogar zwei bis drei Wochen zur Regeneration benötigen.

Wenn der Schmerz mehrere Tage andauert, ist das ein schlechtes Zeichen. Überbelastung ist sogar kontraproduktiv für dich, weil sich deine Zwangspause unnötig verlängert. Würdest du trotzdem weitertrainieren, riskierst du, dass dein Gewebe dauerhaft vernarbt und geschädigt wird, im schlimmsten Fall sogar einen Muskelfaserriss. Mehr Infos übers Training mit Muskelkater, findest du hier.

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Wir sagen dir, ob Muskelkater ein gutes oder schlechtes Zeichen ist.(Photo: istock.com/warrengoldswain)

Muskelkater vorbeugen

Um nicht jeden Morgen nach dem Workout mit Muskelkater aufzuwachen, solltest du deine eigene Trainingsintensität anpassen. Langsame Steigerung des Trainingsniveaus und eine regelmäßige Aufwärmphase können das Risiko für einen Muskelkater senken. Auch ein kaltes Bad direkt nach dem Sport kann Schmerzen vorbeugen. Dehnübungen vor und nach dem Training werden genauso empfohlen. Allerdings ist nicht ausreichend gesichert, dass dadurch kein Muskelkater entsteht, oder die Dauer verkürzt werden könnte.

Fazit: Das Leiden lohnt sich tatsächlich

Letztendlich kommt es beim Muskelkater auf deine eigene Trainingsintensität, die Übungsausführung und die Belastbarkeit deines Körpers an. Obwohl du anhaltende Schmerzen nicht unterschätzen solltest, sind sie gleichzeitig auch ein Zeichen dafür, dass deine Muskeln wachsen und nach einigen Workouts stärker und belastbarer sind. Der beste Schutz vor Muskelkater, ist der Muskelkater selbst.

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Für größere Muckis musst du leider so einige Stunden im Gym verbringen. Hier verraten wir dir, was du für ein Kilogramm Muskelmasse tun musst. Für die geistig Starken gibt es auch einfachere Möglichkeiten. Deine Gedanken können deine Muskeln auch wachsen lassen.

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