Joe Biden wird für seine Einwanderungspolitik heftig kritisiert. Und auch Trump kann sich einen Seitenhieb nicht verkneifen.

Joe Biden steht im Kreuzfeuer der Kritik!

Denn an der Grenze zu Mexiko greift der amerikanische Grenzschutz so viele Geflüchtete auf wie seit fünf Jahren nicht mehr. Vor Ort spitzt sich die Lage zu und Joe Biden und seine Regierung geraten wegen ihrer Einwanderungspolitik zunehmend unter Druck.

Joe Biden macht Migrantenpolitik von Trump rückgängig

Bereits im Wahlkampf kündigte Joe Biden an, die Einwanderungspolitik der USA zu lockern. Kaum war er im Amt, setze er auch schon seine ersten Wahlversprechen um:

  • Er stoppte den Mauerbau zu Mexiko
  • Biden führte einen Abschiebestopp für 100 Tage ein
  • Er nahm das Dekret zurück, mit dem illegale Einwanderer abgeschoben werden
  • Asylsuchende wurden wieder ins Land gelassen
  • Und er kündigte an, unbegleitete Minderjährige aus humanitären Gründen nicht zurückzuschicken

Damit läutete Joe Biden einen Wandel zur Trump-Politik ein, die eine rigorose Abschottungspolitik verfolgte. Doch seit Joe Biden im Amt ist, ist die Zahl der Geflüchteten gestiegen, die in die USA einreisen wollen und er steht vor einem großen Problem.

Die Einwanderungspolitik wird Joe Biden nun zum großen Verhängnis

Alleine im Januar wurden doppelt so viele Geflüchtete von den Behörden aufgegriffen als im Jahr zuvor unter der Trump-Ära. Und auch die Zahl der illegalen Grenzüberschritte ist gestiegen. Während die meisten Erwachsenen wieder zurückgeschickt werden und in ihrer Heimat auf das Ergebnis ihres Asylantrages warten müssen, hat Präsident Joe Biden die Abschiebung von unbegleiteten Minderjährigen gestoppt. Das könnte nun zum großen Problem werden. Denn unter den Geflüchteten befinden sich besonders viele unbegleitete Kinder, die in Aufnahmerichtungen kommen – und diese stehen kurz vor dem Kollaps.

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Joe Biden versucht, eine Lösung zu finden & schlägt jetzt in dieselbe Kerbe wie Donald Trump

Die Regierung sucht deshalb händeringend nach einer Lösung und hat in Texas Not-Unterkünfte von Donald Trump wiedereröffnet, die wegen ihrer prekären Zustände massiv in der Kritik standen. Die Unterkünfte sollen so überfüllt sein, dass nicht einmal die Hygieneregeln wegen der Corona-Pandemie eingehalten werden können.

Die Folge: Sowohl aus den eigenen demokratischen Reihen als auch von den Republikanern hagelte Kritik auf Joe Biden ein. Die demokratische Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez schrieb auf Twitter: „Das ist nicht in Ordnung, war nie in Ordnung und wird nie in Ordnung sein – unabhängig von der Regierung oder Partei.“ Und Ex-Präsident Donald Trump ätzte: „Unsere Grenzen sind wegen der katastrophalen Führung von Joe Biden jetzt völlig außer Kontrolle.“

Diesen Vorwurf wies Bidens Sprecherin zurück und bezeichnete die Einwanderungspolitik der letzten vier Jahre als „nicht nur unmenschlich, sondern unwirksam„.

Jetzt wird die Katastrophenschutzbehörde Fema eingeschaltet

Weil die Zeit drängt und sich die Situation an den Grenzen immer weiter zuspitzt, setzt Joe Biden nun auf die Katastrophenschutzbehörde Fema. Diese soll im Rahmen eines 90-tägigen Projekts dabei helfen, die Minderjährigen sicher unterzubringen und sie schnell zu Pflegefamilien zu bringen. Dabei handelt es sich meist um Familienangehörige, die bereits in der USA leben.

Minister Mayorkas wirbt bei den Kritikern derweil um Geduld für die Biden-Regierung. So sagte er erst kürzlich: „Die vorherige Regierung hat das Einwanderungssystem unserer Nation komplett demontiert.“ Jetzt müssten neue Strukturen und Abläufe komplett neu aufgebaut werden: „Das ist hart, und das wird dauern.“

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Also doch: Donald Trump wurde heimlich geimpft.

Und: Das musst du über Joe Bidens Personalwahl wissen.