Wer hätte gedacht, dass TikTok noch einmal so politisch wird? 

So wurde Donald Trump vor wenigen Wochen zur Zielscheibe einiger TikToker. Denn bei einer Veranstaltung hatte der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika eigentlich Millionen Besucher erwartet. Richtig bitter: Es kamen nur 6.000 Personen. Grund dafür sollen laut eigenen Aussagen Nutzer der Social Media-Plattform TikTok sein, da sie den wahren Donald Trump-Fans die Tickets vor der Nase weggeschnappt haben, aber dann nicht zu der Veranstaltung hingegangen sind.

Donald Trump wird weiter auf TikTok geärgert

Doch damit nicht genug. Nun wurde Trump erneut zur Zielscheibe erklärt. Genauer gesagt sein Online-Shop. In diesem verkauft er Fan-Artikel wie etwa Trump-Basecaps, Trump-Manschettenknöpfe oder Trump-Aufkleber und Shirts.

Die TikToker haben sich nun mehrere Trump-Artikel in den Warenkorb gelegt – aber die Bestellung noch nicht abgeschickt. Was das soll? Damit wollen sie erreichen, dass die Artikel als „ausverkauft“ gelten, obwohl sie es gar nicht sind. Ihr Verhalten soll die Bestandsermittlung und Lagerhaltung ins Chaos stürzen. Für Trump könnte das laut WELT-Bericht richtig teuer werden.

Wie effektiv ist die Methode?

Aber noch ist unklar, wie wirksam die Methodik wirklich ist. Denn laut US-Tech Magazin Verge geht die Rechnung der TikToker nur dann auf, wenn die reservierten Artikel wirklich nicht von anderen Kunden gekauft werden können. Ob das bei Trumps Online-Shop der Fall ist oder nicht, ist noch unklar. Dennoch soll es davor anscheinend möglich gewesen sein, mehrere Artikel zu kaufen. Jetzt, nach dem TikTok-Angriff, jedoch nicht mehr.

Über die Effektivität der TikTok-Aktion kann also bislang nur spekuliert werden. Aber Gerüchten zufolge soll Trump sauer sein. Und zwar so richtig sauer. Aber solche Aktionen dürften auf jeden Fall nicht dazu beitragen, Trumps Ansehen zu stärken.

Ob das die letzte Aktion gegen Donald Trump war? Wahrscheinlich nicht. Denn die User haben auch damit begonnen, Trumps Restaurants und Firmen auf Google schlecht zu bewerten.

Die USA prüfen nun ein Verbot von TikTok

Nachdem Trump auf TikTok mehrmals zur Zielscheibe wurde, steht nun jedoch eine Prüfung der App TikTok an. Denn laut Außenminister Mike Pompeo will die USA ein Verbot überprüfen. So äußern sich US-Abgeordnete besorgt über den Umgang mit Nutzerdaten. Sie befürchten zudem eine Zusammenarbeit mit Chinas Geheimdiensten.

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