Auf den ersten Blick könnte man denken, dass uns die Corona-Krise zur richtigen Couch-Potato gemacht hat. Denn während des Lockdowns waren die Fitnessstudios geschlossen, viele von uns mussten nicht mehr täglich zur Arbeit gehen und ein Bummel durch die Innenstadt? Hat sich bei geschlossenen Geschäften auch nicht wirklich gelohnt. Doch die Ergebnisse einer neuen Studie überraschen: Demnach haben sich viele Menschen in der Krise nicht weniger sondern mehr bewegt. Hat Corona unserer Fitness also genützt?

Mehr Fitness & Gesundheit dank Corona?

Für die Studie hat der Krankenversicherer DKV eine repräsentative Umfrage mit dem Marktforschungsinstitut Ipsos durchgeführt und 1.060 Personen zwischen 16 und 75 Jahren befragt.

Das Ergebnis: 37 % der Befragten sind häufiger spazieren gegangen. 22 % sind mehr mit dem Fahrrad gefahren oder haben zu Hause Sport gemacht. Auch das Joggen und Walken wurde bei rund 15 % beliebter. Und anstatt Auto, Bus oder Bahn zu nutzen, haben 26 % der Befragten ihre üblichen Wege zu Fuß zurückgelegt.

Clemens Muth, der Vorstandsvorsitzende der DKV freut sich über die sportlichen Ergebnisse: „Das ist erfreulich und von Bedeutung, damit drohender Lagerkoller und Lagerspeck nicht ihren gesundheitlichen Tribut fordern.“

Wie sieht es mit der Ernährung in times of Corona aus?

Doch zu einem gesunden Lebensstil gehört nicht nur eine regelmäßige Bewegung. Sondern auch eine gesunde und ausgewogene Ernährung. Nur wie sah es denn damit während der Corona-Krise aus?

Laut einer YouGov-Umfrage haben die Deutschen mehr selbst gekocht und weniger Fertigprodukte gegessen. Aber damit nicht genug. Denn die Corona-Krise hat auch dazu geführt, dass wir mehr und häufiger aus Langeweile essen. Demnach hat fast ein Fünftel an Gewicht zugelegt. Hello, Corona-Kilos!

Corona Fitness
Während des Lockdowns sind die Zugriffszahlen für Homeworkouts durch die Decke gegangen(Photo: F8 studio/ Shutterstock)

Zudem hat die Umfrage auch den Zusammenhang zwischen unserer Fitness beziehungsweise unserer Gesundheit untersucht. Demnach haben sich nicht alle Menschen mehr bewegt.

Zudem hat auch nicht jeder in der Krise sein Bananenbrot selbst gebacken oder auf die gesunde Nicecream gesetzt. So zeigen beispielsweise die Verkaufszahlen von Süßigkeiten, die im zweistelligen Bereich gestiegen sind, dass viele von uns während des Lockdowns doch mehr genascht haben.

Fazit: Fitness hat vielen in der Corona-Krise geholfen

Die Corona-Krise mag also auf der einen Seite manch einen Lagerkoller verhindert haben. Zudem hat sie die Fitness und das Essverhalten bei manch einem verbessert. Und manch einer mag sogar seine Ziele erreicht haben und mehr Liegestützen schaffen oder endlich ein Sixpack haben. Aber bei anderen hingegen hat die Corona-Krise dazu geführt, mehr Süßigkeiten zu essen, sich weniger zu bewegen und sich einen gemütlichen Tag auf der Couch zu gönnen.

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