Nachdem der DFB bestätigt hatte, dass ein Spieler der Nationalmannschaft bei einem Corona-Test am Montag positiv getestet wurde, sind nun weitere Details bekannt. Bei einer Pressekonferenz haben DFB-Direktor Oliver Bierhoff (53) und Teamarzt Tim Meyer (54) den Namen des betroffenen Spielers genannt. Es handelt sich um Niklas Süle (26). Der Verteidiger von Bayern München war geimpft und ist laut DFB ohne Symptome.

Niklas Süle muss nun in Quarantäne und verpasst damit die anstehenden WM-Qualifikationsspiele gegen Liechtenstein und Armenien am Donnerstag bzw. Sonntag.

Kimmich und Co: Vier Kontaktpersonen müssen abreisen, vier nicht

Neben Süle müssen vier weitere Nationalspieler das DFB-Quartier in Wolfsburg verlassen. Es trifft die Bayern-Spieler Joshua Kimmich (26), Serge Gnabry (26) und Jamal Musiala (18) sowie Karim Adeyemi (19) von RB Salzburg. Die vier waren gemeinsam mit Süle angereist. In der Reisegruppe befanden sich laut DFB aber noch vier weitere Spieler, die namentlich nicht genannt wurden. Warum sie bleiben durften, sagte der DFB nicht. Meyer verwies hier nur darauf, dass die Gesundheitsämter in diesen Fällen aufgrund mehrerer Faktoren entschieden.

Joshua Kimmich hatte zuvor bereits erklärt, nicht geimpft zu sein – und damit eine breite Debatte ausgelöst. Der Impfstatus der anderen abgereisten Spieler ist nicht bekannt.

Flick nominiert vier Profis nach

Für die abgereisten Spieler nominiert Bundestrainer Hansi Flick (56) drei Spieler nach: Ridle Baku (23) und Maximilian Arnold (27) vom VfL Wolfsburg sowie Kevin Volland (29) von AS Monaco. Bereits am Montag hatte Flick ohne Begründung Verteidiger Jonathan Tah (25, Bayer Leverkusen) nachgeholt.

(smi/spot)