Bislang war es keine Straftat, Frauen heimlich unter den Rock oder in den Ausschnitt zu fotografieren. Das soll sich aber nun ändern. Denn der Bundestag hat eine entsprechende Gesetzesverschärfung verabschiedet. Die Reform macht das sogenannte Upskirting zur Straftat.

Upskirting: Schutz vor heimlichen Aufnahmen

So soll das Upskirting mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren bestraft werden.

Upskirting
Upskirting soll nun als Straftat gelten(Photo: NVRs/ shutterstock)

Darüber hinaus droht die gleiche Strafe auch, wenn jemand in Zukunft Unfallopfer fotografiert und filmt. 

Bundesjustizministerin Christine Lamprecht erklärt: „Solche Grenzüberschreitungen sind nicht hinnehmbar„. Das sogenannte Upskirting verletze das Recht auf Intimsphäre. 

Reaktionen auf das Gesetz

Auf Twitter sind die ersten Reaktionen durchwachsen:

  • „Upskirting wird endlich eine Straftat! Es drohen Geldstrafen und/ oder Freiheitsentzug.“
  • „Schlimm, dass es solche Gesetze geben muss!
  • „Good News….“
  • „Das ist gut obwohl sich das gerade wie ein Trostpflästerchen anfühlt“
  • „Danke Bundestag, aber eine Selbstverständlichkeit im Gesetz zu verankern, ist keine bemerkenswerte Leistung“

Nicht nur auf der Straße werden Frauen immer wieder Opfer von Sexismus, Angriffen und Beleidigungen. Auch im Netz werden ungefragt Dick-Pics versendet. Eine Dating-App will mit entsprechenden Neuerungen nun dagegen vorgehen.

Wie sieht Alltagssexismus für eine Frau eigentlich aus? Das zeigen wir dir anhand von 7 Situationen.

Auch im Fernsehen wird das Thema diskutiert. Zuletzt in der Show Männerwelten von Joko und Klaas.