Nach einem wirklich spannenden Spiel und einem Elfmeter-Krimi ist es klar: England holt auch nach 55 Jahren den Sieg nicht nach Hause. Die Trauer darüber war im Stadium regelrecht zu spüren. Auch die Royals, die das EM-Finale besuchten, waren enttäuscht, dass ihre Mannschaft trotz langem Durchhalten nicht gewonnen hat.

Auf der Ehrentribüne drückten zuvor 120 Minuten lang Prinz William (39), Herzogin Kate (39) und ihr ältester Sohn Prinz George (7) vergeblich die Daumen für die Three Lions. Das erste Tor löste bei dem Prinzen und seinem Sohn ein breites Grinsen aus und die Euphorie der beiden war durch die Bildschirme zu spüren. Nach dem letzten Fehlschuss ihrer Engländer versteinerten sich allerdings naturgemäß die Blicke der Royals auf den Rängen.

Royale Trauer über Aus für EM-Traum

Eine gute Stunde nach dem Triumph der Italiener hatte William offenbar seine Worte wiedergefunden und den ersten Schock des EM-Finales verdaut. Auf dem offiziellen Instagram-Account seiner Familie schrieb er zu einem Schnappschuss der geschlagenen britischen Mannschaft: „Herzzerreißend. […] Ihr seid alle so weit gekommen, aber leider war dieses Mal nicht unser Tag. Ihr könnt alle den Kopf hochhalten und stolz auf euch sein – ich weiß, dass da noch mehr kommen wird.“

Auch an den Sieger richtete Prinz William ein paar Worte und gratulierte der Squadra Azzurra zu „einem großartigen Sieg“. Für Kate war es übrigens ein durch und durch sportlicher Sonntag: Zuvor verfolgte sie in Wimbledon bereits das Finale der Herren zwischen Novak Djokovic (34) und Matteo Berrettini (25).

Rassistische Kommentare gegen Elfmeter-Schützen überschattet Finale noch mehr

Leider hinterließ das EM-Finale aber auch im Nachhinein nicht nur wegen der Niederlage einen schlechten Beigeschmack. Denn die Fehlschützen Englands, Jadon Sancho, Marcus Rashford und Bukayo Saka, wurden auf Twitter stark rassistisch beleidigt. Die Metropolitan Police ermittelt gegen diese rassistischen Kommentare von vielen User:innen, wie Tagesschau.de berichtet. Auch Premierminister Boris Johnson drückt seine Angewidertheit über diese Geschehnisse auf Twitter aus: „Dieses England-Team verdient es, als Helden gepriesen und nicht in den sozialen Medien rassistisch beschimpft zu werden.“

(dr/spot)

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