Queen Elizabeth II. (95) kehrt dem Buckingham Palast wohl den Rücken. Wie mehrere britische Medien berichten, wird die britische Monarchin wohl auch nach der Corona-Pandemie nicht an ihren langjährigen Hauptwohnsitz nach London zurückkehren. Stattdessen wolle sie auf Schloss Windsor, wo sie seit knapp zwei Jahren den Großteil ihrer Zeit verbringt, bleiben. Eine offizielle Bestätigung des Palasts gibt es noch nicht.

Schloss Windsor, das etwa 35 Kilometer außerhalb der britischen Hauptstadt liegt, nutzte die Königin lange Zeit hauptsächlich als Wochenendresidenz. Um sich vor dem Coronavirus zu schützen, zog sie im März 2020 dann permanent in die Ortschaft in der Grafschaft Berkshire. Auf Schloss Windsor starb im April 2021 auch ihr Ehemann Prinz Philip (1921-2021).

„Windsor ist der Ort, den sie liebt“

Wie die „Mail Online“ schreibt, wolle Queen Elizabeth II. zukünftig mehr aus dem „Homeoffice“ arbeiten und Besucher in Windsor statt im Buckingham Palast begrüßen. So wolle sie auch ihre wöchentlichen Telefonate anstelle von persönlichen Treffen mit Premierminister Boris Johnson (57) beibehalten.

„Windsor ist der Ort, den sie liebt. Sie hat dort ihre Erinnerungen mit Prinz Philip, sie hat ihre Pferde dort und Familie in der Nähe“, zitiert die „Mail Online“ Autor Hugo Vickers aus „The Sunday Times“. So lebt Sohn Prinz Andrew (62) in einem Haus auf dem Gelände von Schloss Windsor. Enkelin Prinzessin Eugenie (31) lebt mit ihrem Ehemann und Sohn ebenfalls dort. Queen-Sohn Prinz Edward (57) und seine Familie leben etwa 15 Kilometer entfernt. Laut jüngsten Berichten sollen auch Prinz William (39) und Herzogin Kate (40) über einen Umzug nach Windsor nachdenken.

Ein weiterer Grund für den permanenten Umzug könnten die bis 2027 andauernden Renovierungsarbeiten am Buckingham Palast sein. Hier dürften Prinz Charles (73) und Herzogin Camilla (74) einziehen, wenn er den Thron übernimmt.

(ncz/spot)