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Brauner Zucker: Ist er die bessere Variante?

Ist brauner Zucker gesünder als weißer oder handelt es sich bei dieser Annahme nur um einen Küchen-Mythos? wmn klärt auf.

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Zu viel Zucker: Diese 9 Anzeichen verraten es

Zucker ist extrem ungesund. Doch woran erkennt man eigentlich, dass man zu viel Zucker zu sich nimmt?

Dass Zucker nicht gesund ist, wissen die meisten. Doch viele sind der Meinung, vor allem der weiße Zucker sei schädlich. Brauner Zucker wirkt natürlicher – doch ist er auch die gesündere Wahl? In diesem Artikel erklären wir, was – abgesehen von der Farbe – der Unterschied zwischen weißem und braunem Zucker ist, und ob brauner Zucker gesünder als weißer ist.

Ist brauner Zucker gesünder? Das sind die Unterschiede

Weißer sowie brauner Zucker werden im Prinzip gleich hergestellt: Die Zuckerrübenpflanze wird geerntet und anschließend zerkleinert. Dann wird sie gekocht, gepresst und anschließend wird daraus ein süßer Sirup hergestellt. Dieser wird getrocknet und gereinigt und hat eine bräunliche Farbe. 

Entweder wird er dann als brauner Zucker verkauft oder weiter gewaschen, wodurch er seine Farbe verliert und weiß wird und anschließend als kristalliner, weißer Haushaltszucker in den Regalen der Supermärkte landet.

Unterm Strich unterscheiden sich die beiden Zuckerarten also nicht so sehr in der Herstellung. Dafür aber stärker im Geschmack. Denn im Gegensatz zu weißem Zucker hat der braune eher eine karamellige, malzige Note.

Brauner Zucker
Brauner Zucker vs. weißer Zucker: Wer hat die Nase vorn?(Photo: andrey_l/ shutterstock)

Welcher Zucker ist gesünder?

Wer im Supermarkt ins Regal schaut, staunt nicht schlecht über den Preisunterschied. Der braune Zucker ist oft doppelt so teuer wie weißer Zucker. Doch bedeutet ein höherer Preis auch, dass die Qualität besser ist? Und dass wir unserem Körper mit der scheinbar gesünderen Alternative einen größeren Gefallen tun? Leider lautet die Antwort auf diese Frage ’nein‘.

Denn brauner Zucker enthält genauso viele Kalorien wie weißer Zucker. 100 Gramm liefern ungefähr 400 Kalorien. Beide Sorten enthalten auch gleich viele Kohlenhydrate und schädigen die Zähne.

Allerdings enthält der braune Zucker mehr Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen. Nur ist die Menge so gering, dass es gesundheitlich keinen Unterschied macht, zu welchem wir greifen.

Als Faustregel gilt deshalb: Zucker bleibt letztlich Zucker und sollte nur in Maßen gegessen werden. 

Brauner Zucker
Ein Zuckerverzicht kann sich langfristig positiva auf deine Gesundheit auswirken(Photo: mihailomilovanovic/ istock)

Fazit: Ist brauner Zucker gesünder?

Brauner Zucker ist also nicht gesünder als weißer. Beide Zuckersorten schädigen unsere Zähne, lassen den Blutzuckerspiegel in die Höhe schnellen und enthalten gleich viele Kalorien. Und das, ohne dass einer der beiden uns mit wesentlich mehr Mineralien versorgen würde.

Anstatt guten Glaubens zum „besseren“ Zucker zu greifen und ihn großzügig in jede Tasse Kaffee zu schütten, solltest du deinen Zuckerkonsum im Auge behalten.

Unser Redaktionstipp: Eine interessante Zuckeralternative ist auf jeden Fall der Kokosblütenzucker. Dieser punktet vor allem mit einem niedrigen glykämischen Index und soll den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen lassen, wodurch sich Heißhungerattacken vermeiden lassen.