Es hebe die Hand, wer inmitten der Corona-Pandemie noch nie einen Corona-Selbsttest angewendet hat. Die meisten Menschen werden die Erfahrung mit dem Nasenstäbchen wohl bereits hinter sich gebracht haben. Die Antigentests versprechen immerhin schnelle Gewissheit, ob man mit Covid-19 infiziert ist oder nicht. Allerdings sind sie auch äußerst fehleranfällig – erst recht, wenn man bei ihrer Anwendung diese sieben Patzer begeht…

Vermeide diese sieben Fehler beim Corona-Selbsttest

Um zu vermeiden, ein falsch negatives oder falsch positives Testergebnis zu bekommen, ist es besonders wichtig, den Corona-Selbsttest richtig durchzuführen. Viele sind zwar mittlerweile mehr als routiniert im Schnelltesten, gerade hier schleichen sich Fehler aber besonders leicht ein…

1. Falscher Abstrich

Der Abstrich eines Corona-Schnelltests sollte immer in der Nase genommen werden. Das Stäbchen hat nichts in deinem Rachen zu suchen.

2. Zu wenig Nasensekret

Damit der Selbsttest gelingen kann, muss an den Nasentupfer möglichst viel Nasensekret gelangen. Das kann nur gelingen, wenn man sich zuvor NICHT die Nase schnaubt und den Tupfer in beide Nasenlöcher einführt.

Woran du erkennst, dass es zu wenig Nasensekret war? Der Kontrollstrich erscheint in diesem Fall besonders blass auf der Testkassette. Das Risiko für ein falsch-negatives Ergebnis ist hierbei besonders hoch.

3. Test teilen

In manchen Familien ist es aufgrund von Sparmaßnahmen gang und gäbe, den Tupfer erst dem einen und dann dem anderen Kind in die Nase zu stecken, frei nach dem Motto: „Ist doch alles eine Suppe!“ Das sollte man tunlichst vermeiden. Nicht nur wird dadurch das Testergebnis verfälscht, auch steigt die Möglichkeit, auch noch das zweite Kind zu infizieren.

4. Nur im vorderen Teil der Nase rühren

So ein Corona-Selbsttest kann ganz schön unangenehm sein. Viele schieben sich den Testtupfer daher nicht so tief in die Nase, wie es eigentlich sein müsste. Bitte am besten eine:n Mitbewohner:in oder deine:n Partner:in um Hilfe.

5. Zeitpunkt des Selbsttests nicht beachten

Ein Corona-Selbsttest kann jederzeit erfolgen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, führt ihn jedoch morgens nach dem Aufstehen durch. Hier ist die Viruslast am höchsten.

6. Falsche Lagerung des Tests

Achte darauf, deinen Vorrat an Tests weder zu kalt noch zu warm zu lagern. Das kann das Testergebnis verfälschen. Temperaturen unter fünf Grad Celsius und über 30 Grad Celsius solltest du vermeiden. Beim Testen sollte am besten Raumtemperatur vorherrschen.

7. Wartezeit nicht beachten

Auf der Verpackung der Corona-Selbsttests steht geschrieben, dass ein Ergebnis sich nach 15 Minuten offenbart. Viele Menschen warten allerdings nicht so lange ab. Ein Fehler, denn sowohl eine zu lange als eine zu kurze Wartezeit kann das Ergebnis verfälschen.

Sollte sich nach 15 Minuten ein zweiter Strich zeigen, egal wie leicht er sichtbar wird, solltest du ihn unbedingt ernst nehmen und einen PCR-Test folgen lassen.

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