Mit einem Supermarkt-Verbot wollte Rewe eigentlich nur etwas Gutes tun und Kinder schützen. Mit der Aktion könnte diese Rewe-Filiale jedoch das genaue Gegenteil erzeugen und Kinder damit in Gefahr bringen. Warum das so sein soll, erfährst du hier.

Erwiesen: Energy-Drinks schädlich für Jugendliche 

Die Diskussion darüber, Energy-Drinks nicht mehr für alle Altersklassen frei verfügbar zu machen, gibt es schon länger. So fordern gerade Verbraucherschützer:innen und Ärzt:innen neue Regeln zum Schutz von Kindern. Grund dafür sind die Inhaltsstoffe: So können diese vor allem für Menschen mit Herz-Kreislauf-Beschwerden sehr gefährlich werden. Aber auch Symptome wie Nervosität, Schlafstörungen oder Herzrasen, können schon bei zwei Dosen täglich auftreten.

Energy
Diese Getränke bald überall nur mit Ausweis. Credit: IMAGO / Newscast

Kein Getränk, welches man in die Hände von Kindern geben möchte. Die Forderungen wurden lauter, nach dem ein 19-Jähriger in den USA nach dem Konsum von Energy-Drinks unerwartet verstarb. Es scheint, als würde der Rewe-Supermarkt nicht länger auf eine verbindliche Regel warten wollen.

Hinweisschild spaltet die Kund:innen 

In der Getränkeabteilung prangt jetzt ein großes Schild mit der Aufschrift: “Energy-Drinks gibt es bei uns erst ab 16 Jahren”, einen kleinen Seitenhieb gibt es eine Zeile weiter unten: “Bis dahin empfehlen wir Milch.” Während der Twitter-Nutzer, der den Schnappschuss gepostet hat, sich sicher ist, dass der Supermarkt mit dieser Aktion alles richtig gemacht hat, werden auch skeptische Meinungen laut.

So kommentiert eine Nutzerin: “Schön wäre es, wenn es durchsetzbar wäre. Energy-Drinks unterliegen leider keiner Altersgrenze und somit müssen sie verkauft werden. Wobei man es natürlich probieren kann, einen Ausweis zu verlangen. Die meisten Kids wollen dann kein Energy mehr.”

— Der Rosi (@Werdermaddin) September 7, 2021

So kommentiert eine Nutzerin: “Schön wäre es, wenn es durchsetzbar wäre. Energy-Drinks unterliegen leider keiner Altersgrenze und somit müssen sie verkauft werden. Wobei man es natürlich probieren kann, einen Ausweis zu verlangen. Die meisten Kids wollen dann kein Energy mehr.”

Eine andere Userin ist sich sicher, dass Jugendliche auch einen anderen Weg finden, um an die beliebten Energy-Drinks zu kommen oder noch schlimmer an andere Produkte mit Alterskontrolle. “Die schicken ihre volljährigen Freunde los und die kaufen keine E-Drinks, sondern Alk und Zigaretten.”

Andere Supermärkte ziehen nach 

Ob die Aktion auch andere Supermärkte davon überzeugt hat, sich der Rewe-Filiale anzuschließen? In Großbritannien gibt es bereits eine Vielzahl von Supermärkten, die keine Energy-Drinks an Jugendliche unter 16 Jahren verkauft, darunter auch Aldi und Lidl. In Deutschland sind diese jedoch außer bei der Rewe-Filiale in Köln immer noch für jede Altersgruppe frei zugänglich.